Geschäfts- oder Firmenwert


Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts

Der Bilanzwert des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie die Bruttobeträge und die kumulierten Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts haben sich in den Geschäftsjahren 2012 und 2011 nach zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) wie unten dargestellt entwickelt. Nach der Reorganisation der berichtspflichtigen Segmente im vierten Quartal 2012 (für Details wird auf Anhangangabe 05 „Segmentberichterstattung“ verwiesen) wurden die früheren primären ZGEs AM und PWM in einer einzelnen ZGE AWM zusammengefasst. Weiterhin wurde der frühere Konzernbereich und ZGE CI Teil des neu berichtenden Unternehmensbereichs NCOU, welcher sich aus den zwei separaten ZGEs Wholesale Assets und Operating Assets zusammensetzt.

Geschäfts- oder Firmenwert, zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet

in Mio €

Corporate Banking & Securities

Global Transaction Banking

Asset & Wealth Management

Private & Business Clients

Non-Core Operations Unit1

Sonstige

Total

1

Beinhaltet die primären ZGEs „NCOU Wholesale Assets“ und „NCOU Operating Assets“.

2

Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts werden als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Bestand zum 1. Januar 2011

3.332

487

3.724

3.025

194

10.762

Zugänge

25

25

Anpassungen des im Vorjahr erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts zum Erwerbszeitpunkt

–11

45

34

Umklassifizierungen

44

–44

Umklassifizierung aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

–4

–5

–9

Abgänge, die nicht als zum Verkauf bestimmt klassifiziert werden

Wertminderungen2

Wechselkursveränderungen/Sonstige

81

8

68

1

3

161

Bestand zum 31. Dezember 2011

3.453

440

3.817

3.066

197

10.973

Bruttobetrag des Geschäfts- oder Firmenwerts

3.453

440

3.817

3.066

230

692

11.698

Kumulierte Wertminderungen

–230

–495

–725

Bestand zum 1. Januar 2012

3.453

440

3.817

3.066

197

10.973

Zugänge

Anpassungen des im Vorjahr erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts zum Erwerbszeitpunkt

Umklassifizierungen

–279

189

–331

421

Umklassifizierung aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

–1

–1

–2

Abgänge, die nicht als zum Verkauf bestimmt klassifiziert werden

–1

–1

Wertminderungen2

–1.174

–421

–1.595

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–46

–7

–26

1

–78

Bestand zum 31. Dezember 2012

1.953

432

3.979

2.736

197

9.297

Bruttobetrag des Geschäfts- oder Firmenwerts

3.127

432

3.979

2.736

651

684

11.609

Kumulierte Wertminderungen

–1.174

–651

–487

–2.312

Neben den primären ZGEs weisen die Segmente CB&S und NCOU einen Geschäfts- oder Firmenwert aus, der aus dem Erwerb von nicht integrierten Investments resultiert und deshalb nicht den primären ZGEs der jeweiligen Segmente zugeordnet wurde. Ein solcher Geschäfts- oder Firmenwert ist in der obigen Tabelle unter „Sonstige“ zusammengefasst. Das nicht integrierte Investment in der NCOU besteht aus der Beteiligung an der Maher Terminals LLC und der Maher Terminals of Canada Corp.

Die Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts im Geschäftsjahr 2012 beinhalten hauptsächlich die im vierten Quartal erfassten Wertminderungen von minus 1.595 Mio €, die im Rahmen der jährlichen Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts festgestellt wurden. Die Werthaltigkeitsprüfung wurde sowohl in der Organisationsstruktur vor der Neu-Segmentierung als auch in der Struktur nach der Neu-Segmentierung durchgeführt (für Details wird auf den nachfolgenden Abschnitt „Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts“ verwiesen). Infolge der Resegmentierung waren mehrere Geschäftsbetriebe nach AWM und in die beiden ZGEs der NCOU übertragen worden. Dementsprechend wurde mit dem Transfer des ETF-Geschäfts ein Geschäfts- oder Firmenwert von 182 Mio € von CB&S nach AWM umklassifiziert. Noch vor der in der NCOU erfassten Wertminderung waren Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 369 Mio € der ZGE Wholesale Assets (97 Mio € von CB&S und 272 Mio € von PBC) und 52 Mio € der ZGE Operating Assets (von PBC) zugeordnet worden. Weiterhin war mit dem Verkauf des Asset Management-Geschäfts der Postbank an die DWS-Gruppe im dritten Quartal 2012 ein Geschäfts- oder Firmenwert von 7 Mio € von PBC nach AWM übertragen worden.

