Zielgrößendefinitionen


Dieses Dokument und auch andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt wurden. Diese Messgrößen sind Größen des historischen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter Beträge im Vergleich zu gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst wurden. Der Konzern bezeichnet die Definition von bestimmten Anpassungen als „Zielgrößendefinition“, da der Konzern in der Vergangenheit oder in der Zukunft solche nicht nach IFRS ermittelten Messgrößen angewandt hat oder anwenden wird, um seine finanziellen Ziele zu bemessen.

Die nicht nach IFRS ermittelten Messgrößen des Konzerns, die sich auf das Ergebnis beziehen, basieren auf Zielgrößendefinitionen, wonach auf IFRS basierende Finanzkennzahlen um bestimmte signifikante Gewinne (wie Gewinne aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen, Geschäftsfeldern oder Gebäuden) oder bestimmte signifikante Aufwendungen (wie Restrukturierungsaufwendungen, Wertminderungen auf Goodwill oder Aufwendungen aus Rechtsstreitigkeiten) bereinigt werden, wenn diese Gewinne oder Aufwendungen keine Bedeutung für den zukünftigen Erfolg der Kerngeschäftsfelder des Konzerns haben.

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis vor Steuern (gemäß Zielgrößendefinition): Diese nicht nach IFRS ermittelte Zielgröße errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnis vor Steuern (das heißt ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis), bereinigt um bestimmte signifikante Gewinne und Aufwendungen, wie folgt.

 

1. Quartal

in Mio €

2010

2009

1

Abschreibung in Höhe von 278 Mio € auf Industriebeteiligungen.

Ergebnis vor Steuern

2.793

1.815

Abzüglich Anteile ohne beherrschenden Einfluss, vor Steuern

–15

3

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis, vor Steuern

2.778

1.819

Zuzüglich/abzüglich (–):

 

 

Bestimmter signifikanter Gewinne (abzüglich dazugehöriger Kosten)

Bestimmter signifikanter Belastungen

2781

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis, vor Steuern (Zielgrößendefinition)

2.778

2.096

Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity gemäß Zielgrößendefinition): Diese nicht nach IFRS ermittelte Zielgröße basiert auf dem prozentualen Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern gemäß Zielgrößendefinition am durchschnittlichen Active Equity des Konzerns, das wie unten beschrieben definiert ist. Für Vergleichszwecke wird auch die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital) dargestellt, die definiert ist als prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern (ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Ergebnis) am den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren durchschnittlichen Eigenkapital. Ebenfalls als Referenz wird die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) gezeigt, die sich als prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern (ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Ergebnis) am durchschnittlichen Active Equity errechnet.

Durchschnittliches Active Equity: Der Konzern berechnet das Active Equity, um einen Vergleich mit Wettbewerbern zu ermöglichen, und verweist auf das Active Equity bei der Berechnung verschiedenster Kennziffern. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Messgröße nach IFRS. Bei einem Vergleich der Kennzahlen des Konzerns, die auf dem Active Equity basieren, mit denen anderer Unternehmen sollten stets auch Abweichungen bei der Berechnung dieser Kennzahlen berücksichtigt werden. Die Positionen, um die der Konzern das durchschnittliche den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital bereinigt, sind durchschnittliche unrealisierte Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten und aus Cash Flow Hedges (beide Bestandteile nach darauf entfallenden Steuern). Gleiches gilt für die durchschnittliche Dividendenzahlung, für die jedes Quartal eine Abgrenzung vorgenommen und die im Folgejahr nach Zustimmung der Hauptversammlung ausgezahlt wird. Die in der Berechnung des Durchschnittlichen Active Equity verwendeten Steuersätze entsprechen denen, die auch für die jeweiligen Geschäftsvorfälle im Konzernabschluss verwendet wurden. Somit wird kein Durchschnittssteuersatz angewandt.

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

1. Quartal

2010

2009

1

Der auf unrealisierte Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sowie aus Cash Flow Hedges resultierende Steuereffekt betrug im ersten Quartal 2010 minus 408 Mio € (erstes Quartal 2009: minus 882 Mio €).

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

37.914

32.199

Zuzüglich/abzüglich (–):

 

 

Durchschnittlicher unrealisierter Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten und aus Cash Flow Hedges (beide Bestandteile nach darauf entfallenden Steuern)1

210

1.296

Durchschnittlicher Dividendenabgrenzungen

–524

–349

Durchschnittliches Active Equity

37.601

33.146

 

 

 

Eigenkapitalrendite vor Steuern
(basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)

29,3 %

22,6 %

Eigenkapitalrendite vor Steuern
(basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)

29,5 %

21,9 %

Eigenkapitalrendite vor Steuern (Zielgrößendefinition)

29,5 %

25,3 %

Ergebnis je Aktie (verwässert, gemäß Zielgrößendefinition): Die nicht nach IFRS ermittelte Zielgröße für den Anstieg des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem Ergebnis je Aktie (verwässert, gemäß Zielgrößendefinition), welches definiert ist als den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (das heißt ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis) nach angenommener Wandlung, bereinigt um signifikante Gewinne/Aufwendungen nach Steuern und bestimmte signifikante Steuereffekte geteilt durch den gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Aktien nach angenommener Wandlung.

