Die Erträge im Berichtsquartal beliefen sich auf 9,6 Mrd € und übertrafen damit das erste Quartal 2006 um 20 %. Der Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB) verbesserte seine Erträge in Sales & Trading um 16 % auf 5,1 Mrd €. Dabei erwirtschafteten die Bereiche Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) und Sales & Trading (Equity) jeweils Rekorderträge. In Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) stiegen die Erträge um 20 % auf 3,4 Mrd €, während Sales & Trading (Equity) einen Ertragszuwachs von 11 % auf 1,7 Mrd € erzielte. Im Emissionsgeschäft nahmen die Erträge auf Grund eines starken Wachstums des Geschäfts mit hochverzinslichen Schuldtiteln um 15 % auf 547 Mio € zu. Die Erträge im Beratungsgeschäft lagen mit 251 Mio € auf Rekordhöhe und verbesserten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24 %. Der Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) konnte seine Erträge um 14 % auf 612 Mio € steigern.

Im Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM) nahmen die Erträge gegenüber dem ersten Quartal 2006 um 3 % auf 2,4 Mrd € zu. Die Erträge im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) stiegen um 9 % auf 1,4 Mrd €, was teilweise auf die Konsolidierung von Berliner Bank und norisbank zurückzuführen war. Im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) gingen die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5 % auf 1,0 Mrd € zurück und spiegelten zum Teil niedrigere Gewinne und erfolgsabhängige Provisionen im Immobilien-Investmentgeschäft des Unternehmensbereichs Asset Management wider.

Die Erträge im Konzernbereich Corporate Investments (CI) beinhalteten einen Gewinn von 159 Mio € aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen (vorwiegend Fiat). Das Vergleichsquartal des Vorjahres enthielt demgegenüber einen Gewinn von 131 Mio €, der aus dem Verkauf unserer restlichen Beteiligung an der EUROHYPO resultierte. Im Berichtsquartal wurde in den Erträgen von CI außerdem ein Ergebnis von 178 Mio € aus der nach der Equity Methode bilanzierten Beteiligung der Bank an der Deutsche Interhotel Holding verbucht. In diesem Zusammenhang wurde eine Werthaltigkeitsprüfung des Goodwills von CI durchgeführt, die zu einer Abschreibung von 54 Mio € führte, die in den zinsunabhängigen Aufwendungen ausgewiesen wurde.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 98 Mio €, verglichen mit 9 Mio € im ersten Quartal 2006. Diese Entwicklung war auf deutlich höhere Eingänge aus abgeschriebenen Krediten und Auflösungen von Wertberichtigungen in CIB im Vorjahresquartal zurückzuführen. Die vorliegenden Quartalszahlen spiegeln daneben einen Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft infolge der Konsolidierung von norisbank und Berliner Bank in PBC wider. Zum Ende des Quartals gingen die wertgeminderten Kredite unter IFRS auf 2,6 Mrd € im Vergleich zu 2,7 Mrd € zum Ende des vierten Quartals 2006 zurück.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im Berichtsquartal mit 6,3 Mrd € um 17 % über denen des Vorjahresquartals. Der Personalaufwand stieg von 3,6 Mrd € im ersten Quartal 2006 auf 4,3 Mrd €. Diese Entwicklung spiegelte einen Anstieg der leistungsabhängigen Vergütungen im Zusammenhang mit dem sehr guten Geschäftsergebnis, die Konsolidierung der vorgenannten Akquisitionen und die nach IFRS 2 beschleunigte ergebniswirksame Erfassung von aktienbasierten Vergütungen an solche Mitarbeiter wider, welche bei vorgezogenem Ruhestand ihre Ansprüche behalten. Der Sachaufwand im Berichtsquartal betrug 2,0 Mrd € nach 1,8 Mrd € im Vorjahresquartal. Die Neukonsolidierungen und die vorgenannte Goodwillabschreibung im Zusammenhang mit Interhotel in CI trugen zu diesem Anstieg bei, der teilweise durch geringere Restrukturierungsaufwendungen ausgeglichen wurde.

Im Berichtsquartal blieb die Personalaufwandsquote mit 45 % unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal, während sich die Sachaufwandsquote von 22 % im Vorjahresquartal auf 21 % reduzierte.

Das Ergebnis vor Steuern von 3,2 Mrd € verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2006 um 22 %. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) erreichte 45 % im Vergleich zu 42 % im Vorjahresquartal. Gemäß unserer Zielgrößendefinition, bei der signifikante Gewinne (nach Abzug damit verbundener Aufwendungen) von 252 Mio € im Berichtsquartal und 131 Mio € im Vorjahresquartal unberücksichtigt bleiben, ergab sich im ersten Quartal 2007 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) von 41 %, verglichen mit 40 % im ersten Quartal 2006.

Der Gewinn nach Steuern lag im Berichtsquartal mit 2,1 Mrd € um 29 % über dem ersten Quartal 2006. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,17 € (38 %) auf 4,28 €. Die Steigerung des Ergebnisses je Aktie (verwässert) gegenüber dem Vorjahresquartal war begünstigt durch einen Rückgang der Anzahl von Aktien mit verwässerndem Effekt. Dieser Rückgang resultierte aus einer Ende 2006 erfolgten Modifizierung bestimmter Derivatekontrakte auf Deutsche Bank-Aktien, die dem Handelsbestand zuzurechnen sind. Bereinigt um diesen Effekt wäre das Ergebnis je Aktie (verwässert) gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,02 € (31 %) angestiegen. Die effektive Steuerquote betrug 33%, verglichen mit 37% im Vorjahresquartal. Die geringere effektive Steuerquote im Berichtsquartal war im Wesentlichen durch den Ansatz von Steuererstattungen als Folge von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs zur Nichtvereinbarkeit bestimmter steuerlicher Regelungen in Deutschland mit europäischem Recht bedingt.

Die BIZ-Kernkapitalquote (Tier-I) stieg von 8,5 % zum Ende des vierten Quartals 2006 auf 8,7 % zum Ende des Berichtsquartals. Sie blieb damit am oberen Ende unserer Zielbandbreite von 8 % bis 9 %. Die risikogewichteten Aktiva erhöhten sich zum Ende des Berichtsquartals gegenüber dem Ende des Vorquartals um 10 Mrd € auf 285 Mrd €. Dies war im Wesentlichen auf gestiegene Derivatepositionen und die Konsolidierung der Berliner Bank zurückzuführen. Im Berichtsquartal hat die Bank 3,3 Mio Aktien im Gegenwert von insgesamt 341 Mio € zu einem durchschnittlichen Rückkaufpreis von 102,92 € je Aktie zurückerworben. Auf der Hauptversammlung in Frankfurt am 24. Mai 2007 werden wir unsere Aktionäre um Genehmigung weiterer Aktienrückkäufe sowie eine Erhöhung der Dividende um 60 % auf 4,00 € je Aktie bitten.