Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB)


 

1. Quartal

Absolute
Veränderung

Veränderung
in %

in Mio €

2011

2010

N/A – nicht aussagefähig

Erträge insgesamt

865

636

229

36

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

21

–4

25

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

587

520

66

13

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

N/A

Ergebnis vor Steuern

257

119

137

115

Aufgrund der Konsolidierung des im zweiten Quartal 2010 übernommenen Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO in den Niederlanden ist ein Vergleich der im ersten Quartal 2011 in GTB erzielten Ergebnisse mit denen im Berichtszeitraum des Vorjahres nur bedingt möglich. Diese Akquisition wirkte sich auf alle maßgeblichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs wurde dadurch jedoch nur geringfügig beeinflusst.

GTB erwirtschaftete im ersten Quartal 2011 Erträge von 865 Mio €, eine signifikante Steigerung um 229 Mio € (36 %) gegenüber dem ersten Quartal 2010. Über die Hälfte des Ertragsanstiegs entfiel auf die vorgenannte Akquisition. Der verbleibende Anstieg war auf höhere Erträge in allen wesentlichen Produktbereichen zurückzuführen. Bessere Marktbedingungen im Geschäft mit Hinterlegungszertifikaten auf Aktien und im Wertpapierverwahrungsgeschäft wirkten sich positiv auf den Bereich Trust & Securities Services aus. Trade Finance profitierte auch weiterhin von der hohen Nachfrage bei internationalen Handelsprodukten und -finanzierungen. Im Cash Management stiegen die Gebühreneinnahmen aufgrund höherer Transaktionsvolumina. Gleichzeitig sorgten steigende Volumina bei den Einlagen und ein Anstieg bestimmter Zinssätze für höhere Zinserträge.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verzeichnete im ersten Quartal 2011 eine Nettozuführung von 21 Mio € gegenüber einer Nettoauflösung von 4 Mio € im Vorjahresquartal. Der Anstieg von 25 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 war auf die vorgenannte Akquisition zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 587 Mio € im ersten Quartal 2011 lagen um 66 Mio € (13 %) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dieser Anstieg war nahezu vollständig auf die vorgenannte Akquisition sowie auf höhere Abfindungszahlungen und versicherungsbezogene Kosten zurückzuführen. Er wurde teilweise kompensiert durch den Wegfall von im Vorjahr vorgenommenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 29 Mio €.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 257 Mio € und lag damit um 137 Mio € (115 %) über dem Wert des Vorjahresquartals.

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