Sonstige Informationen


Alters- und Übergangsleistungen

Der Aufsichtsrat erteilt den Mitgliedern des Vorstands grundsätzlich eine Zusage auf Altersversorgungsleistungen. Bei den Zusagen handelt es sich um einen beitragsorientierten Pensionsplan. Im Rahmen dieses Pensionsplans wurde grundsätzlich für jedes teilnehmende Vorstandsmitglied nach Berufung in den Vorstand ein persönliches Versorgungskonto eingerichtet, in das jedes Jahr ein Versorgungsbaustein eingestellt wird. Der Versorgungsbaustein wird mit einem individuellen Beitragssatz auf Basis des Grundgehalts und des Gesamtbonus bis zu einer Obergrenze errechnet und enthält durch einen altersabhängigen Faktor eine Vorabverzinsung von durchschnittlich 6 % pro Jahr bis zum Alter von 60 Jahren. Ab dem Alter von 61 Jahren wird das Versorgungskonto jährlich mit 6 % bis zum Pensionierungszeitpunkt verzinst. Die jährlichen Versorgungsbausteine bilden zusammen das Versorgungskapital, das im Versorgungsfall zur Verfügung steht. Die Versorgungsleistung kann unter bestimmten Bedingungen auch vor Eintritt eines der Regel-Versorgungsfälle (Altersgrenze, Invalidität oder Tod) fällig werden. Die Versorgungsanwartschaft ist von Beginn an unverfallbar.

Im Jahr 2012 stand den Herren Dr. Ackermann, Dr. Bänziger und Lamberti nach ihrem Ausscheiden für die Dauer von sechs Monaten eine Übergangszahlung zu, die sich zeitanteilig zu 100 % aus der Summe des Jahresgrundgehalts und des jeweiligen Gesamtbonus (letzte Gesamt-Zielgröße) ergibt. Im Anschluss daran steht Herrn Dr. Ackermann eine weitere Übergangszahlung in Höhe von 75 % aus der Summe des Jahresgrundgehalts und des Gesamtbonus (letzte Gesamt-Zielgröße) für einen Zeitraum von 12 Monaten zu. Auf der Grundlage dieser Anspruchsberechtigungen wurden im Jahr 2012 Übergangszahlungen in Höhe von € 928.125 an Herrn Dr. Ackermann sowie jeweils € 575.000 an Herrn Dr. Bänziger und an Herrn Lamberti geleistet. Weitere Teilbeträge werden im Jahr 2013 fällig, für Herrn Dr. Ackermann auch im Jahr 2014.

Herrn Dr. Ackermann und Herrn Lamberti steht aufgrund früherer vertraglicher Zusagen jeweils ein zusätzliches monatliches Ruhegeld von 29.400 € nach der Beendigung der entsprechenden Übergangszahlungen zu.

Die folgende Tabelle zeigt den jährlichen Dienstzeitaufwand für Altersleistungen und Übergangszahlungen für die Jahre 2012 und 2011 sowie die entsprechende Verpflichtungshöhe jeweils zum 31. Dezember 2012 und 31. Dezember 2011 für die einzelnen Mitglieder des Vorstands. Die unterschiedliche Höhe der Beträge resultiert aus der unterschiedlichen Dauer der Vorstandstätigkeit, den jeweiligen altersabhängigen Faktoren, den unterschiedlichen Beitragssätzen sowie den individuellen versorgungsfähigen Bezügen und den vorher beschriebenen weiteren individuellen Ansprüchen.

Mitglieder des Vorstands

 

 

 

in €

 

Dienstzeitaufwand für Altersleistungen und Übergangszahlungen im Geschäftsjahr

Barwert der Verpflichtung am Ende des Geschäftsjahres aus zugesagten Altersleistungen und Übergangszahlungen

1

Mitglied des Vorstands bis zum 31. Mai 2012.

2

Die entsprechende Verpflichtung ist ein Teil der Pensionsverpflichtung gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands.

3

Mitglied des Vorstands ab dem 1. Juni 2012.

Dr. Josef Ackermann1

2012

405.581

2

 

2011

876.760

18.753.007

Dr. Hugo Bänziger1

2012

303.183

2

 

2011

508.011

2.786.879

Jürgen Fitschen

2012

327.364

1.093.915

 

2011

222.585

565.984

Anshuman Jain

2012

412.524

412.524

Stefan Krause

2012

550.439

2.564.927

 

2011

470.827

1.345.800

Hermann-Josef Lamberti1

2012

180.193

2

 

2011

486.920

12.463.973

Dr. Stephan Leithner3

2012

210.469

210.469

Stuart Lewis3

2012

209.385

209.385

Rainer Neske

2012

560.153

2.179.771

 

2011

462.655

1.066.022

Henry Ritchotte3

2012

206.692

206.692

Im Zusammenhang mit ihrem Ausscheiden aus dem Konzern wurde in die Versorgungskonten von Herrn Dr. Bänziger und Herrn Lamberti jeweils ein außerordentlicher Beitrag eingezahlt. Dieser außerordentliche Beitrag belief sich für Herrn Dr. Bänziger auf 688.422 € und für Herrn Lamberti auf 560.112 €.

