Teil des Konzernabschlusses zum 31.12.2008; von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und testiert.

Die im Jahr 2008 tätigen Vorstandsmitglieder haben unwiderruflich auf ihnen für das Geschäftsjahr 2008 zustehende Ansprüche auf Zahlung einer variablen Vergütung (Bonus und MTI) verzichtet. Sie erhielten für die Jahre 2008 und 2007 die nachstehenden Vergütungskomponenten:

Mitglieder des Vorstands

 

Erfolgsunabhängige Komponenten

Erfolgsabhängige Komponenten

Gesamt-
vergütung

in €

Grund-
gehalt

Sonstige Leistungen

ohne langfristige Anreizwirkung

mit langfristiger Anreizwirkung1

1

Die Anzahl der 2008 für das Geschäftsjahr 2007 an die Mitglieder des Vorstands gewährten DB Equity Units wurde mittels Division der genannten Eurowerte durch den Betrag von 76,47 €, dem durchschnittlichen Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie an den 10 Handelstagen vor dem 5. Februar 2008 im Xetra-Handel, ermittelt. Hieraus ergab sich die folgende Anzahl gewährter DB Equity Units: Herr Dr. Ackermann 59.255, Herr Dr. Bänziger 26.562, Herr Di Iorio 26.562 und Herr Lamberti 26.562.

2

Mitglied des Vorstands bis 30. September 2008.

3

Mitglied des Vorstands seit 1. April 2008.

Dr. Josef Ackermann

2008

1.150.000

239.586

1.389.586

 

2007

1.150.000

151.517

8.148.725

4.531.250

13.981.492

Dr. Hugo Bänziger

2008

800.000

62.160

862.160

 

2007

800.000

73.451

2.713.368

2.031.250

5.618.069

Anthony Di Iorio2

2008

600.000

24.739

624.739

 

2007

800.000

50.806

2.713.368

2.031.250

5.595.424

Stefan Krause3

2008

600.000

107.306

707.306

 

2007

Hermann-Josef Lamberti

2008

800.000

92.893

892.893

 

2007

800.000

130.058

2.713.368

2.031.250

5.674.676

Aus Mandaten für konzerneigene Gesellschaften erhielten die Mitglieder des Vorstands keine Vergütung.

Die aktiven Mitglieder des Vorstands haben eine beitragsorientierte Versorgungszusage, die in ihrer Struktur dem allgemeinen Pensionsplan für Mitarbeiter der Bank entspricht. Im Rahmen dieses beitragsorientierten Pensionsplans wurde für jedes Vorstandsmitglied ein persönliches Versorgungskonto eingerichtet, in das jedes Jahr ein Versorgungsbaustein eingestellt wird. Der Versorgungsbaustein wird mit einem individuellen Beitragssatz auf Basis des Grundgehalts sowie des Bonus bis zu einer Obergrenze errechnet und enthält durch einen altersabhängigen Faktor eine Vorabverzinsung von durchschnittlich 6 % bis zum Alter von 60. Ab einem Alter von 61 wird das Versorgungskonto jährlich mit 6 % bis zum Pensionierungszeitpunkt verzinst. Die jährlichen Versorgungsbausteine bilden zusammen das Versorgungskapital, das im Versorgungsfall zur Verfügung steht. Die Versorgungsleistung kann nach Ausscheiden aus dem Vorstand aber vor Eintritt eines der Versorgungsfälle (Altersgrenze, Invalidität oder Tod) fällig werden. Die Versorgungsanwartschaft ist von Beginn an unverfallbar.

Im Jahr 2008 ergab sich für die erläuterten Versorgungszusagen ein Dienstzeitaufwand für Herrn Dr. Ackermann von 317.893 €, für Herrn Dr. Bänziger von 429.167 €, für Herrn Di Iorio von 239.973 €, für Herrn Krause von 100.691 € und für Herrn Lamberti von 273.192 €. Im Jahr 2007 ergab sich für die vorgenannten Versorgungszusagen ein Dienstzeitaufwand für Herrn Dr. Ackermann von 354.291 €, für Herrn Dr. Bänziger von 501.906 €, für Herrn Di Iorio von 345.271 €, für Herrn Krause von 0 € (wurde erst im Jahr 2008 in den Vorstand bestellt) und für Herrn Lamberti von 307.905 €.

