Aufsichtsrechtliche Eigenkapitalanforderungen


Gemäß dem Baseler Rahmenwerk müssen die gesamten Eigenkapitalanforderungen berechnet und in Relation zu dem oben beschriebenen aufsichtsrechtlichen Eigenkapital gebracht werden. Die gesamten Eigenkapitalanforderungen werden häufig in Risikoaktiva angegeben, wobei die Kapitalanforderungen 8 % der Risikoaktiva betragen. Die Informationen basieren auf dem aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis.

Seit dem 31. Dezember 2011 werden bei der Ermittlung unserer RWAs und der Kapitalquoten die veränderten Kapitalanforderungen für Risiken im Handelsbuch und Verbriefungspositionen nach Maßgabe der Eigenkapitalrichtlinie 3 (auch „Basel 2.5“) berücksichtigt, die in das Kreditwesengesetz und die Solvabilitätsverordnung Eingang gefunden hat.

Mit dem Basel 2.5-Regelwerk wurden die modellbasierten Risikomessgrößen Stress-Value-at-Risk, Inkrementeller Risikoaufschlag (Incremental Risk Charge, „IRC“) und Umfassender Risikoansatz (Comprehensive Risk Measure, „CRM“) für das Marktrisiko von Banken eingeführt, die zu dessen Berechnung ein internes Modell verwenden:

  • Stress-Value-at-Risk: Berechnung des Stress-Value-at-Risk auf Basis von über einen Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten gesammelten Stressdaten.
  • Inkrementeller Risikoaufschlag: Erfassung von Ausfall- und Migrationsrisiken zusätzlich zu den bereits im Value-at-Risk erfassten Risiken für kreditrisikosensitive Positionen im Handelsbuch.
  • Umfassender Risikoansatz: Erfasst zusätzliches Risiko für Kreditkorrelationsprodukte durch die Anwendung eines internen Bewertungsmodells, das qualitativen Mindestanforderungen und Stresstests unterliegt. Der CRM muss wöchentlich berechnet werden und ermittelt sich aus dem höheren Wert von entweder dem letzten wöchentlichen CRM oder dem Durchschnitt der letzten zwölf Wochen-CRM-Werte oder der Kapitalanforderung nach dem Marktrisiko-Standardansatz für das Kreditkorrelationsportfolio, dem sogenannten „CRM-Floor“.

Zusätzlich erfordert das Basel 2.5-Regelwerk die Berechnung des spezifischen Marktrisikos für Handelsbuch-Verbriefungspositionen und nth-to-default-Kreditderivate, die nicht unter dem Umfassenden Risikoansatz erfasst werden, als Teil der Kapitalanforderung für das Marktrisiko mittels des Marktrisiko-Standardansatzes.

Vor diesem Hintergrund berechnen wir unsere risikogewichteten Aktiva auf Basis der folgenden Ansätze:

Die BaFin genehmigte die Anwendung des fortgeschrittenen IRBA für den Großteil unserer Adressenausfallrisikopositionen im Dezember 2007, worin die Risikopositionen der Postbank nicht enthalten waren. Zusätzliche, auf den fortgeschrittenen IRBA bezogene Genehmigungen der BaFin wurden in den Jahren 2008 bis 2012 eingeholt. Der fortgeschrittene IRBA stellt den anspruchsvollsten Ansatz innerhalb der Baseler Rahmenvereinbarung dar. Die Postbank hat Genehmigungen der BaFin für den auf das Mengengeschäft anzuwendenden IRBA, das für die Konsolidierung des Konzerns dem fortgeschrittenen IRBA zugeordnet wurde, und den IRB-Basis-Ansatz für einen Großteil der übrigen Adressenausfallrisikopositionen.

Die verbleibenden, grundsätzlich für den IRBA geeigneten Risikopositionen werden im Standardansatz abgedeckt. Dies erfolgt entweder vorübergehend, wenn wir die aufsichtsrechtliche Genehmigung anstreben, oder dauerhaft, wenn Risikopositionen gemäß § 70 SolvV im Standardansatz behandelt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich im Kapitel „Adressenausfallrisiko: aufsichtsrechtliche Bewertung“.