Im Geschäftsjahr 2011 bezogen sich die Zugänge zum Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 25 Mio € auf den sukzessiven Erwerb der ausstehenden Anteile an der Deutsche UFG Capital Management im November 2011. In 2011 erfasste Anpassungen von in Vorjahren erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerten beliefen sich per Saldo auf 34 Mio €. Darin enthalten sind hauptsächlich Veränderungen in Höhe von 45 Mio € aus der abschließenden Bilanzierung des Erwerbs der Postbank (PBC) sowie eine Verminderung in Höhe von 11 Mio € aus dem Abschluss einer bedingten Kaufpreiszahlung im Zusammenhang mit dem vollständigen Erwerb der DB HedgeWorks (GTB) in 2008. Im Zuge der im dritten Quartal 2011 geänderten Managementverantwortung für den ehemalige Geschäftsbetrieb Capital Market Sales (siehe Anhangangabe 05 „Segmentberichterstattung“) wurde für diese Einheit ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 44 Mio € von GTB auf CB&S übertragen.

Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts

Ein bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird für die Überprüfung der Werthaltigkeit ZGEs zugewiesen. Der Definition in Anhangangabe 01 „Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze“ folgend, sind die primären ZGEs des Konzerns wie oben dargestellt. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, welcher auf Sonstige ZGEs entfällt, wird einzeln auf der Ebene jedes nicht integrierten Investments auf seine Werthaltigkeit hin untersucht. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird im vierten Quartal jedes Geschäftsjahres auf seine Werthaltigkeit hin überprüft, indem der erzielbare Betrag jeder ZGE, die Geschäfts- oder Firmenwert ausweist, mit deren Bilanzwert verglichen wird. Darüber hinaus und im Einklang mit IAS 36 wird der Geschäfts- oder Firmenwert auf Werthaltigkeit hin überprüft, falls ein testauslösendes Ereignis vorliegt. Der erzielbare Betrag einer ZGE entspricht dem jeweils höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und dem Nutzungswert.

Der Bilanzwert einer primären ZGE wird unter Verwendung eines Kapitalzuordnungs-Modells hergeleitet. Das Kapitalzuordnungs-Modell verwendet das Eigenkapital einschließlich Anteile ohne beherrschenden Einfluss zum Bewertungsstichtag. Dieses wird um spezifische Effekte im Zusammenhang mit nicht integrierten Investments, welche wie oben beschrieben individuell auf Werthaltigkeit hin überprüft werden, bereinigt und beinhaltet eine Anpassung (Zuschlag) für Geschäfts- oder Firmenwerte, welche auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss zurückzuführen sind. Der gesamte Bilanzwert wird in einem zweistufigen Verfahren auf die primären ZGEs zugeordnet. Im ersten Schritt wird derjenige Bestandteil des Eigenkapitals einschließlich Anteile ohne beherrschenden Einfluss, welcher ohne weiteres direkt zurechenbar ist, der entsprechenden ZGE zugeordnet. Dies beinhaltet Geschäfts- oder Firmenwerte (plus den Zuschlag für Anteile ohne beherrschenden Einfluss), nicht abzuschreibende immaterielle Vermögenswerte sowie gewisse unrealisierte Gewinne/Verluste, welche direkt im Eigenkapital erfasst werden, und Anteile ohne beherrschenden Einfluss. Im zweiten Schritt wird die verbleibende Größe des gesamten Bilanzwerts proportional, mithilfe eines Verteilschlüssels, den ZGEs zugeordnet. Der Verteilschlüssel berechnet sich als relativer Anteil an Risikoaktiva und gewissen Kapitalabzügen der entsprechenden ZGE im Verhältnis zum Konzern (jeweils nach Anpassungen für nicht integrierte Investments). Der Bilanzwert für nicht integrierte Investments wird auf Basis des entsprechenden Eigenkapitals bestimmt.

