in Mio €

2. Quartal

Veränderung in %

Jan.–Jun.

Veränderung in %

2009

2008

2009

2008

N/A – nicht aussagefähig

Erträge insgesamt

4.646

2.216

110

8.904

3.123

185

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

771

–14

N/A

1.127

–22

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

3.060

2.544

20

5.639

5.071

11

Minderheitsanteile

–14

–4

N/A

–13

–12

15

Ergebnis vor Steuern

828

–311

N/A

2.152

–1.915

N/A

Quartalsvergleich 2009 versus 2008

Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 2,6 Mrd € um 2,0 Mrd € über dem Wert des zweiten Quartals 2008. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal war auf ein anhaltend starkes kundenbezogenes Geschäft und das Ausbleiben signifikanter Verluste aus Altbeständen zurückzuführen. Im Zinsgeschäft wurde im Berichtszeitraum eines der besten Quartalsergebnisse erreicht, was insbesondere auf das Kassageschäft und die sonstigen kundenbezogenen Geschäfte zurückzuführen war. Das Devisen- und Geldmarktgeschäft behauptete sich weiterhin gut, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als im ersten Quartal 2009. Wir wurden in der Euromoney FX-Umfrage zum fünften Mal in Folge zur Nummer eins gewählt. Der in dieser Umfrage ermittelte Marktanteil betrug 21 %. Alle weiteren Geschäftsbereiche einschließlich des Handels mit Kreditprodukten und des Geschäfts mit Schwellenländern, erwirtschafteten ebenfalls solide Erträge. Im Berichtsquartal wurden negative Marktwertanpassungen (netto) von 108 Mio € verzeichnet. Davon entfielen 198 Mio € auf gewerbliche Immobilienkredite und 29 Mio € auf europäische verbriefte Wohnungsbaukredite. Diese negativen Marktwertanpassungen wurden durch eine Nettoauflösung von Rückstellungen gegenüber Monolineversicherern in Höhe von 119 Mio € teilweise ausgeglichen. Im Vorjahresquartal beliefen sich die negativen Marktwertanpassungen auf 2,1 Mrd € (davon 1,0 Mrd € bei verbrieften Wohnungsbaukrediten, 530 Mio € bei Rückstellungen gegenüber Monolineversicherern, 309 Mio € bei gewerblichen Immobilienkrediten sowie 203 Mio € aus Wertminderungen auf zur Veräußerung verfügbare Positionen).

Sales & Trading (Equity) erwirtschaftete Erträge von 903 Mio €. Der Anstieg um 73 Mio € (9 %) gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals spiegelt ein verbessertes Ergebnis in unserem Geschäft mit Aktienderivaten wider, insbesondere im kundenbezogenen strukturierten Geschäft in Europa. Bei diesen haben wir im Vergleich zum Vorjahresquartal eine deutliche Verringerung der Risikopositionen vorgenommen. Das Aktienkassageschäft verzeichnete, speziell im nordamerikanischen Raum, gute Ergebnisse. In einer Umfrage von Global Custodian wählten uns Hedgefonds in 2009 zum zweiten Mal in Folge zum weltweit besten Prime Broker. Das Eigenhandelsgeschäft lieferte ebenfalls gute Resultate trotz eines deutlichen Risikoabbaus im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im zweiten Quartal 2009 auf 727 Mio €. Das Ertragswachstum von 336 Mio € (86 %) gegenüber dem zweiten Quartal 2008 war hauptsächlich auf unser Leveraged-Finance-Geschäft zurückzuführen. Während hier im Berichtsquartal Marktwertgewinne von 97 Mio € im Zusammenhang mit Krediten und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft zu verzeichnen waren, wiesen wir im Vorjahresquartal Marktwertverluste von 204 Mio € aus. Im Emissionsgeschäft (Debt) waren wir an wesentlichen Transaktionen im Geschäft mit hochverzinslichen Anleihen beteiligt und konnten dadurch sowohl unseren Anteil am Provisionsaufkommen erhöhen als auch unseren Platz in den Ranglisten verbessern. So rückten wir in der Region EMEA auf Rang eins vor und verbesserten uns weltweit um neun Positionen auf Rang vier. Im Emissionsgeschäft (Equity) verbesserte sich das Marktumfeld im Berichtsquartal. Hier stiegen wir in der Region Asien/Pazifik (exklusive Japan), gemessen am Anteil am Provisionsaufkommen, auf Rang zwei auf (Quelle für alle Positionen: Dealogic).

