Ertragslage des Konzerns


Das dritte Quartal 2010 war anfänglich durch den erwarteten saisonalen Rückgang der Kundenaktivitäten im Juli und August gekennzeichnet, gefolgt von einer deutlichen Erholung im September. Unsere Absicht, die Deutsche Postbank AG („Postbank“) zu konsolidieren, löste im Quartal eine Neubewertung unserer derzeitigen Beteiligung von 29,95 % sowie der zugehörigen Pflichtumtauschanleihe aus und führte im Quartal zu einer Belastung von 2,3 Mrd €, mit der kein Steuerertrag verbunden war. Diese Belastung war ursächlich für den Quartalsverlust vor Steuern von 1,0 Mrd €. Ohne diese Belastung hätten wir im dritten Quartal 2010 einen Gewinn vor Steuern von 1,3 Mrd € erzielt und das Vorjahresniveau erreicht. Insgesamt ist das Ergebnis in einem schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Umfeld und bei schlechteren Marktbedingungen ein Beleg für die operative Stärke der gesamten Bank.

Der Vergleich zwischen dem laufenden Jahr und dem Vorjahr ist wegen mehrerer Faktoren nur eingeschränkt möglich. Erstens enthielt das dritte Quartal 2010 die zuvor genannte Belastung im Zusammenhang mit der Postbank, während im dritten Quartal 2009 positive Marktwertanpassungen und Belastungen berücksichtigt waren, die sich im Berichtsquartal so nicht wiederholten. Zweitens beinhalten die Perioden im Berichtsjahr 2010 die Effekte aus der erstmaligen Konsolidierung von Sal. Oppenheim/BHF sowie von bestimmten Teilen des niederländischen Firmenkundengeschäfts der ABN AMRO. Dies führt im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg der laufenden Erträge und Aufwendungen sowie der Bilanzsumme und der Invested Assets. Drittens waren die Aufwendungen für aufgeschobene Vergütungen, inklusive der zuzurechnenden Bonussteuer für Banken in Großbritannien, in 2010 deutlich höher als in den Vergleichsperioden des Vorjahres. Darüber hinaus führten Wechselkursveränderungen in 2010, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, zu einem deutlichen Anstieg der in Euro berichteten Erträge und Aufwendungen, die sich in geringerem Umfang auf den Gewinn nach Steuern auswirkten. Sie trugen auch zu einem Anstieg der Bilanzsumme und der Invested Assets im Vergleich zum 31. Dezember 2009 bei.

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