Zur Information ist außerdem das Ergebnis je Aktie (verwässert) angegeben, welches definiert ist als das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis (das heißt ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis) nach angenommener Wandlung geteilt durch den gewichteten Durchschnitt der Anzahl der ausstehenden Aktien nach angenommener Wandlung.

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

1. Quartal

2010

2009

1

Abschreibung in Höhe von 221 Mio € auf Industriebeteiligungen.

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

1.762

1.185

Zuzüglich/abzüglich (–):

 

 

Bestimmter signifikanter Gewinne/Belastungen, nach Steuern

2211

Bestimmter signifikanter Effekte aus Ertragsteuern

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (Zielgrößendefinition für EPS)

1.762

1.406

 

 

 

Ergebnis je Aktie (verwässert)

2,66 €

1,92 €

Ergebnis je Aktie (verwässert, Zielgrößendefinition)

2,66 €

2,28 €

Leverage Ratio (Zielgrößendefinition): Eine Leverage Ratio ergibt sich aus der Division der Bilanzsumme durch das Eigenkapital. Der Konzern veröffentlicht eine bereinigte Leverage Ratio, die auf der Grundlage einer Zielgrößendefinition errechnet wird. Für diese werden die folgenden Bereinigungen durchgeführt: (1) Die Bilanzsumme gemäß IFRS wird so angepasst, dass die nach Maßgabe von US GAAP, jedoch nicht gemäß IFRS geltenden Nettingbestimmungen berücksichtigt werden, um eine bereinigte Bilanzsumme (nach US GAAP) zu erhalten, und (2) das Eigenkapital gemäß IFRS wird so angepasst, dass die Gewinne und Verluste aus sämtlichen zum Fair Value bewerteten eigenen Verbindlichkeiten (nach Steuern) berücksichtigt werden, um das bereinigte Eigenkapital zu erzielen. Diese Berechnung beruht auf einem Durchschnittssteuersatz von 35 %. Ziel dieser Bereinigungen ist es, eine bereinigte Leverage Ratio auszuweisen, die mit der Leverage Ratio bestimmter Wettbewerber des Konzerns, die nach US GAAP bilanzieren und sämtliche eigene Verbindlichkeiten zum Fair Value bewerten, besser vergleichbar ist.

Bilanzsumme und Eigenkapital
in Mrd €

31.3.2010

31.12.2009

1

Schätzung aufgrund der Annahme, dass sämtliche eigenen Verbindlichkeiten zum Fair Value bewertet wurden. Der kumulative Steuereffekt bezüglich der Gewinne (Verluste) aus sämtlichen zum Fair Value bewerteten eigenen Verbindlichkeiten belief sich für das erste Quartal 2010 auf minus 0,9 Mrd € und für das zum 31. Dezember 2009 beendete Geschäftsjahr auf minus 0,7 Mrd €.

Bilanzsumme (IFRS)

1.670

1.501

Bereinigung von Derivaten gemäß Nettingbestimmungen nach US GAAP

–559

–533

Bereinigung von nicht termingerecht abgewickelten Geschäften gemäß Nettingbestimmungen nach US GAAP

–126

–71

Bereinigung von Wertpapierpensionsgeschäften gemäß Nettingbestimmungen nach US GAAP

–7

–5

Bereinigte Bilanzsumme ("gemäß US GAAP")

978

891

 

 

 

Eigenkapital einschließlich Anteile ohne beherrschenden Einfluss (IFRS)

40,2

38,0

Bereinigung von Gewinnen (Verlusten) aus sämtlichen zum Fair Value bewerteten eigenen Verbindlichkeiten (nach Steuern)1

1,7

1,3

Bereinigtes Eigenkapital einschließlich Anteile ohne beherrschenden Einfluss (angepasst)

41,9

39,3

 

 

 

Leverage Ratio basierend auf dem Eigenkapital einschließlich Anteile ohne beherrschenden Einfluss

 

 

Gemäß IFRS

42

40

Gemäß Zielgrößendefinition

23

23

Service Funktionen

Download PDF (Anhangangaben, 273 kB) Download XLS (Den Deutsche Bank Aktionären zurechenbares Ergebnis vor Steuern (gemäß Zielgrößendefinition), 29 kB) diese Datei zu Ihrer Dateisammlung hinzufügen

Download PDF

Download XLS

Merke
Datei(en)

Drucken

E-Mail