Aufgrund der im vierten Quartal 2012 erfolgten Neu-Segmentierung des Konzerns (siehe Anhangangabe 05 „Segmentberichterstattung“) musste die jährliche Werthaltigkeitsprüfung sowohl in der Struktur vor der Neu-Segmentierung („alte Struktur“) als auch nach der Neu-Segmentierung („neue Struktur“) durchgeführt werden.

Die jährlichen Werthaltigkeitsprüfungen des Geschäfts- oder Firmenwerts führten im Geschäftsjahr 2012 zu Wertminderungen von insgesamt 1.595 Mio €. Hiervon entfielen 1.174 Mio € auf die ZGE CB&S (alte Struktur) und insgesamt 421 Mio € auf die ZGEs Wholesale Assets (369 Mio €) und Operating Assets (€ 52 Mio) innerhalb des Segments NCOU (neue Struktur).

Sensitivität der Wertminderung in CB&S (alte Struktur) auf gewisse Schlüsselannahmen

in Mrd €

Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts

Erfasste Wertminderung

1,2

Diskontierungszinssatz (nach Steuern)

 

Nachteilige Veränderung (+25 Basispunkte)

2,4

Vorteilhafte Veränderung (–25 Basispunkte)

keine Wertminderung

Langfristige Wachstumsrate

 

Nachteilige Veränderung (–25 Basispunkte)

1,5

Vorteilhafte Veränderung (+25 Basispunkte)

0,8

Geschätzte zukünftige Ergebnisse

 

Nachteilige Veränderung (–5 %)

3,3

Vorteilhafte Veränderung (+5 %)

keine Wertminderung

Die Wertminderung in CB&S (alte Struktur) war hauptsächlich durch einen Anstieg des Diskontierungszinssatzes, niedrigere zukünftige Ergebnisse bedingt durch gedämpfte Markterwartungen und gewisse kurz- und mittelfristige Einmaleffekte, welche zu konservativeren Ertragswachstumserwartungen führten, verursacht. Teilweise kompensierend wirkten geplante Kosteneinsparungen. Die Wertminderung wurde mithilfe einer DCF-Methode im Konzept des Nutzungswerts bestimmt. Hierbei wurde ein Diskontierungszinssatz (vor Steuern) in Höhe von 15,0 % verwendet, welcher implizit aus einem Nachsteuersatz in Höhe von 11,1 % ermittelt wurde. Da CB&S (alte Struktur) Vermögenswerte beinhaltete, welche anschließend der ZGE NCOU Wholesale Assets zugeordnet wurden, treffen die in der unten folgenden Tabelle für NCOU Wholesale Assets genannten wesentlichen Annahmen, die Beschreibung des Managementansatzes zur Bestimmung der zugewiesenen Werte sowie mögliche Ereignisse und Umstände, die sich negativ auswirken könnten, auch auf CB&S (alte Struktur) zu. Analog hierzu können die wesentlichen Annahmen für die verbleibenden primären ZGEs in alter Struktur aus der Tabelle unten bezüglich wesentlicher Annahmen der ZGEs in neuer Struktur und unter Berücksichtigung der Neu-Segmentierung abgeleitet werden.

Im Nachgang zu der Werthaltigkeitsprüfung in alter Struktur wurden den ZGEs in neuer Struktur Geschäfts- oder Firmenwerte für solche Einheiten, bei denen es sich um Geschäftsbetriebe im Sinne von IFRS 3 handelt, gemäß dem Relativen-Wert-Konzept zugeordnet. Die Wertminderungen in den ZGEs Wholesale Assets und Operating Assets innerhalb des Segments NCOU (neue Struktur) wurden unmittelbar erfasst. Die Wertminderungen sind auf negative Ergebnisprognosen zurückzuführen, welche im Zusammenhang mit dem vom Konzern formulierten Ziel eines beschleunigten Risikoabbaus aus den zugrunde liegenden Geschäftseinheiten, Vermögenswerten und Verbindlichkeiten innerhalb dieser ZGEs stehen. Beide Wertminderungen wurden mithilfe einer DCF-Methode im Konzept des Nutzungswerts bestimmt. Für wesentliche Annahmen, welche der Berechnung zugrunde lagen, siehe „Wesentliche Annahmen und Sensitivitäten“. Das Management ist der Auffassung, dass realistische Änderungen der wesentlichen Annahmen keinen materiellen Einfluss auf die Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts in den NCOU Wholesale Assets und Operating Assets in neuer Struktur gehabt hätten.

