Kultur der Vielfalt


Rückkehrerquote nach
Beendigung der Elternzeit

Rückkehrerquote nach Beendigung der Elternzeit (Balkendiagramm)

Vielfalt – Diversity – ist ein unverzichtbarer Teil unserer Unternehmenskultur. Sie ist zugleich ein wichtiger Erfolgsfaktor in einer global aktiven Bank. Wir können unserem Leistungsversprechen nur gerecht werden, wenn unsere Mitarbeiter ihr Potenzial voll entfalten können, ungeachtet von Nationalität, Religion, Rasse, sexueller Orientierung, Geschlecht, Alter oder ethnischer Herkunft. Gesellschaftlich-kulturell gemischte Teams sind im Vorteil, wenn es zum Beispiel darum geht, unseren vielfältigen Kundengruppen mit innovativen und maßgeschneiderten Dienstleistungen zur Seite zu stehen. Es ist unsere feste Überzeugung, dass unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, die in einem vorurteilsfreien offenen Umfeld zusammenkommen, zu einer besseren Arbeitsqualität beitragen.

Im Berichtsjahr haben wir konzernweit Trainings für Führungskräfte angeboten, um deren Blick für unbewusste Verhaltensweisen zu schärfen. Unsere 2009 an internationalen Standorten eingeführten Diversity Councils, die unter lokaler Leitung stehen, bewährten sich und wurden ausgebaut.

Die Deutsche Bank ist mehrfach für ihre familienfreundlichen Leistungen und flexiblen Arbeitszeitregelungen ausgezeichnet worden, die dabei helfen, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. In den USA gehören wir zu den „100 Best Companies for Working Mothers“ und erhielten den Preis der Dave Thomas Foundation für die Unterstützung von adoptionswilligen Eltern. In Großbritannien wurde die Deutsche Bank zum „Top Employer for Working Families“ im Finanzdienstleistungssektor gekürt. Besonders erwähnt wurde hier ihre Unterstützung von Frauen vor und während der Elternzeit sowie bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben. Die International Gay & Lesbian Chamber of Commerce rechnet uns zu den „Top 25 Most LGBT-Friendly Corporations“. Im Corporate Equality Index der Human Rights Campaign erreichten wir den Höchstwert von 100 %.

Ein vorrangiges Ziel unter dem Stichwort Gender Diversity blieb 2010, die berufliche Entwicklung von Frauen und ihre verstärkte Präsenz in Führungspositionen der Deutschen Bank zu fördern. Diese Absicht verfolgt auch das 2009 unter der Schirmherrschaft unseres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann initiierte ATLAS-Programm (Accomplished Top Leaders Advancement Strategy), das erste Erfolge zeigt: 30 % der Mitarbeiterinnen aus dem Anfangsjahrgang konnten inzwischen neue beziehungsweise anspruchsvollere Aufgaben übernehmen.

Im Berichtsjahr haben wir erstmals für 34 ausgewählte Direktorinnen ein einwöchiges Seminar (Women Global Leaders Program) an der INSEAD Business School in Paris ausgerichtet, das großen Zuspruch fand. Außerdem wollen wir durch ein mittlerweile auch in Deutschland aktives, aus Frauen bestehendes Gremium (Senior Women’s Advisory Board) dem Thema „Frauen in Führungspositionen“ eine stärkere Geltung in unserem Hause verschaffen.

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