In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 sowie im Geschäftsjahr 2008 unterhielt der Konzern Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe nahestehender Unternehmen und Personen. Transaktionen mit diesen Unternehmen und Personen werden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs durchgeführt und es gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen – einschließlich Zinssätzen und Sicherheiten – wie für im selben Zeitraum getätigte vergleichbare Geschäfte mit Dritten. Diese Geschäfte waren nicht mit ungewöhnlich hohen Einbringlichkeitsrisiken oder anderen ungünstigen Eigenschaften behaftet.

Geschäfte mit Personen in Schlüsselpositionen

Personen in Schlüsselpositionen sind Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung der Tätigkeiten der Deutschen Bank direkt oder indirekt zuständig und verantwortlich sind. Der Konzern zählt die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für Zwecke des IAS 24 zu Personen in Schlüsselpositionen. Am 31. März 2009 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 5 Mio € an Personen in Schlüsselpositionen vergeben und Einlagen in Höhe von 24 Mio € von Personen in Schlüsselpositionen erhalten. Am 31. Dezember 2008 betrugen die Kredite und Zusagen an Personen in Schlüsselpositionen 4 Mio € und die Einlagen von Personen in Schlüsselpositionen 23 Mio €. Daneben bietet der Konzern Personen in Schlüsselpositionen und deren nahen Familienangehörigen Bankdienstleistungen wie zum Beispiel Zahlungsverkehrs- und Kontoführungsdienstleistungen sowie Anlageberatung an.

Geschäfte mit Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen

Geschäfte zwischen der Deutschen Bank AG und deren Tochtergesellschaften gelten ebenfalls als Geschäfte mit nahestehenden Dritten. Sofern diese Transaktionen bei Konsolidierung eliminiert werden, werden sie im Konzernabschluss nicht offengelegt.

Kredite
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 und im Geschäftsjahr 2008 stellte der Konzern nahestehenden Dritten Kredite zur Verfügung und ging im Auftrag von bestimmten nahestehenden Dritten Garantien ein. Die folgende Tabelle enthält die Beträge der gewährten Kredite, die ausstehenden Salden und die im Auftrag von nahestehenden Dritten gewährten Garantien.

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

31.3.2009

31.12.2008

1

Vier Unternehmen, die nach der Equitymethode bilanziert wurden, sind im Jahr 2008 erstmalig voll konsolidiert worden. Kredite, die diesen Unternehmen bereitgestellt wurden, werden nun bei der Konsolidierung eliminiert.

2

Davon waren zum 31. März 2009 keine Forderungen und zum 31. Dezember 2008 7 Mio € überfällig. Von den Forderungen aus dem Kreditgeschäft entfielen zum 31. März 2009 144 Mio € (31. Dezember 2008: 143 Mio €) auf Joint Ventures.

3

Beinhaltet Finanz- und Performancegarantien, Kreditbriefe, Haftungsübernahmeerklärungen und unwiderrufliche ausleihebezogene Zusagen.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Anfangsbestand

834

2.081

Im Laufe des Jahres begebene Forderungen aus dem Kreditgeschäft

44

1.623

Rückzahlungen von Forderungen aus dem Kreditgeschäft

86

514

Veränderung des Konsolidierungskreises

–2.2001

Wechselkursveränderungen/Sonstige

31

–156

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Endbestand2

823

834

Sonstige kreditrisikobehaftete Transaktionen:

 

 

Wertberichtigungen für Kreditausfälle

33

4

Garantien und sonstige Verpflichtungen3

78

95

Einlagen

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

31.3.2009

31.12.2008

1

Ein Unternehmen, das nach der Equitymethode bilanziert wurde, ist im Jahr 2008 erstmalig voll konsolidiert worden. Aus diesem Grund wurden Einlagenzuflüsse von diesem Unternehmen im Zuge der Konsolidierung eliminiert.

2

Die oben genannten Einlagen wurden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs getätigt. Zum 31. März 2009 waren im Bestand Einlagen von Joint Ventures in Höhe von 5 Mio € (31. Dezember 2008: 18 Mio €) enthalten.

Einlagen, Anfangsbestand

246

962

Einlagenzuflüsse

32

955

Einlagenabflüsse

74

685

Veränderung des Konsolidierungskreises

–6931

Wechselkursveränderungen/Sonstige

1

–293

Einlagen, Endbestand2

205

246

Zum 31. März 2009 hatte der Konzern positive und negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten mit assoziierten Unternehmen jeweils in Höhe von 3,4 Mrd € und 2,8 Mrd €. Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten mit assoziierten Unternehmen betrugen zum 31. Dezember 2008 390 Mio €. Der Anstieg resultierte aus der veränderten Zusammensetzung der assoziierten Unternehmen des Konzerns.

Geschäftsbeziehungen zur Deutschen Postbank AG
Die Deutsche Bank AG hat zusätzlich zum Erwerb der Beteiligung an der Deutschen Postbank AG einen Vertrag über eine Kooperation mit der Postbank unterzeichnet. Die Kooperation umfasst die Bereiche Investmentprodukte, Finanzierungsprodukte, Firmenkundengeschäft und gewerbliche Finanzierung sowie kundennahe Serviceleistungen. Darüber hinaus beinhaltet sie die Bereiche Einkauf und IT-Infrastruktur.

Geschäfte mit Pensionsplänen

Der Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe seiner Pensionspläne, für die er Finanzdienstleistungen, einschließlich der Vermögensanlage, erbringt. Pensionspläne können Aktien oder Wertpapiere der Deutschen Bank halten oder mit diesen handeln. Zum 31. März 2009 waren die Geschäfte mit diesen Plänen für den Konzern nicht wesentlich.