Segmentberichterstattung

 (nicht testiert)

Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Management Approach“, der verlangt, die Segmentinformationen auf Basis der internen Berichterstattung so darzustellen, wie sie vom sogenannten „Chief Operating Decision Maker“ regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichtssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden.

Im ersten Quartal 2011 gab es keine wesentlichen organisatorischen Änderungen, die sich auf die Zusammensetzung der Geschäftssegmente auswirkten. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden generell für geringfügige organisatorische Änderungen angepasst, wenn diese in den internen Berichtssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden. Infolge der Veränderungen im Vorstand sowie der Verantwortung für die Bereiche Corporate Finance und Global Transaction Banking wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2010 eine integrierte Managementstruktur für den gesamten Konzernbereich Corporate & Investment Bank (CIB) eingeführt. Die neue Struktur soll das Wachstum der Deutschen Bank als einer der weltweit führenden Geschäfts- und Investmentbanken beschleunigen und die Erreichung der Konzernziele ermöglichen. Hieraus ergeben sich jedoch keine Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Geschäftssegmente.

Im Folgenden werden einige Transaktionen beschrieben, die sich auf die Segmentberichterstattung des Konzerns auswirkten:

  • Zum 1. Januar 2011 wurden die Beteiligung an Actavis Equity S.a.r.l., Luxemburg, sowie die vor- und nachrangigen Fremdfinanzierungen an der Actavis Group hF vom Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities an den Konzernbereich Corporate Investments übertragen.
  • Zum 1. Januar 2011 wurde die BHF-BANK nach der Einstufung als zum Verkauf bestimmte Veräußerungsgruppe vom Geschäftsbereich Private Wealth Management im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management auf den Konzernbereich Corporate Investments übertragen. Im April 2011 haben die Deutsche Bank und LGT Group nach Gesprächen zwischen den Parteien und mit den zuständigen Aufsichtsbehörden die Verhandlungen über einen Verkauf der BHF-BANK beendet und sind zu dem Schluss gekommen, die Transaktion nicht weiterzuverfolgen.

Allokation des Average Active Equity

Im ersten Quartal 2011 änderte der Konzern die Methode zur Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente. In der neuen Methode wird das ökonomische Kapital als Allokationstreiber durch Risikoaktiva und bestimmte regulatorische Kapitalabzugsposten ersetzt. Die übrigen Regelungen des Rahmenwerks zur Kapitalallokation bleiben unverändert. Der zuzurechnende Gesamtbetrag wird weiterhin nach dem höheren Wert von ökonomischem Risiko und aufsichtsrechtlichem Kapitalbedarf des Konzerns bestimmt. Für 2011 leitet der Konzern den internen Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital aus einer Tier-1-Kapitalquote von 10 % ab. Überschreitet das durchschnittliche Active Equity des Konzerns den höheren Wert von ökonomischem Risiko und aufsichtsrechtlichem Kapitalbedarf, so wird der Mehrbetrag „Consolidation & Adjustments“ zugeordnet.

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