Deutsche Bank
Zwischenbericht zum 31. März 2010
Deutsche Bank Zwischenbericht zum 31. März 2010
Überblick zur Finanz- und Ertragslage

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Überblick zur Finanz- und Ertragslage

Ein Vergleich zwischen dem Berichtsquartal und dem Vorjahresquartal ist wegen mehrerer Faktoren nur eingeschränkt möglich. Das Vorjahresquartal enthielt materielle negative Marktwertanpassungen und Abschreibungen, die sich nicht wiederholten, und das Berichtsquartal enthielt drei spezifische Komponenten, die es im Vorjahresquartal nicht gab. Erstens wurde im Berichtsquartal die Sal. Oppenheim Gruppe („Sal. Oppenheim“) erstmals konsolidiert. In Asset and Wealth Management, hauptsächlich in Private Wealth Management, führte die Einbeziehung von Sal. Oppenheim zu zusätzlichen Erträgen von 79 Mio €, zusätzlichen zinsunabhängigen Aufwendungen von 134 Mio € und somit zu einem negativen Gesamteffekt von 58 Mio € im Bereichsergebnis. Zudem enthält das Ergebnis von Corporate Investments Erträge der im Zusammenhang mit dem Kauf von Sal. Oppenheim erworbenen BHF-Bank AG in Höhe von 68 Mio €. Zweitens enthielt das erste Quartal 2010 rund 350 Mio € höhere Aufwendungen für aufgeschobene Vergütungen. Dieser Betrag enthielt 298 Mio € aus der vorzeitigen Erfassung von Aufwendungen für Mitarbeiter, deren Ansprüche zum Zeitpunkt der Begebung im Februar 2010 aufgrund der für sie geltenden Planbedingungen unverfallbar waren. Die Zusagen, die im ersten Quartal 2009 begeben wurden, beinhalteten keine vergleichbare Regelung. Von den 298 Mio € entfielen 230 Mio € auf Corporate Banking & Securities, 41 Mio € auf Asset and Wealth Management, 20 Mio € auf Global Transaction Banking und 8 Mio € auf Private & Business Clients. Drittens fiel aufgrund der Aufwendungen für aufgeschobene Vergütungen im Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities eine dem ersten Quartal zuzurechnende Bonussteuer für Banken in Großbritannien in Höhe von 120 Mio € an.