Die Kapitalanforderung für Verbriefungspositionen wird fast ausschließlich unter Anwendung des IRBA berechnet, nur ein kleiner Anteil unserer Risikopositionen wird im Standardansatz erfasst. Die Einführung von Basel 2.5 erfordert, Wieder-Verbriefungspositionen im Anlage- und Handelsbuch zu identifizieren und mit einem höheren Risikogewicht zu versehen mit der Folge einer erhöhten Kapitalanforderung für Kreditrisiken beziehungsweise Marktrisiken. Mehr Details zur Erfassung der Verbriefungspositionen befinden sich im Kapitel „Verbriefungen“.

Bei Beteiligungspositionen, die vor dem 1. Januar 2008 eingegangen wurden, machen wir von der Übergangsregelung Gebrauch, diese Positionen von der Anwendung des IRBA auszunehmen, und wenden die Grandfathering-Regel zur Anwendung einer Risikogewichtung von 100 % im Rahmen der Übergangsregelung an. Für Beteiligungspositionen, die seit dem 1. Januar 2008 gebildet wurden, wenden wir den einfachen Risikogewichtungsansatz innerhalb des IRBA an. Mehr Informationen zu Beteiligungspositionen befinden sich in den Abschnitten „Marktrisiko aus Nichthandelsaktivitäten – Investitionsrisiken“ und „Marktrisiko aus Nichthandelsaktivitäten – Gehaltene Beteiligungen“.

Die Berechnung der aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen zur Unterlegung des Marktrisikos basiert grundsätzlich auf einem internen Value-at-Risk-Modell, für welches wir die Genehmigung der BaFin im Oktober 1998 erhalten haben. Im Dezember 2011 haben wir von der BaFin die aufsichtsrechtliche Genehmigung für unsere Modelle zur Bestimmung der Risikomessgrößen Stress-Value-at-Risk, Inkrementeller Risikoaufschlag (Incremental Risk Charge, auch „IRC“) und Umfassender Risikoansatz (Comprehensive Risk Measure, auch „CRM“) erhalten. Die Berechnung des aufsichtsrechtlichen Kapitals für das spezifische Zinsänderungsrisiko für Verbriefungen und nth-to-default-Kreditderivate im Handelsbuch, die nicht unter dem Umfassenden Risikoansatz erfasst werden, erfolgt mithilfe des Marktrisiko-Standardansatzes. Weitere Marktrisikopositionen im Standardansatz beinhalten zum Beispiel Positionen in Bezug auf die Postbank. Mehr Details zu den vorgenannten internen Modellen werden im Kapitel „Marktrisiko aus Handelsaktivitäten“ dargestellt.

Im Dezember 2007 haben wir die Genehmigung zur Anwendung des fortgeschrittenen Messansatzes (Advanced Measurement Approach, „AMA“) für die Berechnung der aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen zur Unterlegung des operationellen Risikos erhalten. Diese Genehmigung erstreckt sich nicht auf die Postbank. Einzelheiten zu unserem AMA-Modell finden sich im Kapitel „Operationelles Risiko“. Zum 31. Dezember 2010 hat die Postbank ebenfalls die Genehmigung der BaFin für den AMA erhalten. Die Kapitalanforderungen für unser operationelles Risiko werden bislang ohne Postbank ausgewiesen und separat für die Postbank, da wir noch auf die aufsichtsrechtliche Genehmigung zur Integration der Postbank in unsere Berechnung des aufsichtsrechtlichen Kapitals warten.