Im Kreditgeschäft wurden im zweiten Quartal 2009 Erträge von 319 Mio € erzielt. Der Rückgang um 26 Mio € (8 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war auf Marktwertverluste im Zusammenhang mit zum Fair Value bewerteten Krediten zurückzuführen. Infolge geringerer Risikoprämien wurden diese Verluste durch Gewinne bei Investment-Grade-Krediten, bei denen die Fair Value Option angewandt wurde, und bei dazugehörigen Absicherungsgeschäften größtenteils ausgeglichen.

Die Erträge aus Sonstigen Produkten von 125 Mio € im zweiten Quartal 2009 lagen um 77 Mio € (164 %) über dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf Marktwertgewinne bei Investments zurückzuführen, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wurde durch gegenläufige Beträge in den zinsunabhängigen Aufwendungen teilweise ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Unternehmensbereich CB&S umfasste im zweiten Quartal 2009 eine Nettozuführung von 771 Mio € gegenüber einer Nettoauflösung von 14 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf Neubildungen in Höhe von 508 Mio € für Aktiva, die gemäß IAS 39 umklassifiziert wurden, einschließlich materieller Neubildungen, die auf zwei Kontrahenten entfielen und die Teil der vorgenannten signifikanten Belastungen sind, zurückzuführen. Der restliche Teil des Anstiegs spiegelt zum einen die Neubildung von Vorsorgen gegenüber einer Vielzahl von Kontrahenten in Amerika und Europa vor dem Hintergrund eines sich verschlechternden Kreditumfelds wider. Zum anderen erhöhten sich die Vorsorgen aufgrund allgemeiner Kontrahentenrisiken in CB&S um 71 Mio €.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 3,1 Mrd € und lagen damit um 516 Mio € (20 %) über dem Wert des Vorjahresquartals. Der Anstieg spiegelt insbesondere Aufwendungen für den im laufenden Quartal erzielten Vergleich mit Huntsman Corp. von 316 Mio € und gestiegene Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen infolge des verbesserten Ergebnisses wider.

Der Gewinn vor Steuern erreichte im Berichtsquartal 2009 828 Mio € nach einem Verlust vor Steuern von 311 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Halbjahresvergleich 2009 versus 2008

Im ersten Halbjahr 2009 beliefen sich die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) auf 6,3 Mrd € und lagen damit um 4,4 Mrd € über denen des Vergleichszeitraums 2008. Der Anstieg spiegelt wesentlich geringere negative Marktwertanpassungen im ersten Halbjahr 2009 wider. Diese beliefen sich auf 1,1 Mrd € im Vergleich zu 3,5 Mrd € im Vorjahreszeitraum. Im Devisen-, Zins- sowie Geldmarktgeschäft erzielten wir weiterhin sehr gute Ergebnisse. Hier profitierten wir von einer „Flucht in Qualität“, von der Stabilität der kundenbezogenen Geschäftsvolumina sowie von höheren Geld-Brief-Spannen. Der Handel mit Kreditprodukten verzeichnete insbesondere im Geschäft mit kundenbezogenen und strukturierten Produkten moderate Gewinne, die jedoch durch Verluste aus Altbeständen von Risikopositionen des Eigenhandels im ersten Quartal teilweise ausgeglichen wurden.

Sales & Trading (Equity) erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2009 Erträge von 1,2 Mrd €. Dies entsprach einem Rückgang von 397 Mio € (25 %) gegenüber dem ersten Halbjahr 2008. Dieser Rückgang war auf Verluste im Aktienderivategeschäft im ersten Quartal 2009 sowie auf geringfügig niedrigere Erträge im Aktienkassa- und im Prime-Brokerage-Geschäft zurückzuführen. Der Aktieneigenhandel verbesserte sich im ersten Halbjahr 2009 trotz eines signifikanten Abbaus von Risiken im Vergleich zum Vorjahr.

