Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB)


in Mio €

2. Quartal

Veränderung in %

Jan. – Jun.

Veränderung in %

2010

2009

2010

2009

N/A – nicht aussagefähig

Erträge insgesamt

1.070

654

64

1.706

1.320

29

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

32

8

N/A

28

9

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

560

459

22

1.081

897

20

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

N/A

N/A

Ergebnis vor Steuern

478

187

155

597

414

44

Quartalsvergleich 2010 versus 2009

Das Ergebnis von GTB wurde im zweiten Quartal durch die erstmalige Konsolidierung des übernommenen Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO in den Niederlanden positiv beeinflusst. Diese führte zu zusätzlichen Erträgen von 338 Mio €, von denen 208 Mio € auf einen vorläufigen negativen Goodwill entfielen, zusätzlicher Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 19 Mio € und zusätzlichen Zinsunabhängigen Aufwendungen von 104 Mio € (inklusive Integrationskosten).

Die Erträge lagen im zweiten Quartal 2010 mit 1,1 Mrd € um 416 Mio € (64 %) über dem Wert des Vorjahresquartals. Ohne Berücksichtigung des Effekts aus der vorgenannten Akquisition resultierte dieser Anstieg insbesondere aus dem anhaltenden Wachstum im Bereich Trade Finance, das auf die gestiegene Nachfrage nach Finanzierungsprodukten in Deutschland und der Region Asien/Pazifik zurückzuführen war. Trust & Securities Services erzielte stark gestiegene Provisionseinnahmen, hauptsächlich im Wertpapierverwahrungsgeschäft, die Belastungen durch das anhaltend niedrige Zinsniveau ausglichen. Letzteres beeinflusste auch das Ergebnis im Cash Management negativ.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft wies GTB eine Nettozuführung von 32 Mio € aus. Der Anstieg von 24 Mio € gegenüber dem zweiten Quartal 2009 beinhaltete 19 Mio € im Zusammenhang mit dem von ABN AMRO in den Niederlanden übernommenen Firmenkundengeschäft.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 560 Mio € im zweiten Quartal 2010 lagen um 102 Mio € (22 %) über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Diese Entwicklung ist vor allem auf Integrationskosten und die erstmalige Konsolidierung der von ABN AMRO übernommenen Geschäftsaktivitäten in den Niederlanden zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts blieben die Zinsunabhängigen Aufwendungen nahezu unverändert.

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtsquartal 478 Mio € und lag damit um 291 Mio € (155 %) über dem Wert des Vorjahresquartals.

Halbjahresvergleich 2010 versus 2009

Das Ergebnis von GTB wurde im ersten Halbjahr durch die vorgenannte erstmalige Konsolidierung des übernommenen Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO positiv beeinflusst.

Die Erträge lagen im ersten Halbjahr 2010 mit 1,7 Mrd € um 386 Mio € (29 %) über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Ohne Berücksichtigung des Effekts aus der vorgenannten Akquisition resultierte dieser Anstieg insbesondere aus dem anhaltenden Wachstum im Bereich Trade Finance, das auf die gestiegene Nachfrage nach komplexeren Finanzierungsprodukten in Deutschland, der Region Asien/Pazifik sowie in Nord- und Südamerika zurückzuführen war. Trust & Securities Services erzielte höhere Provisionseinnahmen, hauptsächlich im Wertpapierverwahrungsgeschäft, die Belastungen durch das anhaltend niedrige Zinsniveau ausglichen. Letzteres beeinflusste auch das Ergebnis im Cash Management negativ.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft wurde in GTB eine Nettozuführung von 28 Mio € ausgewiesen. Der Anstieg von 19 Mio € gegenüber den ersten sechs Monaten 2009 stand vorwiegend im Zusammenhang mit den von ABN AMRO übernommenen Geschäftsaktivitäten in den Niederlanden.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im ersten Halbjahr 2010 mit 1,1 Mrd € um 184 Mio € (20 %) über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dieser Anstieg war überwiegend auf Integrationskosten und die erstmalige Konsolidierung der vorgenannten Akquisition sowie auf eine Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Kundenportfolio eines erworbenen inländischen Wertpapierverwahrungsgeschäfts zurückzuführen. Darüber hinaus trugen höhere Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen und höhere regulatorische Kosten zu dem Anstieg bei.

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtszeitraum 597 Mio € und lag damit um 183 Mio € (44 %) über dem Wert der ersten sechs Monate 2009.

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