Sonstige Leistungen für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens

Wird die Bestellung eines Vorstandsmitglieds auf Veranlassung der Bank vorzeitig beendet, ohne dass diese berechtigt ist, die Bestellung aus wichtigem Grund zu widerrufen oder den Anstellungsvertrag fristlos zu kündigen, so besteht grundsätzlich Anspruch auf eine Abfindung. Diese beläuft sich in der Regel auf den jeweils niedrigeren Betrag von zwei Jahresvergütungen beziehungsweise der Vergütung für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags. Als Basis für die Berechnung der Vergütung dient dabei die Jahresvergütung für das vorangegangene Geschäftsjahr.

Sofern Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit einem Kontrollerwerb ausscheiden, haben sie unter bestimmten Voraussetzungen grundsätzlich ebenfalls Anspruch auf eine Abfindung. Diese beläuft sich in der Regel auf den jeweils niedrigeren Betrag von drei Jahresvergütungen beziehungsweise der Vergütung für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags. Als Basis für die Berechnung der Vergütung dient auch hier die Jahresvergütung für das vorangegangene Geschäftsjahr.

Eine Abfindung wird in den vorgenannten Fällen nach billigem Ermessen durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung der Abfindung erfolgt grundsätzlich in zwei Raten, wobei die zweite Rate bis zur Fälligkeit bestimmten Verfallregelungen unterliegt.

In Zusammenhang mit ihrem Ausscheiden aus dem Konzern haben Herr Dr. Bänziger und Herr Lamberti eine Abfindung auf Grundlage eines jeweils mit ihnen geschlossenen Abfindungsvertrags erhalten. Die Abfindung für Herrn Dr. Bänziger beträgt 7.756.000 €, die Abfindung für Herrn Lamberti 7.729.000 €. In beiden Fällen erfolgt die Auszahlung der Abfindung in zwei Raten, wobei die zweite Rate bis zur Fälligkeit am 31. Mai 2013 bestimmten Verfallregelungen unterliegt.

Aufwand für Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung

Der in den jeweiligen Geschäftsjahren gebuchte Aufwand für aufgeschobene Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung, die für die Vorstandstätigkeit gewährt wurden, ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

Mitglieder des Vorstands

Aufgewandter Betrag für

 

aktienbasierte Vergütungskomponenten

Vergütungskomponente in bar

in €

2012

2011

2012

2011

1

Mitglied des Vorstands bis zum 31. Mai 2012.

Dr. Josef Ackermann1

5.093.773

2.020.850

4.688.524

2.152.404

Dr. Hugo Bänziger1

2.314.873

440.182

1.989.185

386.704

Jürgen Fitschen

967.516

309.459

819.851

359.601

Anshuman Jain

2.738.231

1.471.955

3.092.210

1.818.626

Stefan Krause

981.775

364.503

824.961

395.591

Hermann-Josef Lamberti1

2.485.906

434.736

1.974.270

377.816

Rainer Neske

969.746

314.911

827.875

368.488

Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands

Am 28. März 2013 beziehungsweise 17. Februar 2012 hielten die derzeitigen Vorstandsmitglieder die folgende Anzahl an Deutsche Bank-Aktien und Aktienanwartschaften:

Mitglieder des Vorstands

 

Anzahl Aktien

Anzahl Aktienanwartschaften1

1

Einschließlich der Aktienanwartschaften, die ein Vorstandsmitglied gegebenenfalls im Zusammenhang mit einem bestehenden Anstellungsverhältnis vor der Bestellung zum Vorstand erhalten hat.

Jürgen Fitschen

2013

183.759

146.472

 

2012

181.907

110.978

Anshuman Jain

2013

572.701

344.875

 

2012

552.697

346.703

Stefan Krause

2013

141.148

 

2012

116.307

Dr. Stephan Leithner

2013

24.632

180.348

Stuart Lewis

2013

20.480

77.706

Rainer Neske

2013

73.940

132.905

 

2012

51.088

111.902

Henry Ritchotte

2013

134.082

144.944

Summe

2013

1.009.594

1.168.398

Summe

2012

785.692

685.890

Die derzeitigen Mitglieder des Vorstands hielten zum 22. Februar 2013 insgesamt 1.009.594 Deutsche Bank-Aktien, was rund 0,11 % der an diesem Stichtag ausstehenden Aktien entsprach.

Den im Geschäftsjahr 2012 tätigen Mitgliedern des Vorstands wurden in diesem Geschäftsjahr insgesamt 439.722 Deutsche Bank-Aktien aus in früheren Jahren gewährten Aktienanwartschaften zugeteilt.

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