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im ersten Halbjahr 2009 auf positive 1,1 Mrd € im Vergleich zu negativen 779 Mio € im Vorjahreszeitraum. Diese Verbesserung war im Wesentlichen auf Marktwertverluste (nach Berücksichtigung darauf entfallender Provisionserträge) im ersten Halbjahr 2008 in Höhe von 2,0 Mrd € auf Kredite und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft zurückzuführen. Unser Emissions- und Beratungsgeschäft wurde im Berichtszeitraum von einem deutlichen Rückgang des Provisionsaufkommens und der Volumina angekündigter Transaktionen im Vergleich zum Vorjahr belastet. Dennoch gelang es uns, unsere Marktposition im Geschäft mit hochverzinslichen Anleihen zu verbessern. Obwohl die Erträge aus dem Beratungsgeschäft analog zum Gesamtmarkt zurückgingen, verbesserten wir uns in der Region EMEA um drei Positionen auf Rang eins und erreichten wiederum, gemessen am Volumen angekündigter Transaktionen, einen Rang unter den besten fünf weltweit (Quelle für alle Positionen: Dealogic, Thomson Reuters).

Die Erträge im Kreditgeschäft beliefen sich im ersten Halbjahr 2009 auf 1,0 Mrd € und waren damit um 354 Mio € (58 %) höher als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg war hauptsächlich auf Marktwertgewinne bei Investment-Grade-Krediten, auf die die Fair Value Option angewandt wurde, gestiegene Kreditrisikoprämien sowie auf einen höheren Zinsüberschuss infolge des Transfers von Aktiva zum Kreditgeschäft gemäß IAS 39 zurückzuführen.

Bei den Sonstigen Produkten wurden im ersten Halbjahr 2009 negative Erträge von 644 Mio € verzeichnet, was einem Rückgang von 438 Mio € gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf eine Abschreibung von 500 Mio € auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ und auf Verluste aus Private-Equity-Beteiligungen im ersten Quartal 2009 zurückzuführen. Der Rückgang wurde teilweise durch Marktwertgewinne bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken, ausgeglichen.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft verzeichnete CB&S im ersten Halbjahr 2009 eine Nettozuführung von 1,1 Mrd € im Vergleich zu einer Nettoauflösung von 22 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Neubildungen von 726 Mio € für Aktiva, die gemäß IAS 39 umklassifiziert wurden, einschließlich materieller Neubildungen für zwei einzelne Kontrahenten. Der restliche Teil des Anstiegs spiegelt zum einen die Bildung von Vorsorgen gegenüber einer Vielzahl von Kontrahenten in Amerika und Europa vor dem Hintergrund eines sich verschlechternden Kreditumfelds wider. Zum anderen erhöhten sich die Vorsorgen aufgrund allgemeiner Kontrahentenrisiken in CB&S um 84 Mio €.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in CB&S von 5,6 Mrd € im ersten Halbjahr 2009 lagen um 568 Mio € (11 %) über dem Wert des ersten Halbjahres 2008. Der Anstieg spiegelt hauptsächlich höhere Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen infolge verbesserter Ergebnisse, den oben genannten Abschluss eines Vergleichs mit Huntsman Corp. im zweiten Quartal 2009 und Effekte im Zusammenhang mit Abbey Life wider. Diese Entwicklungen wurden teilweise durch Einsparungen ausgeglichen, die sich aus Maßnahmen zur Kostensenkung und durch eine niedrigere Mitarbeiterzahl ergaben.

Der Gewinn vor Steuern erreichte im ersten Halbjahr 2009 2,2 Mrd € nach einem Verlust vor Steuern von 1,9 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Änderungen zu IAS 39 und IFRS 7, „Reclassification of Financial Assets“

In Übereinstimmung mit den Änderungen zu IAS 39 und IFRS 7 wurden bestimmte finanzielle Vermögenswerte aus den Bilanzkategorien „zum Fair Value bewertet“ und „zur Veräußerung verfügbar“ in die Bilanzposition „Forderungen aus dem Kreditgeschäft“ umgegliedert. Wir haben im zweiten Halbjahr 2008 Vermögenswerte umgegliedert und im ersten Quartal 2009 weitere Umklassifizierungen vorgenommen. Im zweiten Quartal 2009 wurden keine Umklassifizierungen durchgeführt. Bei den umgegliederten Vermögenswerten waren wir der Ansicht, dass der Fair Value zum Umgliederungsstichtag den inneren Wert der Position aufgrund der mangelnden Liquidität in den Finanzmärkten nicht wiedergab und dass dieser innere Wert bei einer längeren Haltedauer realisiert werden kann. Da sich die Zweckbestimmung der Vermögenswerte geändert hatte und die Vermögenswerte längerfristig gehalten und refinanziert werden konnten, waren wir der Meinung, dass die geänderte Bilanzierung den Geschäftszweck der Vermögenswerte adäquater widerspiegelt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt zum einen den von uns ermittelten Halbjahreseffekt für den Unternehmensbereich CB&S auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und zum anderen die Nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigten Gewinne/Verluste, verglichen mit der ursprünglichen Bilanzierung. Die hieraus resultierenden Auswirkungen auf Marktrisikopositionen sind im Abschnitt „Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmärkten“ dargestellt.