Die jährliche Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts für die primären ZGEs führte in den Geschäftsjahren 2011 und 2010 zu keiner Wertminderung, da der erzielbare Betrag für diese ZGEs deren Bilanzwert überstieg.

Erzielbarer Betrag

Der Konzern ermittelt den erzielbaren Betrag aller primären ZGEs auf der Grundlage des Nutzungswerts und verwendet dazu ein Bewertungsmodell auf DCF-Basis. Das vom Konzern angewandte DCF-Modell reflektiert die Besonderheiten des Bankgeschäfts und dessen aufsichtsrechtliches Umfeld. Mithilfe des Modells wird der Barwert der geschätzten zukünftigen Ergebnisse berechnet, die nach Erfüllung der entsprechenden aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden können.

Das DCF-Modell verwendet Ergebnisprognosen und entsprechende Kapitalisierungsannahmen (mit einer Tier-1-Kernkapitalquote, welche bis auf 10 % ansteigt) auf der Grundlage von Finanzplänen für einen Fünfjahreszeitraum. Diese wurden vom Management beschlossen und werden auf ihren Barwert abgezinst. Die Schätzung der zukünftigen Ergebnisse und Kapitalanforderungen erfordert neben einer Berücksichtigung der bisherigen und aktuellen Performance eine Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklungen der entsprechenden Märkte sowie des gesamtwirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Umfelds. Die Ergebnisprognosen über den ursprünglichen Fünfjahreszeitraum hinaus werden, sofern erforderlich, auf ein nachhaltiges Ergebnisniveau angepasst. Danach wird, im Falle einer dauerhaften Fortführung, von einem konstanten oder einem Übergang auf einen konstanten Anstieg ausgegangen. Grundlage hierfür ist eine langfristige Wachstumsrate in Höhe von 3,6 % (2011: 3,6 %), die auf den Erwartungen für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und der Inflationsrate basiert. Der Barwert dieser Ergebnisprognosen wird mithilfe einer ewigen Rente erfasst.

Wesentliche Annahmen und Sensitivitäten

Wesentliche Annahmen: Der Nutzungswert einer ZGE reagiert sensitiv auf die Schätzung der zukünftigen Ergebnisse, auf den Diskontierungszinssatz sowie in deutlich geringerem Maße auf die langfristige Wachstumsrate. Die angewandten Diskontierungszinssätze wurden auf Basis des Capital Asset Pricing Model ermittelt, das einen risikolosen Zinssatz, eine Marktrisikoprämie und einen Faktor für das systematische Marktrisiko (Betafaktor) beinhaltet. Die Werte für den risikolosen Zinssatz, die Marktrisikoprämie und die Betafaktoren werden mithilfe externer Informationsquellen festgelegt. ZGE-spezifische Betafaktoren basieren auf den Daten einer entsprechenden Gruppe von Vergleichsunternehmen. Schwankungen der vorgenannten Komponenten könnten sich auf die Berechnung der Diskontierungszinssätze auswirken.

Primäre zahlungsmittelgenerierende Einheiten

 

Diskontierungszinssatz (vor Steuern, implizit ermittelt aus Nachsteuersätzen)

 

2012

2011

N/A – nicht aussagefähig

1

Entsprechende Diskontierungszinssätze vor Steuern im Jahr 2012 waren für AM (alte Struktur): 12,7 % (2011: 12,5 %) und für PWM (alte Struktur): 12,1 % (2011: 11.9 %).

2

Beinhaltet zwei primäre ZGEs: „NCOU Wholesale Assets“ (13,7 %) und „NCOU Operating Assets“ (15,8 %). Dargestellte Diskontierungszinssätze vor Steuern basieren auf Nach-Steuer-Bewertung für einen als ungünstig anzunehmenden Fall („worst case“). Nach-Steuer-Bewertung beider ZGEs verwendet identische Diskontierungszinssätze nach Steuern. Unterschiedliche Diskontierungszinssätze vor Steuern sind auf unterschiedliche Zusammensetzungen und Profile der Zahlungsströme zurückzuführen.