Risikogewichtete Aktiva nach Modell und Geschäftsbereich

 

31.12.2012

in Mio €

Corporate Banking & Securities

Global Transaction Banking

Asset & Wealth Management

Private & Business Clients

Non-Core Operations Unit

Consolidation & Adjustments and Other

Insgesamt

Kreditrisiko

70.590

26.398

6.134

67.511

40.329

18.235

229.196

Fortgeschrittener IRBA

63.727

18.464

2.823

38.637

19.501

573

143.725

Zentralregierungen

2.440

818

11

76

266

151

3.762

Institute

5.686

1.607

93

200

1.333

27

8.946

Unternehmen

49.258

15.610

2.589

2.796

10.999

395

81.646

Mengengeschäft

217

20

130

34.529

1.150

0

36.046

Sonstige

6.125

409

1

1.037

5.753

0

13.325

IRB-Basis-Ansatz

8.726

1.813

10.539

Zentralregierungen

32

2

35

Institute

2.217

939

3.156

Unternehmen

6.477

872

7.349

Mengengeschäft

Sonstige

0

Sonstiger IRBA

2.487

261

455

9.042

8.027

2.321

22.592

Zentralregierungen

Institute

Unternehmen

1.341

240

5.574

3.802

10.957

Mengengeschäft

Sonstige

1.146

20

455

3.467

4.225

2.321

11.635

Standardansatz

4.376

7.673

2.856

11.105

10.988

15.340

52.340

Zentralregierungen

2

68

0

87

222

1

379

Institute

13

16

9

112

77

3

230

Unternehmen

3.070

7.125

1.038

2.733

4.273

401

18.640

Mengengeschäft

16

392

134

5.991

2.758

1

9.292

Sonstige

1.275

73

1.675

2.183

3.658

14.935

23.799

Marktrisiko

35.656

365

1.166

360

15.512

53.058

Interner Modell-Ansatz (IMA)

31.280

365

1.166

13.761

46.571

Standardansatz

4.376

360

1.751

6.487

Operational Risk

19.221

331

4.904

4.530

22.609

51.595

Fortgeschrittener Messansatz

19.221

331

4.904

4.530

22.609

51.595

Insgesamt

124.939

27.093

12.451

72.695

80.295

16.377

333.849

Innerhalb des Kreditrisikos enthält die Zeile „Sonstige“ prinzipiell RWAs aus Verbriefungspositionen im Bankbuch. Der „Sonstige IRBA“ beinhaltet Beteiligungen und kreditunabhängige Aktiva in der Position Sonstige. Innerhalb des Standardansatzes stellen ungefähr die Hälfte der Positionen in Sonstige Verbriefungspositionen des Bankbuchs dar. Der verbleibende Teil sind Positionen in den weiteren Forderungsklassen im Standardansatz außerhalb von Zentralregierungen, Instituten, Unternehmen und Retail.

Aufsichtsrechtliche Eigenkapitalanforderungen und RWA

 

31.12.2012

31.12.2011

in Mio €

Kapitalanforderungen

RWA

Kapitalanforderungen

RWA

Adressenausfallrisiko

 

 

 

 

Fortgeschrittener IRBA

 

 

 

 

Zentralregierungen

301

3.762

207

2.586

Institute

716

8.946

1.018

12.727

Unternehmen

6.532

81.646

8.049

100.609

Mengengeschäft (ohne Postbank)

1.727

21.583

1.718

21.480

Mengengeschäft (Postbank)

1.157

14.462

912

11.405

Sonstige kreditunabhängige Aktiva

343

4.283

1.144

14.304

Fortgeschrittener IRBA insgesamt

10.775

134.683

13.049

163.112

IRB-Basis-Ansatz

 

 

 

 

Zentralregierungen

3

35

3

37

Institute

252

3.156

323

4.044

Unternehmen

1.465

18.306

1.391

17.382

Sonstige kreditunabhängige Aktiva

152

1.897

228

2.850

IRB-Basis-Ansatz insgesamt

1.872

23.394

1.945

24.312

Standardansatz

 

 

 

 

Zentralregierungen

0

1

1

15

Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften

4

55

8

100

Sonstige öffentliche Stellen

26

323

52

654

Multilaterale Entwicklungsbanken

Internationale Organisationen

Institute

18

230

47

583

Von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen

1

8

8

98

Unternehmen

1.491

18.640

1.840

22.998

Mengengeschäft

525

6.564

882

11.029

Durch Immobilien besicherte Positionen

218

2.728

252

3.152

Investmentanteile

196

2.444

220

2.755

Sonstige Positionen

1.176

14.702

8

94

Überfällige Positionen

130

1.625

156

1.944

Standardansatz insgesamt

3.786

47.320

3.474

43.424

Risiken aus Verbriefungspositionen

 

