Zweckgesellschaften


Zur Durchführung unserer Geschäftsaktivitäten nutzen wir unter anderem sogenannte Zweckgesellschaften („SPEs“), die einen bestimmten Geschäftszweck erfüllen sollen. SPEs dienen hauptsächlich dazu, Kunden Zugang zu spezifischen Portfolios von Vermögenswerten und Risiken zu ermöglichen und ihnen durch die Verbriefung von finanziellen Vermögenswerten Marktliquidität bereitzustellen. SPEs können als Kapital-, Investment- oder Personengesellschaften gegründet werden.

In einigen wenigen Fällen konsolidieren wir bestimmte SPEs sowohl für Zwecke des Handelsrechts als auch des deutschen Aufsichtsrechts. In allen anderen Fällen hingegen unterlegen wir sämtliche SPE-bezogenen Transaktionen wie Derivategeschäfte, Kreditzusagen oder Garantien und die mit ihnen verbundenen Risiken mit regulatorischem Eigenkapital. Bislang hatten die Risikopositionen gegenüber nicht konsolidierten Zweckgesellschaften keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Kreditvereinbarungen, Kapitalkennziffern, Bonitätsbeurteilungen oder Dividenden.

Der folgende Abschnitt beinhaltet Informationen zu Veränderungen von Vermögenswerten, die von konsolidierten Zweckgesellschaften gehalten werden, sowie zu Veränderungen der Risikopositionen mit nicht konsolidierten SPEs. Dieser Abschnitt sollte zusammen mit dem Abschnitt Zweckgesellschaften im Lagebericht und der Note [1] unseres Finanzberichts 2009 gelesen werden.

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