Corporate Banking & Securities

15,4 %

14,3 %

Global Transaction Banking

12,6 %

12,1 %

Asset & Wealth Management

12,7 %

N/A1

Private & Business Clients

14,8 %

13,5 %

Non-Core Operations Unit2

13,7 %/15,8 %

N/A

Primäre zahlungsmittel-
generierende Einheit

Beschreibung der wesentlichen Annahmen

Managementansatz zur Bestimmung der zugewiesenen Werte

Unsicherheiten, die mit den wesentlichen Annahmen einhergehen, sowie mögliche Ereignisse und Umstände, die negative Auswirkungen haben könnten

Corporate Banking & Securities

  • Ausnutzung der Vorteile aus dem Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm, welches 2012 gestartet wurde
  • Nutzung von Synergien aus der engeren Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Bank
  • Fokus auf das kundenbezogene Geschäft und Lösungen für Kunden, Profitieren von führender Position im Kundenmarkt und erhöhter Durchdringung des Kundenstamms
  • Provisionsaufkommen in Corporate Finance sowie Ertragsaufkommen in Sales & Trading wachsen moderat im Zuge reduzierter Volatilität und einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums
  • Nachhaltige Effizienz der Vermögenswerte im neuen regulatorischen Umfeld und konsequent verwaltete Risikopositionen
  • Weitere geplante Risikoreduktionen und Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen regulatorischer Änderungen
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Studien (Beratungsunternehmen, Recherche)
  • Managementschätzungen zu Effizienzsteigerungen und dem Kostensenkungsprogramm beruhen auf den bislang bei verschiedenen Initiativen erzielten Fortschritten
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund anhaltender Staatsschuldenkrise und möglichen Ansteckungsrisiken, welche zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und einer geringeren Risikoneigung der Anleger führen könnten
  • Struktur und Inhalt verschiedener regulatorischer Änderungen, welche zurzeit in verschiedenen Ländern umgesetzt werden, könnten einen stärkeren Einfluss haben als angenommen
  • Über erwartetes Ausmaß hinausgehender potenzieller Margenrückgang und verstärkter Wettbewerb in Geschäften mit weniger kapitalintensiven Produkten
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten
  • Kosteneinsparungen und erwartete Vorteile aus dem konzernweiten Operational Excellence Programm (OpEx) treten nicht im geplanten Umfang ein
  • Verzögerung in der Umsetzung risikomindernder Maßnahmen

Global Transaction Banking

  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite OpEx
  • Nutzung von Synergien aus der engeren Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Bank
  • Moderate gesamtwirtschaftliche Erholung
  • Anhaltend niedrige Zinsniveaus
  • Positive Entwicklung der Volumina im internationalen Handel, im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und bei Kapitalmaßnahmen von Unternehmen
  • Vertiefung der Geschäftsbeziehungen mit komplexen Unternehmen und institutionellen Kunden in bestehenden Regionen sowie Vorantreiben des Wachstums in den Schwellenländern
  • Erfolgreiche Neuausrichtung des niederländischen Firmenkundengeschäfts
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen
  • Makroökonomische Trends werden durch Studien belegt, während interne Pläne und Auswirkungen von Effizienzinitiativen auf Annahmen des Managements beruhen
  • Abschwächung der Weltwirtschaft und Fortsetzung der Staatsschuldenkrise sowie deren Auswirkung auf Handelsvolumina, Zinsen und Wechselkurse
  • Ungünstige Margenentwicklung und über das angenommene Maß hinausgehende nachteilige Wettbewerbsintensität in Schlüsselmärkten und -produkten
  • Unsicherheiten in Bezug auf das regulatorische Umfeld und mögliche Auswirkungen, welche noch nicht antizipiert wurden
  • Kosteneinsparungen und erwartete Vorteile aus dem konzernweiten OpEx treten nicht im geplanten Umfang ein
  • Ausgang von potenziellen Rechtsstreitigkeiten
  • Vorteile aus der Neuausrichtung des niederländischen Firmenkundengeschäfts werden nicht im geplanten Umfang erzielt

