Zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

 (nicht testiert)

Zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte zum Bilanzstichtag

Zum 31. März 2011 betrugen die zum Verkauf bestimmten Vermögenswerte insgesamt 9,8 Mrd € und wurden unter den Sonstigen Aktiva ausgewiesen.

Der Konzern hat die zum Verkauf bestimmten langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und Fair Value, vermindert um Veräußerungskosten, bewertet. Finanzinstrumente wurden nach den Grundsätzen des IAS 39 bewertet.

BHF-BANK

Seit dem 31. Dezember 2010 hat der Konzern seine Beteiligung an der BHF-BANK AG („BHF-BANK“) aufgrund der exklusiven Verhandlungen mit der liechtensteinischen LGT Group („LGT“) als zum Verkauf bestimmte Veräußerungsgruppe klassifiziert.

Im ersten Quartal 2011 hat der Konzern auf Basis der Verhandlungen entschieden, zwei spezielle Geschäftsbereiche der BHF-BANK sowie einzelne selektierte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nicht zu verkaufen, sondern stattdessen zu halten. In der Folge wurden zum 31. März 2011 jeweils 2,6 Mrd € Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nicht mehr in die zum Verkauf bestimmte Veräußerungsgruppe einbezogen, die dem Unternehmensbereich Corporate Investments zugeordnet ist.

Im Zusammenhang mit dem zur Veräußerung verfügbaren Portfolio der BHF-BANK wurden unrealisierte Gewinne von 3 Mio € direkt im Kumulierten sonstigen Ergebnis (Accumulated other comprehensive income) ausgewiesen.

Am 18. April 2011 haben die Deutsche Bank und LGT Group nach Gesprächen zwischen den Parteien und mit den zuständigen Aufsichtsbehörden die Verhandlungen über einen Verkauf der BHF-BANK beendet und sind zu dem Schluss gekommen, die Transaktion nicht weiterzuverfolgen. Dementsprechend werden alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Veräußerungsgruppe BHF-BANK im zweiten Quartal 2011 nicht mehr als zum Verkauf bestimmt klassifiziert.

Andere zum Verkauf bestimmte langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Die Deutsche Bank hat am 14. März 2011 bekannt gegeben, dass sie ihre Konzernzentrale in Frankfurt am Main an einen geschlossenen Immobilienfonds verkaufen wird, der von der DWS Finanz-Service GmbH aufgelegt wird. Die Deutsche Bank wird das Gebäude langfristig als Mieter weiternutzen. Die Transaktion wird voraussichtlich innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Dementsprechend wurde zum 31. März 2011 eine Veräußerungsgruppe als zum Verkauf bestimmt klassifiziert, die dem Unternehmensbereich Corporate Investments zugeordnet ist und Sachanlagen in Höhe von 592 Mio € enthält. Die Klassifizierung in die Kategorie Zum Verkauf bestimmt hat zu einer Wertminderung in Höhe von 34 Mio € geführt, die unter den Sonstigen Erträgen berücksichtigt wurde.

Zum 31. März 2011 hat der Konzern eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen und mehreren Veräußerungsgruppen, die dem Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities zugeordnet waren, zum Verkauf bestimmt. Die Beteiligung wurde im ersten Quartal 2011 erworben und der Verkauf wird innerhalb von drei Monaten erwartet. Die Veräußerungsgruppen werden voraussichtlich innerhalb eines Jahres verkauft. Die Klassifizierung als zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte führte zu keiner Wertminderung.

Unrealisierte Gewinne von 19 Mio € im Zusammenhang mit den anderen zum Verkauf bestimmten, langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen wurden direkt im Kumulierten sonstigen Ergebnis (Accumulated other comprehensive income) ausgewiesen. Diese unrealisierten Gewinne verbleiben bis zum Verkauf der Vermögenswerte im Eigenkapital. Ab dem Verkaufszeitpunkt werden die Gewinne nicht mehr im Eigenkapital, sondern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Veräußerungen im Quartal

Im März 2011 hat der Konzern die dem Unternehmensbereich Private & Business Clients zugeordnete indische Postbank-Tochtergesellschaft Deutsche Postbank Home Finance Ltd. verkauft. Mit dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Postbank am 3. Dezember 2010 hatte der Konzern die Kontrolle über diese Tochtergesellschaft erlangt.

Im ersten Quartal 2011 verkaufte der Konzern mehrere zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte, die dem Unternehmensbereich Asset and Wealth Management zugeordnet waren. Diese Beteiligungen wurden zuvor im Rahmen der Akquisition der Sal. Oppenheim Gruppe erworben.

Außerdem hat der Konzern im März 2011 eine dem Unternehmensbereich Asset and Wealth Management zugeordnete Tochtergesellschaft verkauft, die als zum Verkauf bestimmt klassifiziert war.

Im Januar 2011 hat der Konzern ebenfalls eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen veräußert, die dem Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities zugeordnet und zum Verkauf bestimmt war.

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