Marktrisiko


Ein Großteil unserer Geschäftsaktivitäten unterliegt Marktrisiken, das heißt dem Risiko, dass sich der Marktwert unserer Handels- und Anlagepositionen verändert. Risiken können aus nachteiligen Änderungen bei Zinssätzen, Credit Spreads, Wechselkursen, Aktienkursen, Rohstoffpreisen und anderen relevanten Parametern, wie der Marktvolatilität, entstehen.

Marktrisiko, welches sich aus der Postbank ergibt, ist ebenfalls berücksichtigt und soweit möglich wird unser Risikomethoden-Rahmenwerk angewandt. Jedoch steuert die Deutsche Bank hiermit in keinerlei Hinsicht ein Risiko der Postbank.

Oberstes Ziel von Market Risk Management ist es, sicherzustellen, dass die Geschäftseinheiten der Bank das Chance-Risiko-Verhältnis optimieren und die Bank nicht unannehmbaren Verlusten ausgesetzt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Market Risk Management eng mit den Risikonehmern (den Geschäftseinheiten) und anderen Kontroll- und Supportfunktionen zusammen. Diese Aktivitäten sind auf die Deutsche Bank-Gruppe beschränkt und schließen die Postbank aus.

Wir unterscheiden zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Marktrisiken:

  • Das Marktrisiko aus Handelspositionen entsteht in erster Linie durch Marketmaking im Konzernbereich Corporate & Investment Bank. Dazu gehört das Eingehen von Positionen in Schuldtiteln, Aktien, Fremdwährungen, sonstigen Wertpapieren und Rohwaren sowie in entsprechenden Derivaten.
  • Das Marktrisiko aus Nichthandelsaktivitäten in verschiedenen Formen: Das Aktienkursänderungsrisiko entsteht vorwiegend durch nicht konsolidierte strategische Beteiligungen im Portfolio des Konzernbereichs Corporate Investments, Alternative Asset Investments und Aktienvergütungen. Das Zinsrisiko der Nichthandelsaktivitäten entsteht aus unseren Aktiva und Passiva. Andere Elemente des nicht handelsbezogenen Marktrisikos entstehen in Verbindung mit unseren Asset Management- und Fondsaktivitäten sowie durch Modellrisiken in PBC, GTB und PWM, die sich aus Stressannahmen zum Kundenverhalten in Verbindung mit Zinsschwankungen ableiten. Die Postbank klassifiziert das Risiko aus der Modellierung von Einlagen als Geschäftsrisiko und das Risiko aus ihrer Bausparkasse BHW als Kollektivrisiken während die Deutsche Bank-Gruppe ohne die Postbank diese Risiken als Teil des Marktrisikos aus Nichthandelsaktivitäten ansieht.

 

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