Die vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschlüsse, die die Abschlüsse der Deutschen Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften beinhalten, stehen in Einklang mit den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden, und sind in Euro erstellt. Da der Konzern die von der EU bei der Übernahme von IAS 39, „Financial Instruments: Recognition and Measurement“, eingeräumte Ausnahmeregelung („Carve-out“) für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen („Hedge Accounting“) nicht nutzt, erfüllt der Konzernabschluss vollständig die Regelungen der vom IASB veröffentlichten IFRS.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss ist nicht testiert und wurde in Übereinstimmung mit dem IFRS-Standard zur Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) erstellt. Er sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2007 gelesen werden. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss ist nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt, wie sie für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007 angewandt wurden, mit Ausnahme der nachfolgend genannten Änderungen:

Im Juli 2007 veröffentlichte das International Financial Reporting Interpretations Committee („IFRIC“) die Interpretation IFRIC 14, „IAS 19 – The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and their Interaction“ („IFRIC 14“). IFRIC 14 enthält allgemeine Leitlinien zur Bestimmung der Obergrenze des Überschussbetrags eines Pensionsfonds, der nach IAS 19, „Employee Benefits“, als Vermögenswert erfasst werden kann. Die Interpretation beschreibt ebenfalls, wie sich eine gesetzliche oder vertragliche Mindestfinanzierungsvorschrift auf die Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten eines Pensionsplans auswirken kann. Nach IFRIC 14 hat der Arbeitgeber keine weitere Verbindlichkeit anzusetzen, es sei denn, die nach den Mindestfinanzierungsvorschriften zu zahlenden Beiträge können nicht an die Gesellschaft zurückerstattet werden. IFRIC 14 tritt für die Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Obwohl IFRIC 14 noch der Übernahme in europäisches Recht durch die EU bedarf, hat seine Erstanwendung keine Auswirkungen auf die Konformität mit den IFRS, wie sie durch die EU in europäisches Recht übernommen wurden, da die Erstanwendung von IFRIC 14 keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der Deutschen Bank hatte.

Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen. Bereiche, in denen dies notwendig ist, beinhalten die Bestimmung des Fair Value bestimmter finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Wertberichtigung für Kreditausfälle, die Wertminderung („Impairment“) von Goodwill, immateriellen Vermögenswerten und Vermögenswerten mit Ausnahme von Krediten, den Ansatz und die Bewertung von aktiven latenten Steuern, Rückstellungen für ungewisse Steuerpositionen, ungewisse gesetzliche und regulatorische Verpflichtungen, die Rückstellungen für Versicherungs- und Kapitalanlageverträge sowie die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Bilanzwert von Aktiva und Passiva, den Ansatz und den Wert der ausgewiesenen Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2008 gewertet werden.

Die verkürzten Konzernzwischenabschlüsse beinhalten zusätzliche Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung, zur Bilanz und zu sonstigen Finanzinformationen. Vergleichszahlen in der Kapitalflussrechnung sowie in bestimmten Positionen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurden, wie in Note [44] des Deutsche Bank Finanzberichts 2007 beschrieben, angepasst.