 

 

 

Verbriefungspositionen (IRBA)

1.066

13.325

1.340

16.753

Verbriefungspositionen (Standardansatz)

117

1.457

157

1.961

Risiken aus Verbriefungspositionen insgesamt

1.183

14.782

1.497

18.714

Risiken aus Beteiligungspositionen

 

 

 

 

Beteiligungspositionen bei Methodenfortführung/Grandfathering

281

3.517

282

3.522

Beteiligungspositionen (Einfacher Risikogewichtungsansatz im IRBA)

436

5.455

760

9.503

Börsengehandelt

51

632

81

1.016

Nicht börsengehandelt

369

4.616

647

8.088

Nicht börsengehandelt, aber ausreichend diversifiziert

17

207

32

399

Risiken aus Beteiligungspositionen insgesamt

718

8.971

1.042

13.024

Abwicklungsrisiko

4

46

14

178

Adressenausfallrisiko insgesamt

18.336

229.196

21.021

262.764

Marktrisiko im Handelsbuch

 

 

 

 

Interner Modell-Ansatz (IMA)

3.726

46.571

4.819

60.241

VaR

761

9.510

972

12.150

Stressed VaR

1.641

20.518

2.151

26.892

Incremental Risk Charge

761

9.509

758

9.475

Comprehensive Risk Measurement (Correlation Trading)

563

7.035

938

11.724

Standardansatz

519

6.487

628

7.854

Zinsrisiko – ohne Verbriefungen

2

26

142

1.780

Zinsrisiko – Verbriefungen sowie nth-to-default Swaps

443

5.533

399

4.986

Aktienkursrisiko

Währungsrisiko

42

524

55

688

Rohwarenpreisrisiko

Sonstiges Marktrisiko

32

404

32

401

Marktrisiko im Handelsbuch insgesamt

4.245

53.058

5.448

68.095

Operationelles Risiko

 

 

 

 

Fortgeschrittener Messansatz (AMA; ohne Postbank)

3.866

48.325

3.772

47.148

Fortgeschrittener Messansatz (AMA; Postbank)

262

3.270

284

3.547

Operationelles Risiko insgesamt

4.128

51.595

4.056

50.695

Aufsichtrechtliche Kapitalanforderungen und RWA insgesamt

26.708

333.849

30.524

381.554

Die nachfolgende Tabelle stellt eine Analyse der wesentlichen Einflussgrößen auf die RWA-Bewegungen für Kredit- und Marktrisiken auf Basis von Basel 2.5 in der Berichtsperiode zur Verfügung.

Entwicklung der risikogewichteten Aktiva für Kredit- und Marktrisiko

 

31.12.2012

in Mio €

Kontrahenten-
bezogenes Kreditrisiko

davon: Derivate- und Wertpapier-
finanzierungs-
geschäfte

RWA-Bestand für Kreditrisiko am Periodenanfang

262.764

50.973

Portfolioqualität/Wachstum

3.400

3.283

Operative Modellverbesserungen

–13.534

–12.800

Einführung fortgeschrittener Modelle

–7.325

–4.180

Forderungsverkauf/Hedging

–14.470

–1.567

Fremdwährungsbewegungen

–1.639

–436

RWA-Bestand für Kreditrisiko am Periodenende

229.196

35.274

in Mio €

 

31.12. 2012

RWA-Bestand für Marktrisiko am Periodenanfang

 

68.095

Veränderungen des Risikovolumens

 

–322

Veränderungen der Marktdaten und Rekalibrierungen

 

–2.577

Modellverbesserungen

 

–707

Methoden und Grundsätze

 

–11.215

Akquisitionen und Verkäufe

 

Fremdwährungsbewegungen

 

–216

RWA-Bestand für Marktrisiko am Periodenende

 

53.058

Der RWA-Rückgang für das kontrahentenbezogene Kreditrisiko um 13 % seit dem 31. Dezember 2011 zeigt im Wesentlichen unsere erfolgreichen Anstrengungen zur RWA-Reduktion mit der Fokussierung auf den Risikoabbau sowie Modell- und Prozessverbesserungen.