Asset & Wealth Management

  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite OpEx sowie die Optimierung der AWM-Plattform durch den Zusammenschluss von AM, PWM und des passiven CB&S-Geschäfts zu AWM
  • Ausweitung des Geschäfts mit sehr vermögenden Kunden
  • Ausbau des Geschäfts mit alternativen Anlagen und des passiven/ETF-Geschäfts
  • Führungsposition im Heimatmarkt Deutschland durch PWM und die DWS
  • Starke Abdeckung der Schwellenländer
  • Organische Wachstumsstrategie in Asien/Pazifik, Nord- und Südamerika sowie intensivere Zusammenarbeit mit CB&S und GTB
  • Halten oder Ausbau der Marktanteile in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld
  • Gesamtstrategie von AWM weiterhin beeinflusst durch:
    • Vermögenszuwachs und -gewinnung,
    • Wachstum des Altersvorsorgemarkts,
    • Outsourcing der Vermögensverwaltung durch Versicherungsgesellschaften,
    • Weitere Innovationen im Bereich strukturierter Lösungen,
    • Alternative Anlagen gewinnen an Relevanz für institutionelle Anleger,
    • Trennung von Alpha und Beta,
    • Klimawandel und nachhaltige Investitionen
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen
  • Makroökonomische und Marktannahmen basieren auf DB Research-Prognosen
  • Managementschätzungen zur Integration von AWM und zum Kostensenkungsprogramm beruhen auf den bislang bei verschiedenen Initiativen erzielten Fortschritten und der Überprüfung von Redundanzen
  • Wesentliche branchenspezifische Risiken, zum Beispiel Volatilität, europäische Staatsschuldenkrise, erhöhte Kosten infolge regulatorischer Änderungen
  • Anleger halten Vermögenswerte weiterhin außerhalb der Märkte, flüchten in liquide Mittel oder einfachere Produkte mit niedrigeren Provisionserträgen
  • Geschäftsspezifische oder Umsetzungsrisiken, das heißt Nichterreichung der Ziele für Nettoneumittelzuflüsse im Jahr 2013, falls die europäische Staatsschuldenkrise die Stabilität der Deutschen Bank beeinflusst, Verlust hochqualifizierter Relationship Managers
  • Schwierigkeiten bei der Umsetzung organischer Wachstumsstrategien aufgrund gewisser Restriktionen, zum Beispiel Probleme bei der Neueinstellung von Relationship Managers
  • Kosteneinsparungen infolge der Effizienzgewinne sowie erwarteter IT- und Prozessverbesserungen werden nicht im geplanten Umfang erzielt
  • Unsicherheiten in Bezug auf das regulatorische Umfeld und mögliche Auswirkungen, welche noch nicht antizipiert wurden
  • Eventueller Einfluss der strategischen Überprüfung bestimmter Teile des Geschäftsbereichs

Private & Business Clients

  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite OpEx
  • Führende Stellung auf dem Heimatmarkt Deutschland, starke Positionierung in anderen europäischen Märkten und Wachstumschancen in Schlüsselländern Asiens
  • Generierung von Ertrags- und Kostensynergien zwischen Deutscher Bank und Postbank
  • Erhöhung des Marktanteils in Deutschland über das starke Angebot im Beratungsgeschäft
  • Nutzung der Vorteile aus der Beteiligung an und Kooperation mit Hua Xia Bank in China und anhaltendes organisches Wachstum in Indien
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen
  • Allen Annahmen zur zukünftigen Entwicklung von PBC liegen entsprechende Projekte und Initiativen zugrunde
  • Alle Initiativen wurden vom Management entwickelt sowie durch interne und externe Daten validiert
  • Starker wirtschaftlicher Abschwung könnte zu höheren Arbeitslosenquoten, steigender Risikovorsorge im Kreditgeschäft und geringerem Geschäftswachstum führen
  • Anhaltend niedrige Zinssätze
  • Synergien im Zusammenhang mit der Postbank werden nicht oder später als prognostiziert realisiert
  • Kosten zur Erreichung der Synergien sind höher als erwartet