 

30.6.2009

Jan.–Jun. 2009

 

Buchwert

Fair Value

Auswirkungen auf den Gewinn vor Steuern

Auswirkungen auf die Nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigten Gewinne/Verluste

1

Der negative Betrag in der Position Auswirkungen auf die Nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigten Gewinne/Verluste resultiert aus der Abschreibung eines finanziellen Vermögenswerts im ersten Halbjahr 2009. Wäre der Vermögenswert nicht umklassifiziert worden, hätte die Wertminderung zu einer Umgliederung der Veränderung des Fair Value aus dem Eigenkapital in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung geführt. Die Differenz zwischen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und der Eigenkapitalposition ist auf unterschiedliche Abschreibungsmodelle für zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und für Forderungen aus dem Kreditgeschäft zurückzuführen.

2

Zusätzlich zur Auswirkung auf CB&S erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern um 1 Mio € in PBC.

 

in Mrd €

in Mrd €

in Mio €

in Mio €

Sales & Trading – Debt

 

 

 

 

Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschäft

18,8

16,1

760

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschäft

10,2

8,2

27

162

Emissions- und Beratungsgeschäft

 

 

 

 

Handelsaktiva, umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschäft

6,7

5,5

66

Kreditgeschäft

 

 

 

 

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, umklassifiziert zu Forderungen aus dem Kreditgeschäft

0,1

0,1

231

–1141

Insgesamt

35,8

29,9

8762

48

davon entfällt auf Reklassifizierungen in 2008

32,8

27,2

573

48

davon entfällt auf Reklassifizierungen
im ersten Quartal 2009

3,0

2,7

303

davon entfällt auf Reklassifizierungen
im zweiten Quartal 2009

Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmärkten

Der nachfolgende Abschnitt gibt einen aktualisierten Überblick über die Entwicklung bestimmter Risikopositionen an den Kreditmärkten unserer CB&S-Geschäftsbereiche, die ergebniswirksam zum Fair Value bewertet werden (einschließlich erworbener Monolinerabsicherungen), für die wir bereits in Vorperioden zusätzliche Risikoangaben bereitgestellt haben.

Risikopositionen aus Wohnungsbaukrediten im CDO-Handels- und -Emissionsgeschäft, im US-amerikanischen und europäischen Hypothekenmarkt1

 

in Mio €

30.6.2009

31.3.2009

1

In den Risikopositionen sind Hedges und sonstige Absicherungen berücksichtigt. Die Risikopositionen stellen den theoretisch möglichen Verlust für den Fall dar, in dem die Wertpapiere und entsprechenden Hedges komplett ausfallen und keine Verwertungsgewinne erzielt werden könnten. Handelsaktiva oder zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte, die aufgrund der Änderungen von IAS 39 in Forderungen aus dem Kreditgeschäft umklassifiziert wurden, sind nicht enthalten. Der Buchwert dieser Risikopositionen belief sich zum 30. Juni 2009 auf 2,1 Mrd € (davon entfielen 1,2 Mrd € auf den europäischen Hypothekenmarkt, 411 Mio € auf sonstige Risikopositionen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt und 486 Mio € auf CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand)). Der Vergleichswert zum 31. März 2009 betrug 2,2 Mrd € (davon entfielen 1,1 Mrd € auf den europäischen Hypothekenmarkt, 452 Mio € auf sonstige Risikopositionen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt und 529 Mio € auf CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand)).

2

Als Subprime klassifiziert, wenn 50 % oder mehr der jeweils zugrunde liegenden Sicherheit Wohnungsbaukredite darstellen.

3

Die Auswertung enthält weder verbriefte Forderungen öffentlich-rechtlicher Emittenten noch Kredite, die grundsätzlich zum Ankauf durch solche Institutionen qualifizieren, da wir diese als nicht kreditrisikosensitive Engagements erachten. Auch tilgungsfreie und inverse tilgungsfreie Positionen, die negativ mit der Verschlechterung der Marktsituation korrelieren, sind nicht enthalten.

