Kapitalmanagement


Die ordentliche Hauptversammlung 2010 erteilte dem Vorstand die Ermächtigung, bis zu 62,1 Millionen Aktien bis Ende November 2014 zurückzukaufen. Davon können 31,0 Millionen über den Einsatz von Derivaten erworben werden. Während der ordentlichen Hauptversammlung 2010 am 27. Mai 2010 betrug der Bestand an zurückgekauften Aktien in Treasury 1,0 Millionen. Während des Zeitraums von der Hauptversammlung 2010 bis zum 31. März 2011 wurden 24,6 Millionen Aktien zurückgekauft, davon 0,5 Millionen über verkaufte Put-Optionen, die von der Gegenpartei zum Fälligkeitstermin ausgeübt wurden. 22,0 Millionen Aktien der insgesamt 24,6 Millionen gekauften Aktien wurden zu Aktienvergütungszwecken und 2,6 Millionen Aktien zur Erhöhung unseres Treasury-Bestands für zukünftige aktienbasierte Vergütungspläne verwendet. Zum 31. März 2011 betrug der Bestand an zurückgekauften Aktien in Treasury 3,6 Millionen. Zusätzlich wurden 10 Millionen physisch abzuwickelnde Call-Optionen im Februar und im März 2011 gekauft, um bestehende Verpflichtungen aus aktienbasierter Vergütung abzusichern. Diese Call-Optionen haben einen durchschnittlichen Strike-Preis von 55,12 € und eine verbleibende Laufzeit von über 18 Monaten. Diese Call-Optionen wurden unter der oben genannten Ermächtigung der Hauptversammlung zum Einsatz von Derivaten im Rahmen des Erwerbs Eigener Aktien gekauft.

Das insgesamt ausstehende hybride Tier-1-Kapital (im Wesentlichen nicht kumulative Vorzugsanteile, „Non-Cumulative Trust Preferred Securities“) belief sich am 31. März 2011 auf 12,2 Mrd €, verglichen mit 12,6 Mrd € zum 31. Dezember 2010. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf Währungskurseffekte auf unser in US-Dollar begebenes hybrides Tier-1-Kapital infolge des Rückgangs des US-Dollars zurückzuführen. In den ersten drei Monaten 2011 haben wir hybrides Tier-1-Kapital weder begeben noch zurückgekauft.

In den ersten drei Monaten 2011 haben wir kein nachrangiges Tier-2-Kapital (anrechenbare nachrangige Verbindlichkeiten) begeben. Die anrechenbaren nachrangigen Verbindlichkeiten beliefen sich am 31. März 2011 auf 9,8 Mrd €, verglichen mit 10,7 Mrd € zum 31. Dezember 2010. Das Genussscheinkapital betrug 1,2 Mrd € und war unverändert zum Jahresende 2010. Die kumulativen Vorzugsanteile betrugen 0,3 Mrd € zum 31. März 2011 und waren unverändert verglichen zum 31. Dezember 2010.

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