Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 erstellt der Konzern seinen Jahresabschluss und seine Zwischenabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards („IFRS“) so, wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Da der Konzern die von der EU bei der Übernahme von IAS 39, „Financial Instruments: Recognition and Measurement“, eingeräumte Ausnahmeregelung („Carve-out“) für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen („Hedge Accounting“) nicht nutzt, erfüllt der Konzernabschluss vollständig die Regelungen der vom IASB veröffentlichten IFRS.

Die Zwischenabschlüsse entsprechen den bis zum 31. Dezember 2006 veröffentlichten und in Kraft getretenen IFRS, die zum 30. September 2007 unverändert gültig waren. Auf dieser Grundlage beruhen die im Folgenden dargestellten Rechnungslegungsgrundsätze, die so voraussichtlich auch anzuwenden sind, wenn der Konzern seinen ersten Jahresabschluss nach IFRS erstellen wird. Die in diesem Bericht enthaltene Segmentberichterstattung wurde nach den Bestimmungen von IFRS 8, „Operating Segments“, erstellt und beinhaltet eine Überleitung auf IAS 14, „Segment Reporting“. IFRS 8 ist seitens des IASB verabschiedet worden, bedarf aber noch der Übernahme in europäisches Recht durch die EU.

Der vorliegende Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit der IFRS-Vorschrift für die Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) erstellt. Es handelt sich um den dritten nach IFRS erstellten Zwischenabschluss, der einen Teil des im Jahresabschluss insgesamt abzudeckenden Berichtszeitraums umfasst und den Vorschriften von IFRS 1, „First-time Adoption of International Reporting Standards“, genügt. Der Zwischenabschluss, bestehend aus den entsprechenden Angaben zu den Rechnungslegungsgrundsätzen, zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung, zur Bilanz, zu den sonstigen Finanzinformationen und zur Überleitung der IFRS-Vergleichszahlen von den bisher angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen, beinhaltet nicht vollumfänglich die Angaben, wie sie für einen Jahresabschluss verpflichtend sind. Deshalb sollte der vorliegende Zwischenabschluss im Zusammenhang mit dem US GAAP-Konzernabschluss und den zugehörigen Erläuterungen (Notes), dargestellt im Deutsche Bank Finanzbericht 2006 und dem SEC-Bericht nach „Form 20-F“, sowie dem am 19. April 2007 veröffentlichten Bericht zur Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS – Vergleichsinformationen für 2006 (nachstehend „Umstellungsbericht“) gelesen werden. Der Umstellungsbericht, in dem erläutert wird, wie sich die IFRS-Umstellung auf die bisher nach US GAAP erstellte Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Konzerns ausgewirkt hat, ist auf der Website von Deutsche Bank Investor Relations verfügbar.

Im Rahmen der Erstellung dieses Zwischenabschlusses hatte das Management Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich der Bestimmung des Fair Value bestimmter finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, der Risikovorsorge im Kreditgeschäft, der Wertminderung (Impairment) von Vermögenswerten mit Ausnahme von Krediten, der Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern sowie gesetzlicher, regulatorischer, steuerlicher und sonstiger Vorgänge zu treffen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Nach Überzeugung des Managements wurden alle periodisch wiederkehrenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage notwendig sind, berücksichtigt.

Die Erstellung des Zwischenabschlusses führte zu Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze im Vergleich zu denjenigen, die für den letzten auf der Grundlage von US GAAP erstellten Jahresabschluss maßgeblich waren. Die nachstehenden Rechnungslegungsgrundsätze wurden stetig für alle dargestellten Berichtsperioden angewandt. Sie wurden, wie von IFRS 1 verlangt, auch der Erstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2006 zu Grunde gelegt. Die Auswirkungen der Umstellung von US GAAP auf IFRS wurden im Umstellungsbericht beschrieben und die Effekte auf die Vergleichszeiträume sind in dem Abschnitt „Überleitung der IFRS-Vergleichszahlen von den bisher angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen“ dieses Zwischenberichts dargelegt.

Die vorliegenden Zwischenabschlüsse zum 30. September 2007 und 2006 sowie für die dann endenden Quartals- und Neunmonatszeiträume sind nicht testiert und enthalten die Abschlüsse der Deutschen Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die Zwischenabschlüsse sind in Euro erstellt. Die in diesen Zwischenabschlüssen veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2007 gewertet werden.