4

Davon zum 30. Juni 2009, bezogen auf Alt-A 770 Mio €, Subprime 79 Mio €, Sonstige 81 Mio € und Handelspositionen (netto) 295 Mio €. Zum 31. März 2009 entfielen auf Alt-A 879 Mrd €, Subprime minus 21 Mio €, Sonstige minus 2 Mio € und Handelspositionen (netto) 517 Mio €.

5

Davon Großbritannien 154 Mio €, Italien 35 Mio € und Deutschland 9 Mio € zum 30. Juni 2009 beziehungsweise Großbritannien 148 Mio €, Italien 38 Mio € und Deutschland 11 Mio € zum 31. März 2009.

Subprime- und Alt-A-Risikopositionen im CDO-Handels- und
-Emissionsgeschäft:

 

 

CDO-Subprime-Risikopositionen (Handelsbestand)2

303

428

CDO-Subprime-Risikopositionen (zur Veräußerung verfügbar bilanziert)

41

38

CDO-Alt-A-Risikopositionen (Handelsbestand)

22

24

Hypothekenmarkt (Handelspositionen):

 

 

Sonstige Risikopositionen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt3,4

1.224

1.373

Risikopositionen im europäischen Hypothekenmarkt5

197

197

Commercial-Real-Estate-Kredite1

 

in Mio €

30.6.2009

31.3.2009

1

Nicht enthalten sind unser Handelsportfolio aus Sekundärmarktpositionen in CMBS-Papieren, die aktiv gehandelt und damit zu Marktpreisen angesetzt werden, sowie Kredite, die seit Begebung unter den Forderungen aus dem Kreditgeschäft ausgewiesen wurden.

2

Risikoabbaumaßnahmen umfassen Derivate und sonstige Transaktionen, die zum Zweck der Risikoreduzierung bei gewerblichen Krediten eingegangen wurden. Der darauf bezogene Fair Value belief sich auf 1,2 Mrd € zum 30. Juni 2009 (31. März 2009: 1,6 Mrd €).

3

Buchwert zum jeweiligen Stichtag.

4

Buchwert der Finanzierungen zum jeweiligen Stichtag, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten seit dem 1. Januar 2008 bestehen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt „Zweckgesellschaften".

Zum Fair Value bewertete Kredite, nach Risikoabbaumaßnahmen2

2.154

2.235

Im Zusammenhang mit den Änderungen von IAS 39 umklassifizierte Kredite3

6.614

6.649

Kredite im Zusammenhang mit dem Verkauf von Vermögenspositionen4

2.121

2.240

Leveraged Finance1

 

 

in Mio €

30.6.2009

31.3.2009

1

Nicht enthalten sind Kredite, die vor dem 1. Januar 2007 begeben und vor den Marktverwerfungen vereinbart wurden, und Kredite, die seit Entstehung unter den Forderungen aus dem Kreditgeschäft ausgewiesen wurden.

2

Buchwert zum jeweiligen Stichtag.

3

Buchwert der Finanzierungen zum jeweiligen Stichtag, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten seit dem 1. Januar 2008 bestehen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt „Zweckgesellschaften“.

Zum Fair Value bewertete Kredite

552

527

davon: seit 2008 begebene Kredite

325

298

Im Zusammenhang mit den Änderungen von IAS 39 umklassifizierte Kredite2

6.766

7.521

Kredite im Zusammenhang mit dem Verkauf von Vermögenspositionen3

5.737

6.276

Risikoposition gegenüber Monolinern, bezogen auf US-amerikanische Wohnungsbaukredite1,2




in Mio €

30.6.2009

31.3.2009

Nominal-
wert

Fair
Value
vor
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Fair
Value
nach
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Nominal-
wert

Fair
Value
vor
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Fair
Value
nach
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

1

Ein Nettoausfallrisiko gegenüber Monolinern aus sogenannten „Wrapped Bonds“ von 51 Mio € zum 30. Juni 2009 (31. März 2009: 55 Mio €) ist nicht enthalten. Dieser Wert stellt eine Schätzung der möglichen Wertanpassungen auf solche Schuldverschreibungen im Fall eines Ausfalls der Versicherer dar.

2

Ein Teil des Marktwerts der erworbenen Monolinerabsicherungen wurde durch Credit Default Swaps mit anderen Marktteilnehmern oder durch andere Instrumente ökonomisch abgesichert.

3

Bewertungsanpassungen werden auf Basis einer Bonitätsprüfung jedes einzelnen Monolinekontrahenten unter Zugrundelegung interner Credit Ratings ermittelt.

