Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Management Approach“, der verlangt, die Segmentinformationen auf Basis der internen Berichterstattung so darzustellen, wie sie vom sogenannten „Chief Operating Decision Maker“ regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichtssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden.

Es gab im ersten Halbjahr 2009 keine wesentlichen organisatorischen Änderungen mit Wirkung auf die Zusammensetzung der Geschäftssegmente. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden auch für geringfügige organisatorische Änderungen angepasst, falls diese in den internen Berichtssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden.

Im Folgenden werden einige Transaktionen beschrieben, die sich auf die Segmentberichterstattung des Konzerns auswirkten:

  • Mit Wirkung zum 6. März 2009 erwarb der Konzern einen Minderheitsanteil an der Deutschen Postbank AG, einem führenden Anbieter von Finanzdienstleistungen in Deutschland. Ebenfalls zu diesem Datum hat der Konzern eine Pflichtumtauschanleihe sowie Optionen erworben, um den Anteil an der Deutschen Postbank AG in Zukunft zu erhöhen. Alle Teile der Transaktion sind dem Unternehmensbereich Corporate Investments zugeordnet.
  • Im Verlauf des ersten Quartals 2009 wurde die Managementverantwortlichkeit bestimmter Vermögenswerte vom Unternehmensbereich Asset and Wealth Management auf den Unternehmensbereich Corporate Investments übertragen. Diese Vermögenswerte beinhalteten Maher Terminals, ein konsolidiertes Infrastrukturinvestment, und RREEF Global Opportunity Fund III, einen konsolidierten Immobilienfonds.
  • Am 1. April 2009 wurde die Managementverantwortlichkeit für die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ vom Unternehmensbereich CB&S auf den Unternehmensbereich Corporate Investments übertragen.

Bemessung von Segmentgewinnen oder -verlusten

Die Managementberichterstattung folgt der Marktzinsmethode, nach welcher der externe Zinsüberschuss des Konzerns kalkulatorisch den Unternehmensbereichen zugeordnet wird. Eine solche Zuordnung unterstellt, dass sämtliche Positionen über den Geld- und Kapitalmarkt refinanziert beziehungsweise angelegt werden. Die Finanzkrise führte zu erheblichen Veränderungen in den Konditionen, zu denen sich bestimmte Geschäftstätigkeiten refinanzieren können. Die Bank veranlasste daraufhin eine Überprüfung ihrer internen Refinanzierungssysteme und beschloss im zweiten Quartal 2009 eine Verfeinerung ihrer internen Refinanzierungssätze, die eine angemessenere Vergütung für Liquidität aus unbesicherten Finanzierungsquellen vorsieht und die Risiken bestimmter Vermögensgegenstände stärker berücksichtigt. Nachfolgend sind die finanziellen Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche beschrieben:

  • GTB (55 Mio €), AWM (13 Mio €) und PBC (4 Mio €) erhielten zusätzliche Gutschriften.
  • CB&S (66 Mio €) und CI (6 Mio €) erhielten zusätzliche Belastungen.