Geschäfte mit nahestehenden Dritten

 (nicht testiert)

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs durchgeführt und es gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen – einschließlich Zinssätzen und Sicherheiten – wie für getätigte vergleichbare Geschäfte mit fremden Dritten.

Geschäfte mit Personen in Schlüsselpositionen

Personen in Schlüsselpositionen sind Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung der Tätigkeiten der Deutschen Bank direkt oder indirekt zuständig und verantwortlich sind. Der Konzern zählt die Mitglieder des Vorstands in seiner aktuellen Aufstellung und des Aufsichtsrats für Zwecke des IAS 24 zu Personen in Schlüsselpositionen. Zum 31. März 2010 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 21 Mio € an Personen in Schlüsselpositionen vergeben und Einlagen in Höhe von 42 Mio € von Personen in Schlüsselpositionen erhalten. Zum 31. Dezember 2009 betrugen die Kredite und Zusagen an Personen in Schlüsselpositionen 9 Mio € und die Einlagen von Personen in Schlüsselpositionen 21 Mio €. Daneben bietet der Konzern Personen in Schlüsselpositionen und deren nahen Familienangehörigen Bankdienstleistungen wie zum Beispiel Zahlungsverkehrs- und Kontoführungsdienstleistungen sowie Anlageberatung an.

Geschäfte mit Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen

Geschäfte zwischen der Deutschen Bank AG und deren Tochtergesellschaften gelten ebenfalls als Geschäfte mit nahestehenden Dritten.

Kredite

An nahestehende Unternehmen begebene Kredite und gewährte Garantien entwickelten sich im Berichtszeitraum beziehungsweise im Geschäftsjahr 2009 wie folgt.

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

31.3.2010

31.12.2009

1

In 2010 wurden einige Unternehmen vollkonsolidiert. Kredite, die diesen Unternehmen bereitgestellt wurden, werden bei der Konsolidierung eliminiert. Im Jahr 2009 ist ein Unternehmen, das nach der Equitymethode bilanziert wurde, verkauft worden.

2

Davon waren zum 31. März 2010 keine Forderungen und zum 31. Dezember 2009 15 Mio € überfällig. Von den Forderungen aus dem Kreditgeschäft entfielen zum 31. März 2010 2 Mio € (31. Dezember 2009: 4 Mio €) auf Joint Ventures.

3

Beinhaltet Finanz- und Performancegarantien, Kreditbriefe, Haftungsübernahmeerklärungen und unwiderrufliche ausleihebezogene Zusagen.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Anfangsbestand

965

834

Im Laufe des Jahres begebene Forderungen aus dem Kreditgeschäft

2

366

Rückzahlungen von Forderungen aus dem Kreditgeschäft

94

209

Veränderung des Konsolidierungskreises1

–182

–83

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–1

57

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Endbestand2

690

965

Sonstige kreditrisikobehaftete Transaktionen:

 

 

Wertberichtigungsbestand für Kreditausfälle

5

4

Wertberichtigungen für Kreditausfälle

31

Garantien und sonstige Verpflichtungen3

164

135

Einlagen

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

31.3.2010

31.12.2009

1

In 2010 wurden einige Unternehmen vollkonsolidiert. Von diesen Unternehmen erhaltene Einlagen werden bei der Konsolidierung eliminiert. Im Jahr 2009 ist ein Unternehmen, das nach der Equitymethode bilanziert wurde, verkauft worden.

2

Die oben genannten Einlagen wurden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs getätigt. Zum 31. März 2010 waren im Bestand Einlagen von Joint Ventures in Höhe von 0,5 Mio € (31. Dezember 2009: 0,4 Mio €) enthalten.

Einlagen, Anfangsbestand

367

246

Einlagenzuflüsse

43

287

Einlagenabflüsse

45

161

Veränderung des Konsolidierungskreises1

–115

–6

Wechselkursveränderungen/Sonstige

1

1

Einlagen, Endbestand2

251

367

Zum 31. März 2010 bestanden positive und negative Marktwertsalden aus derivativen Finanztransaktionen mit assoziierten Unternehmen jeweils in Höhe von 4,3 Mrd € beziehungsweise 3,6 Mrd €. Positive und negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten mit assoziierten Unternehmen betrugen zum 31. Dezember 2009 3,7 Mrd € beziehungsweise 3,0 Mrd €.

Geschäftsbeziehungen zur Deutschen Postbank AG

Im Geschäftsjahr 2009 hat die Deutsche Bank AG zusätzlich zum Erwerb der Beteiligung an der Deutschen Postbank AG einen Vertrag über eine Kooperation mit der Postbank abgeschlossen. Die Kooperation umfasst die Bereiche Investmentprodukte, Finanzierungsprodukte, Firmenkundengeschäft und gewerbliche Finanzierung sowie kundennahe Serviceleistungen. Darüber hinaus beinhaltet sie die Bereiche Einkauf und IT-Infrastruktur.

Geschäfte mit Pensionsplänen

Der Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe von Versorgungseinrichtungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, für die er Finanzdienstleistungen einschließlich der Vermögensanlage erbringt. Diese Versorgungseinrichtungen können Aktien oder Wertpapiere der Deutschen Bank halten oder mit diesen handeln. Zum 31. März 2010 waren die Geschäfte mit diesen Versorgungseinrichtungen für den Konzern nicht wesentlich.

Service Funktionen

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