4

Die Zuordnung zu den Ratingklassen wurde auf Basis des jeweils niedrigeren verfügbaren Ratings von Standard & Poor’s, Moody‘s und unserer internen Kreditrisikofunktion zum 30. Juni 2009 beziehungsweise zum 31. März 2009 vorgenommen.

AA Monolines4:

 

 

 

 

 

 

 

 

Super Senior ABS CDO

Sonstige Subprime

61

43

–4

40

76

47

–4

43

Alt-A

4.585

1.934

–169

1.765

5.304

2.168

–190

1.979

AA Monolines insgesamt

4.646

1.978

–173

1.804

5.380

2.216

–194

2.022

Nicht Investment Grade Monolines4:

 

 

 

 

 

 

 

 

Super Senior ABS CDO

317

289

–244

45

335

305

–257

48

Sonstige Subprime

142

12

–10

2

259

102

–38

64

Alt-A

1.201

405

–324

81

1.346

426

–341

85

Nicht Investment Grade Monolines insgesamt

1.660

706

–577

128

1.939

833

–636

197

Insgesamt

6.305

2.683

–750

1.933

7.320

3.049

–830

2.219

Sonstige Risikoposition gegenüber Monolinern1,2





in Mio €

30.6.2009

31.3.2009

Nominal-
wert

Fair
Value
vor
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Fair
Value
nach
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Nominal-
wert

Fair
Value
vor
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

Fair
Value
nach
Bewer-
tungs-
anpas-
sungen3

1

Ein Nettoausfallrisiko gegenüber Monolinern aus sogenannten „Wrapped Bonds“ von 137 Mio € zum 30. Juni 2009 (31. März 2009: 106 Mio €) ist nicht enthalten. Dieser Wert stellt eine Schätzung der möglichen Wertanpassungen auf solche Schuldverschreibungen im Fall eines Ausfalls der Versicherer dar.

2

Ein Teil des Marktwerts der erworbenen Monolinerabsicherungen wurde durch Credit Default Swaps mit anderen Marktteilnehmern oder durch andere Instrumente ökonomisch abgesichert.

3

Bewertungsanpassungen werden auf Basis einer Bonitätsprüfung jedes einzelnen Monolinekontrahenten unter Zugrundelegung interner Credit Ratings ermittelt.

4

Die Zuordnung zu den Ratingklassen wurde auf Basis des jeweils niedrigeren verfügbaren Ratings von Standard & Poor’s, Moody‘s und unserer internen Kreditrisikofunktion zum 30. Juni 2009 beziehungsweise zum 31. März 2009 vorgenommen.

AA Monolines4:

 

 

 

 

 

 

 

 

TPS-CLO

2.937

1.290

–113

1.177

3.127

1.436

–126

1.310

CMBS

1.026

127

–11

116

1.085

185

–16

169

Corporate Single Name/Corporate CDO

6.319

33

–3

30

6.666

146

–13

133

Studentenkredite

279

56

–5

51

147

85

–7

78

Sonstige

857

283

–25

259

623

290

–25

265

AA Monolines insgesamt

11.419

1.788

–156

1.632

11.648

2.142

–187

1.955

Nicht Investment Grade Monolines4:

 

 

 

 

 

 

 

 

TPS-CLO

1.229

539

–227

312

1.306

599

–189

410

CMBS

6.074

1.202

–372

830

6.315

1.377

–439

938

Corporate Single Name/Corporate CDO

5.662

141

–35

106

6.275

370

–93

278

Studentenkredite

1.248

810

–322

488

1.319

863

–173

689

Sonstige

1.697

460

–252

208

1.650

653

–360

293

Nicht Investment Grade Monolines insgesamt

15.910

3.153

–1.209

1.944

16.865

3.862

–1.254

2.608

Insgesamt

27.329

4.941

–1.365

3.576

28.513

6.005

–1.442

4.563

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Veränderung der Bewertungsanpassungen auf Risikopositionen gegenüber Monolinern vom 31. März 2009 bis zum 30. Juni 2009.

Bewertungsanpassungen

 

in Mio €

2. Quartal 2009

Bestand am Periodenanfang

2.271

Auflösung aufgrund abgewickelter Transaktionen

–25

Nettoauflösung aufgrund niedrigerer absoluter Risikoposition

–131

Bestand am Periodenende

2.115