Eigenkapital und Aufsichtsrechtliches Eigenkapital


Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich zwischen dem 31. Dezember 2011 und dem 31. Dezember 2012 insgesamt um 250 Mio € vermindert. Diese Entwicklung resultierte in erster Linie aus Anteilen ohne beherrschenden Einfluss, die um 863 Mio € zurückgingen, der Dividendenzahlung an Aktionäre der Deutschen Bank in Höhe von 689 Mio € und versicherungsmathematischen Gewinnen/Verlusten, die sich um 452 Mio € verminderten. Diese negativen Effekte wurden im Wesentlichen durch einen Rückgang Eigener Aktien um 763 Mio €, die vom Eigenkapital abgezogen werden, einen Anstieg des kumulierten sonstigen Ergebnisses (Other comprehensive income) um 688 Mio € und das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis in Höhe von 237 Mio € ausgeglichen. Der Anstieg des kumulierten sonstigen Ergebnisses (Other comprehensive income) war hauptsächlich auf unrealisierte Gewinne (per saldo) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 1,1 Mrd € zurückzuführen, denen negative Effekte aus Wechselkursänderungen in Höhe von 423 Mio € (vor allem US-Dollar) gegenüberstanden. Die unrealisierten Gewinne (per saldo) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten resultierten hauptsächlich aus gestiegenen Marktpreisen von festverzinslichen Wertpapieren europäischer Emittenten. Der Rückgang der Anteile ohne beherrschenden Einfluss war überwiegend durch die Ausübung der Verkaufsoption auf Postbank-Aktien durch die Deutsche Post im Februar 2012 und den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Postbank im zweiten Quartal 2012 bedingt.

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital

Unser aufsichtsrechtliches Eigenkapital per 31. Dezember 2012 wird weiterhin nach Basel 2.5 ermittelt, entsprechend den in der Solvabilitätsverordnung und dem Kreditwesengesetz eingearbeiteten geänderten Kapitalanforderungen nach Maßgabe der Capital Requirements Directive 3. Unser gemäß Basel 2.5 ausgewiesenes aufsichtsrechtliches Kapital insgesamt (Tier-1- und Tier-2-Kapital) betrug 57,0 Mrd € zum Jahresende 2012 gegenüber 55,2 Mrd € am Jahresende 2011. Das Tier-1-Kapital stieg zum Jahresende 2012 auf 50,5 Mrd € gegenüber 49,0 Mrd € zum Jahresende 2011. Das Tier-1-Kernkapital (vormals bezeichnet als Tier-1-Kapital ohne Hybridinstrumente) erhöhte sich auf 38,0 Mrd € im Vergleich zu 36,3 Mrd € zum Jahresende 2011. Bei beiden Kapitalkomponenten reflektierte der Anstieg im Wesentlichen geringere Kapitalabzugsposten.