Non-Core Operations Unit Wholesale Assets

  • Anhaltend erfolgreiche Ausführung des Programms zur Risikoreduktion
  • Anhaltend erfolgreiche Nutzung der Verkaufsmöglichkeiten und Netzwerke anderer Divisionen, um Programm zur Risikoreduktion erfolgreich umsetzen zu können
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen (Beratungsunternehmen, Recherche)
  • Schätzungen des Managements hinsichtlich Zeitpunkt und Umfang der Verkaufskosten
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund anhaltender Staatsschuldenkrise und möglicher Ansteckungsrisiken, welche zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und verringerten Möglichkeiten einer ökonomisch sinnvollen Risikoreduktion führen könnten
  • Struktur und Inhalt verschiedener regulatorischer Änderungen, welche zurzeit in verschiedenen Ländern umgesetzt werden, könnten einen stärkeren Einfluss haben als angenommen
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten

Non-Core Operations Unit Operating Assets

  • Anhaltende Bemühungen, die generelle wirtschaftliche Situation der entsprechenden Vermögenswerte zu steigern, um einen entsprechenden Verkauf vorzubereiten
  • Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen (Beratungsunternehmen, Recherche)
  • Schätzungen des Managements hinsichtlich Zeitpunkt und Umfang des Verkaufs entsprechender Vermögenswerte
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund anhaltender Staatsschuldenkrise und möglicher Ansteckungsrisiken, welche zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und verringerten Möglichkeiten ökonomisch sinnvoller Veräußerungen führen könnten
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten

Sensitivitäten: Bei der Validierung der für ZGEs ermittelten Nutzungswerte werden bestimmte externe Faktoren sowie die wesentlichen Werttreiber jeder ZGE regelmäßig überprüft. Während des ganzen Jahres 2012 waren die Kurse von Finanztiteln weiterhin sehr starken Schwankungen ausgesetzt und litten unter der hohen Unsicherheit der Marktteilnehmer. In diesem Umfeld blieb die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank unter dem Nettovermögenswert. Um die Belastbarkeit der Nutzungswerte zu testen, werden die für das DCF-Modell herangezogenen wesentlichen Annahmen, wie beispielsweise Diskontierungszinssatz und Ergebnisprognosen, einer Sensitivitätsprüfung unterzogen. Das Management ist der Ansicht, dass, in neuer Struktur, lediglich für die ZGEs CB&S und PBC, wo der erzielbare Betrag um 45 % oder 9,1 Mrd € (CB&S) beziehungsweise um 21 % oder 2,9 Mrd € (PBC) über dem entsprechenden Bilanzwert lag, eine realistische Änderung der wesentlichen Annahmen zu einer Wertminderung führen könnte.

Veränderung bestimmter Schlüsselannahmen, welche dazu führen, dass sich erzielbarer Betrag und Bilanzwert gleichen

Veränderung der Schlüsselannahme

CB&S

PBC

N/A – nicht aussagefähig

1

Selbst eine Wachstumsrare von 0 % würde zu einem erzielbaren Betrag über dem Bilanzwert führen.

Diskontierungszinssatz (nach Steuern) Erhöhung von/auf

11,1 %/13,7 %

10,8 %/12,1 %

Geschätzte zukünftige Ergebnisse in jeder Periode

–21 %

–13 %

Langfristige Wachstumsrate

N/A1

N/A1

Die erzielbaren Beträge aller weiteren primären ZGEs lagen deutlich über ihren jeweiligen Bilanzwerten. Eine Überprüfung zum 31. Dezember 2012 bestätigte, dass es keine Indikation für eine Wertminderung des verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerts der primären ZGEs gab.

Gewisse politische oder globale Risiken für die Bankenbranche wie zum Beispiel eine Intensivierung der europäischen Staatsschuldenkrise, Unsicherheiten bei der Umsetzung bereits antizipierter Regulierung und die Einführung gewisser Gesetzesvorhaben, welche aktuell in der Diskussion sind, sowie ein künftiger Rückgang des BIP-Wachstums könnten die erwarteten künftigen Ergebnisse in einigen ZGEs des Konzerns jedoch negativ beeinflussen. Dies könnte in der Zukunft zu einer Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts führen.