Grundlage der Erstellung

 (nicht testiert)

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss beinhaltet die Abschlüsse der Deutschen Bank AG sowie ihrer Tochtergesellschaften (zusammen der „Konzern“) und wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Dieser Abschluss wird in Übereinstimmung mit dem IFRS-Standard zur Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) dargestellt und steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Die Anwendung der IFRS führt zu keinen Unterschieden zwischen den von der EU übernommenen IFRS und den vom IASB veröffentlichten IFRS.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Deutschen Bank ist nicht testiert und beinhaltet zusätzliche Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz und zu Sonstigen Finanzinformationen. Er sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2010 gelesen werden, der nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt wurde, mit Ausnahme der Erstanwendung der überarbeiteten Fassung von IAS 24, „Related Party Disclosures“ und der Änderungen der IFRS 2010 („Improvements to IFRS 2010“), deren Auswirkung auf den Konzernabschluss im Abschnitt „Erstmals angewandte Rechnungslegungsvorschriften“ dargelegt wird.

Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen. Bereiche, in denen dies notwendig ist, beinhalten die Bestimmung des Fair Value bestimmter finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft, die Wertminderung („Impairment“) von Vermögenswerten mit Ausnahme von Krediten, von Goodwill und sonstigen immateriellen Vermögenswerten, den Ansatz und die Bewertung von aktiven latenten Steuern, Rückstellungen für ungewisse Steuerpositionen, ungewisse gesetzliche und regulatorische Verpflichtungen, Rückstellungen für Versicherungs- und Kapitalanlageverträge sowie die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2011 gewertet werden.

Die Darstellung der Erträge in PCAM wurde im ersten Quartal 2011 aufgrund einer Überprüfung der Zuordnung der Ertragskomponenten in die Produktkomponenten angepasst. Um die Vergleichbarkeit der Quartale zu ermöglichen, wurden für das erste Quartal 2010 17 Mio € vom Kreditgeschäft ins Einlagen- und Zahlungsverkehrsgeschäft übertragen. Die Erträge von PCAM blieben insgesamt unverändert.

Seit dem zweiten Quartal 2010 hat der Konzern die Darstellung der Gebühren und der Nettoausgleiche im Zusammenhang mit Langlebigkeitsversicherungs- und Langlebigkeitsrückversicherungsverträgen geändert. Es wurde festgestellt, dass eine Nettodarstellung von Cashflows aus individuellen Langlebigkeitsversicherungs- und Langlebigkeitsrückversicherungsverträgen der tatsächlichen Regulierung dieser Cashflows entspricht und daher den Charakter solcher Verträge reflektiert. Das erste Quartal 2010 wurde nicht angepasst. Für das erste Quartal 2011 wären sowohl die Sonstigen Erträge als auch die Aufwendungen im Versicherungsgeschäft gemäß der vorherigen Darstellung um 33 Mio € reduziert worden.

Seit dem zweiten Quartal 2010 wendet der Konzern auf fünf oder zehn Jahre geänderte Abschreibungsdauern für aktivierte Aufwendungen für bestimmte erworbene oder selbst erstellte Software an, die zuvor über drei Jahre abgeschrieben wurde. Die Änderung hatte im ersten Quartal 2011 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.


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