Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss beinhaltet die Abschlüsse der Deutschen Bank AG sowie ihrer Tochtergesellschaften und ist in Euro erstellt. Dieser Abschluss wird in Übereinstimmung mit dem IFRS-Standard zur Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) dargestellt und steht in Einklang mit den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Die Anwendung der IFRS führt zu keinen Unterschieden zwischen den von der EU übernommenen IFRS und den vom IASB veröffentlichten IFRS.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Deutschen Bank ist nicht testiert und beinhaltet zusätzliche Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung, zur Bilanz und zu sonstigen Finanzinformationen. Er sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2008 gelesen werden, der nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt wurde, mit Ausnahme der im Abschnitt
Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden erläuterten Erstanwendung der Änderungen zu IFRIC 9, „Reassessment of Embedded Derivatives“, und IAS 39, „Financial Instruments: Recognition and Measurement“, mit dem Titel „Embedded Derivatives“, der Änderungen der IFRS 2008 („Improvements to IFRS 2008“) und der Änderungen zu IAS 32, „Financial Instruments: Presentation“, und IAS 1, „Presentation of Financial Statements“, mit dem Titel „Puttable Financial Instruments and Obligations Arising on Liquidation“, die keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss hatten.

Im Januar 2008 veröffentlichte der IASB Änderungen zu IAS 34, die für die Geschäftsjahre in Kraft treten, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. In Übereinstimmung mit dem geänderten IAS 34 stellt die Eigenkapitalveränderungsrechnung eine separate Komponente des verkürzten Konzernzwischenabschlusses anstatt einer Angabe in den erläuternden Notes dar.

Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen. Bereiche, in denen dies notwendig ist, beinhalten die Bestimmung des Fair Value bestimmter finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft, die Wertminderung („Impairment“) von Vermögenswerten mit Ausnahme von Krediten, inklusive Goodwill und sonstiger immaterieller Vermögenswerte, und den Ansatz und die Bewertung von aktiven latenten Steuern, Rückstellungen für ungewisse Steuerpositionen, ungewisse gesetzliche und regulatorische Verpflichtungen, die Rückstellungen für Versicherungs- und Kapitalanlageverträge sowie die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2009 gewertet werden.

Der Konzern wendet Schätzungen bei der Ermittlung der Wertberichtigung für homogene Kreditportfolios an, die auf historischen Erfahrungswerten basierende statistische Modelle verwenden. In regelmäßigen Abständen führt der Konzern Maßnahmen durch, um die verwendeten Eingangsparameter und Modellannahmen an historisch nachgewiesene Verlusthöhen anzugleichen, welche zu einer niedrigeren Nettozuführung zur Wertberichtigung in Höhe von 90 Mio € im ersten Halbjahr 2009 und 30 Mio € im zweiten Quartal 2009 führten.

Im zweiten Quartal 2008 wurde die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung rückwirkend angepasst, um Prämien für Finanzgarantien als Aufwand darzustellen, anstatt sie gegen die Erträge zu verrechnen, da sie in keinem direkten Bezug zu ertragsgenerierenden Aktivitäten stehen. Diese Anpassungen hatten keine Auswirkung auf das Ergebnis nach Steuern, aber einen Anstieg der zinsunabhängigen Erträge und Aufwendungen in gleicher Höhe zur Folge.

in Mio €

Jan.–März
2009

Jan.–Dez.
2008

Jan.–Sept.
2008

Jan.–Jun.
2008

Jan.–März
2008

Jan.–Dez.
2007

Sonstige Erträge (veröffentlicht)

–393

568

573

445

218

1.286

Anpassung

36

131

95

60

27

91

Sonstige Erträge (angepasst)

–357

699

668

505

245

1.377

 

 

 

 

 

 

 

Sachaufwand und sonstiger Aufwand (veröffentlicht)

1.950

8.216

5.903

3.760

1.948

7.954

Anpassung

36

131

95

60

27

91

Sachaufwand und sonstiger Aufwand (angepasst)

1.986

8.347

5.998

3.820

1.975

8.045