Deutsche Bank
Zwischenbericht zum 30. Juni 2010
Deutsche Bank Zwischenbericht zum 31. März 2010
Segmentberichterstattung

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Segmentberichterstattung

Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Management Approach“, der verlangt, die Segmentinformationen auf Basis der internen Berichterstattung so darzustellen, wie sie vom sogenannten „Chief Operating Decision Maker“ regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichtssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden.

Im ersten Halbjahr 2010 gab es keine wesentlichen organisatorischen Änderungen, die sich auf die Zusammensetzung der Geschäftssegmente auswirkten. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden auch für geringfügige organisatorische Änderungen angepasst, wenn diese in den internen Berichtssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden.

Im Folgenden werden einige Transaktionen beschrieben, die sich auf die Segmentberichterstattung des Konzerns auswirkten:

  • Zum 15. März 2010 erwarb der Konzern die Sal. Oppenheim Gruppe, die mit Ausnahme des Geschäfts der BHF-Bank dem Unternehmensbereich Asset and Wealth Management zugeordnet wurde. Das Geschäft der BHF-Bank wurde dem Konzernbereich Corporate Investments zugeordnet. Im zweiten Quartal 2010 wurde das Geschäft der BHF-Bank auf den Geschäftsbereich Private Wealth Management im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management übertragen. Diese Änderung wurde für die Darstellung des ersten Halbjahrs 2010 berücksichtigt.
  • Am 1. April 2010 hat der Konzern den Erwerb von Teilen des niederländischen Firmenkundengeschäfts der ABN AMRO Bank N.V. („ABN AMRO“) abgeschlossen. Dieses Geschäft wurde dem Unternehmensbereich Global Transaction Banking zugeordnet.

Bemessung von Segmentgewinnen oder -verlusten

Die Managementberichterstattung folgt der Marktzinsmethode, nach welcher der externe Zinsüberschuss des Konzerns kalkulatorisch den Unternehmensbereichen zugeordnet wird. Eine solche Zuordnung unterstellt, dass sämtliche Positionen über den Geld- und Kapitalmarkt refinanziert beziehungsweise angelegt werden. Die Finanzkrise führte zu erheblichen Veränderungen in den Konditionen, zu denen sich bestimmte Geschäftstätigkeiten refinanzieren können. Die Bank veranlasste daraufhin eine Überprüfung ihrer internen Refinanzierungssysteme und beschloss im zweiten Quartal 2009 eine Verfeinerung ihrer internen Refinanzierungssätze, die eine angemessenere Vergütung für Liquidität aus unbesicherten Finanzierungsquellen vorsieht und die Risiken bestimmter Vermögenswerte stärker berücksichtigt.

Nachfolgend sind die finanziellen Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche in den ersten sechs Monaten 2010 beschrieben:

  • GTB (59 Mio €) und AWM (10 Mio €) erhielten zusätzliche Gutschriften.
  • CB&S (49 Mio €), PBC (1 Mio €) und CI (18 Mio €) erhielten zusätzliche Belastungen.

In den ersten sechs Monaten 2009 waren die finanziellen Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche wie folgt:

  • GTB (55 Mio €), AWM (13 Mio €) und PBC (4 Mio €) erhielten zusätzliche Gutschriften.
  • CB&S (66 Mio €) und CI (6 Mio €) erhielten zusätzliche Belastungen.