Zum 31. Dezember 2008 wiesen die Versorgungskonten der gegenwärtigen Vorstandsmitglieder folgende Guthaben aus: 4.098.838 € für Herrn Dr. Ackermann, 1.379.668 € für Herrn Dr. Bänziger, 216.000 € für Herrn Krause und 4.166.174 € für Herrn Lamberti. Zum 31. Dezember 2007 hatten die Versorgungskonten folgende Guthaben ausgewiesen: 3.782.588 € für Herrn Dr. Ackermann, 785.668 € für Herrn Dr. Bänziger, 0 € für Herrn Krause (wurde erst im Jahr 2008 in den Vorstand bestellt) und 3.770.174 € für Herrn Lamberti. Die unterschiedliche Höhe der Beträge resultiert aus der unterschiedlichen Dauer der Vorstandstätigkeit, den jeweiligen altersabhängigen Faktoren, den unterschiedlichen Beitragssätzen sowie den individuellen versorgungsfähigen Bezügen. Den Herren Dr. Ackermann und Lamberti steht daneben grundsätzlich nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand ein monatliches Ruhegeld von 29.400 € aus einer abgelösten Pensionszusage zu.

Scheidet ein derzeitiges Vorstandsmitglied, dessen Bestellung zu Beginn des Jahres 2008 bestand, aus dem Amt aus, so steht ihm für die Dauer von sechs Monaten eine Übergangszahlung zu. Ausgenommen ist beispielsweise der Fall, dass das Vorstandsmitglied durch sein Verschulden einen Grund zur fristlosen Entlassung gibt. Die Übergangszahlung, die ein Vorstandsmitglied für diesen Zeitraum von sechs Monaten erhalten hätte, wenn es zum 31. Dezember 2008 oder 31. Dezember 2007 aus dem Vorstand ausgeschieden wäre, belief sich für Herrn Dr. Ackermann auf 2.825.000 € sowie für Herrn Dr. Bänziger und Herrn Lamberti auf jeweils 1.150.000 €.

Sofern ein derzeitiges Vorstandsmitglied, dessen Bestellung zu Beginn des Jahres 2006 bestand, nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausscheidet, steht ihm grundsätzlich im Anschluss an die sechsmonatige Übergangszeit die Zahlung von zunächst 75 % und dann 50 % der Summe aus Grundgehalt und Bonus (letzte Zielgröße) für die Dauer von jeweils 24 Monaten zu. Die Übergangszahlung endet spätestens sechs Monate nach Ablauf der Hauptversammlung des Jahres, in dem das Vorstandsmitglied das Alter von 65 erreicht.

Nach Maßgabe der mit den jeweiligen Vorstandsmitgliedern geschlossenen Dienstverträge haben diese bei vorzeitiger Beendigung der Bestellung auf Veranlassung der Bank, ohne dass diese berechtigt ist, die Bestellung aus wichtigem Grund zu widerrufen oder den Anstellungsvertrag fristlos zu kündigen, Anspruch auf eine Abfindung. Diese wird von dem Präsidialausschuss nach billigem Ermessen festgelegt. Sie beträgt in der Regel den jeweils niedrigeren Betrag von zwei Jahresvergütungen beziehungsweise der Vergütung für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags (als Basis für die Berechnung der Vergütung dient die Jahresvergütung (Gehalt, Bonus und MTI-Zahlung) für das vorangegangene Geschäftsjahr).

Sofern das Vorstandsmitglied im Zusammenhang mit einem Kontrollerwerb ausscheidet, hat es Anspruch auf eine Abfindung. Diese wird von dem Präsidialausschuss nach billigem Ermessen festgelegt. Sie beträgt in der Regel den jeweils niedrigeren Betrag von drei Jahresvergütungen beziehungsweise der Vergütung für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags (als Basis für die Berechnung der Vergütung dient die Jahresvergütung (Gehalt, Bonus, MTI-Zahlung) für das vorangegangene Geschäftsjahr).

Kennzahlenvergleich

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