Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC)


 

1. Quartal

Absolute
Veränderung

Veränderung
in %

in Mio €

2011

2010

N/A – nicht aussagefähig

Erträge insgesamt

3.072

1.412

1.660

118

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

320

170

150

88

Zinsunabhängige Aufwendungen

1.888

1.053

835

79

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

77

0

77

N/A

Ergebnis vor Steuern

788

189

598

N/A

Das erste Quartal 2011 in PBC wurde stark durch Konsolidierungseffekte im Zusammenhang mit der Postbank beeinflusst. Die im Berichtsquartal erzielten Erträge beliefen sich auf insgesamt 3,1 Mrd €. Der Anstieg um 1,7 Mrd € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war hauptsächlich auf die Postbank zurückzuführen, die 1,3 Mrd € zu den gesamten Erträgen von PBC beitrug. In der Produktuntergliederung der Segmentberichterstattung werden diese Erträge bis auf Weiteres unter den Erträgen aus Sonstigen Produkten ausgewiesen. Zusätzlich enthielten die Erträge aus Sonstigen Produkten in PBC im Berichtsquartal einen positiven Effekt von 263 Mio € im Zusammenhang mit unserer Beteiligung an der Hua Xia Bank, die infolge des Erhalts der letzten aufsichtsrechlichen Genehmigung zur Erhöhung unserer Beteiligung erstmalig nach der Equitymethode bewertet wurde.

Im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr stiegen die Erträge aufgrund höherer Margen und Volumina gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 62 Mio € (14 %) auf einen neuen Rekordwert von 519 Mio €. Im Kreditgeschäft gingen die Erträge gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres infolge niedrigerer Margen um 17 Mio € (3 %) auf 547 Mio € zurück. Die Erträge im Diskretionären Portfolio Management/Fund Management sanken gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 19 Mio € (21 %). Dagegen stiegen die Erträge im Beratungs-/ Brokeragegeschäft um 66 Mio € (30 %), was hauptsächlich auf das Wertpapiergeschäft zurückzuführen war.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 320 Mio €. Davon entfielen 206 Mio € auf die Postbank. Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt. Sie betrugen im Berichtsquartal 117 Mio € und sind auf Ebene der Deutschen Bank als Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen. Ohne Berücksichtigung der Postbank wäre die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in PBC mit 114 Mio € um 56 Mio € (33 %) niedriger als im ersten Quartal 2010 gewesen. Ursache für die Verbesserung waren ein Gewinn in Höhe von 33 Mio € aus dem Verkauf eines Kreditportfolios und eine günstigere wirtschaftliche Entwicklung.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 1,9 Mrd € im ersten Quartal 2011 lagen um 835 Mio € über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Darin waren 823 Mio € im Zusammenhang mit der Konsolidierung der Postbank enthalten. Ohne Berücksichtigung der Konsolidierung der Postbank stiegen die Zinsunabhängigen Aufwendungen um 12 Mio € im Wesentlichen aufgrund höherer leistungsabhängiger Vergütungen.

Das Ergebnis vor Steuern von PBC betrug im Berichtsquartal 788 Mio €. Es lag damit um 598 Mio € über dem Vorjahresquartal. Darin waren netto 236 Mio € im Zusammenhang mit dem vorgenannten positiven Effekt im Bezug auf unsere Beteiligung an der Hua Xia Bank sowie ein Postbank-Beitrag von 221 Mio € enthalten.

Die Invested Assets stiegen im ersten Quartal 2011 um 7 Mrd € auf 313 Mrd €. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf Nettomittelzuflüsse von 7 Mrd €, insbesondere im Einlagengeschäft, zurückzuführen.

Die Kundenzahl von PBC belief sich zum 31. März 2011 auf 28,8 Millionen, einschließlich 14,1 Millionen Kunden der Postbank.

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