Aktiva und Verbindlichkeiten


Die Summe der Aktiva zum 30. Juni 2010 betrug 1.926 Mrd €. Der Anstieg um 425 Mrd € (28 %) gegenüber dem 31. Dezember 2009 war im Wesentlichen zurückzuführen auf positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, Effekte aus Wechselkursveränderungen, Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung sowie auf die Konsolidierung der Sal. Oppenheim Gruppe und bestimmter Teile des niederländischen Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO. Die Summe der Verbindlichkeiten stieg im gleichen Zeitraum um 420 Mrd € auf 1.883 Mrd €.

Die Veränderung der Wechselkurse, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, trug mehr als ein Drittel zu dem gesamten Anstieg unserer Bilanzsumme im ersten Halbjahr 2010 bei.

Positive und negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten stiegen um 206 Mrd € beziehungsweise 210 Mrd €, insbesondere durch absinkende langfristige Zinssätze. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 64 Mrd € beziehungsweise 54 Mrd € durch einen Volumenanstieg gegenüber typischerweise niedrigeren Niveaus zum Jahresende.

Die Handelsaktiva und -passiva nahmen um 38 Mrd € sowie 8 Mrd € zu. Die zum Fair Value klassifizierten finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich um 32 Mrd €, während die zum Fair Value klassifizierten finanziellen Verbindlichkeiten um 51 Mrd € anstiegen. Beide Entwicklungen waren insbesondere auf Forderungen aus Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensionsgeschäften (Repos) zurückzuführen.

Die verzinslichen Einlagen bei Kreditinstituten stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 19 Mrd €. Die Forderungen aus dem Kreditgeschäft erhöhten sich um 30 Mrd € auf 288 Mrd €, teilweise aufgrund von Effekten aus Währungskursveränderungen sowie aufgrund der zuvor genannten Konsolidierungen. Die Einlagen stiegen um 68 Mrd € sowohl infolge dieser Konsolidierungen als auch durch eine Erhöhung der Einlagen von Banken in CB&S. Die Langfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2010 auf 147 Mrd € und erhöhten sich damit um 15 Mrd € gegenüber dem 31. Dezember 2009.

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