Die Kategorie „Forderungsverkauf/Hedging“ beinhaltet im Wesentlichen Aktivitäten zum Risikoabbau durch Veräußerungen, Restrukturierungen und zusätzliches Hedging. Reguläre Prozess- und Datenverbesserungen einschließlich des weiteren Einbezugs der Derivate in die Interne Modellmethode sowie die zusätzliche Anwendung von Netting-Rahmenverträgen und Sicherheitenvereinbarungen sind in der Kategorie „Operative Modellverbesserungen“ berücksichtigt. Der Bereich „Einführung fortgeschrittener Modelle“ zeigt vornehmlich den Einfluss von BaFin-Genehmigungen, die wir für bestimmte fortgeschrittene IRBA-Modelle im Zuge der weiteren Einführung erhalten haben. Dies erfolgte auf Basis der deutschen aufsichtsrechtlichen Anforderung, einen IRBA-Abdeckungsgrad von 92 % in Bezug auf EAD und RWA bis zum 31. Dezember 2012 zu erreichen. Die Kategorie „Portfolioqualität/Wachstum“ beinhaltet organische Veränderungen in der Buchgröße sowie Effekte von Bonitätsveränderungen im Portfolio.

Die Analyse für Marktrisiken umfasst Bewegungen in unseren internen Modellen für Value-at-Risk, Stress-Value-at-Risk, den inkrementellen Risikoaufschlag und den umfassenden Risikoansatz sowie Ergebnisse vom Marktrisiko-Standardansatz, zum Beispiel für Handelsbuchverbriefungen und nth-to-default-Kreditderivate oder Handelspositionen der Postbank.

Der 22 %-RWA-Rückgang für Marktrisiken seit dem 31. Dezember 2011 ergibt sich im Wesentlichen durch den signifikanten Rückgang des von der BaFin festgesetzten internen Modellmultiplikators von 5,5 auf 4,0 für das Value-at-Risk und das Stress-Value-at-Risk als Folge von Modell- und Prozessverbesserungen. Dies ist der alleinige Einflussfaktor in der Kategorie „Methoden und Grundsätze“, welcher aufsichtsrechtlich vorgegebene Anpassungen für unsere Marktrisiko-RWA-Modelle reflektiert. Die Marktrisiko-RWA-Bewegungen, die sich durch Veränderungen in Marktdaten, Volatilitäten, Korrelationen, Liquidität und Bonitätseinstufungen ergeben, sind in der Kategorie für Marktdatenveränderungen enthalten. In 2012 haben sich die Marktrisiko-RWAs vorteilhaft entwickelt aufgrund niedrigerer Volatilitätswerte in den historischen Marktdaten, die für die Kalkulation verwendet wurden. Veränderungen in unseren internen Modellen für Marktrisiko-RWAs, wie Methodenverbesserungen oder Erweiterung des Umfangs der erfassten Risiken, werden in die Kategorie „Modellverbesserungen“ einbezogen. Weitere Details zu den Marktrisikomethoden und ihren Verfeinerungen finden sich im Abschnitt „Marktrisiko aus Handelsaktivitäten – Messung und Beurteilung des Marktrisikos“. RWA-Bewegungen im Marktrisiko in der Position „Veränderungen des Risikovolumens“ sind definiert als organische Änderungen in der Portfoliogröße und -zusammensetzung, die sich aus der normalen Geschäftstätigkeit ergeben. In dieser Kategorie werden auch Umwidmungen zwischen dem aufsichtsrechtlichen Handels- und Anlagebuch berücksichtigt, die in seltenen Fällen auftreten. Signifikante neue Geschäftstätigkeiten und Verkäufe würden in der Zeile „Akquisitionen und Verkäufe“ einbezogen, die jedoch in dieser Berichtsperiode nicht relevant sind.