Zweckgesellschaften


Zur Durchführung unserer Geschäftsaktivitäten nutzen wir unter anderem sogenannte Zweckgesellschaften („SPEs“), die einen bestimmten Geschäftszweck erfüllen sollen. SPEs dienen hauptsächlich dazu, Kunden Zugang zu spezifischen Portfolios von Vermögenswerten und Risiken zu ermöglichen und ihnen durch die Verbriefung von finanziellen Vermögenswerten Marktliquidität bereitzustellen. SPEs können als Kapital-, Investment- oder Personengesellschaften gegründet werden.

Wir konsolidieren bestimmte SPEs sowohl für Zwecke der Finanzberichterstattung als auch des deutschen Aufsichtsrechts. In allen anderen Fällen unterlegen wir SPE-bezogene Transaktionen wie Derivategeschäfte, Kreditzusagen oder Garantien und die mit ihnen verbundenen Risiken mit regulatorischem Eigenkapital. Bislang hatten die Risikopositionen gegenüber nicht konsolidierten Zweckgesellschaften keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Kreditvereinbarungen, Kapitalkennziffern, Bonitätsbeurteilungen oder Dividenden.

Der folgende Abschnitt beinhaltet Informationen zu Veränderungen von Vermögenswerten, die von konsolidierten SPEs gehalten werden, sowie zu Veränderungen der Risikopositionen mit nicht konsolidierten SPEs. Dieser Abschnitt sollte zusammen mit dem Abschnitt „Zweckgesellschaften“ im Lagebericht und der Note 01 „Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze“ im Finanzbericht 2010 gelesen werden.

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