Geschäfte mit nahestehenden Dritten

 (nicht testiert)

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs durchgeführt und es gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen, einschließlich Zinssätzen und Sicherheiten, wie für vergleichbare Geschäfte mit fremden Dritten.

Geschäfte mit Personen in Schlüsselpositionen

Personen in Schlüsselpositionen sind Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung der Tätigkeiten des Deutsche Bank-Konzerns direkt oder indirekt zuständig und verantwortlich sind. Der Konzern zählt die Mitglieder des Vorstands in seiner aktuellen Aufstellung und des Aufsichtsrats für Zwecke des IAS 24 zu Personen in Schlüsselpositionen. Zum 30. Juni 2012 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 8 Mio € an Personen in Schlüsselpositionen vergeben und Einlagen in Höhe von 14 Mio € von Personen in Schlüsselpositionen erhalten. Zum 31. Dezember 2011 betrugen die Kredite und Zusagen an Personen in Schlüsselpositionen 11 Mio € und die Einlagen von Personen in Schlüsselpositionen 9 Mio €. Daneben bietet der Konzern Personen in Schlüsselpositionen und deren nahen Familienangehörigen Bankdienstleistungen wie zum Beispiel Zahlungsverkehrs- und Kontoführungsdienstleistungen sowie Anlageberatung an.

Während des Geschäftsjahres 2010 bis zum ersten Quartal 2011 erhielt eine Person in Schlüsselposition Zahlungen von einem Konzernunternehmen. Zum Zeitpunkt der Entstehung der vertraglichen Vereinbarung gehörte das zahlende Unternehmen nicht dem Konsolidierungskreis des Konzerns an.

Für eine detaillierte Darstellung der Veränderung der Personen in Schlüsselpositionen im Berichtsquartal verweisen wir auf den Abschnitt „Vorstand und Aufsichtsrat“ dieses Berichts.

Geschäfte mit Tochtergesellschaften, assoziierten und gemeinschaftlich geführten Unternehmen

Geschäfte zwischen der Deutschen Bank AG und deren Tochtergesellschaften gelten als Geschäfte mit nahestehenden Dritten. Sofern diese Transaktionen bei Konsolidierung eliminiert werden, werden sie nicht als Geschäfte mit nahestehenden Dritten offengelegt. Geschäfte zwischen dem Konzern und seinen assoziierten und gemeinschaftlich geführten Unternehmen und deren jeweiligen Tochterunternehmen gelten ebenfalls als Geschäfte mit nahestehenden Dritten.

Kredite

An nahestehende Unternehmen begebene Kredite und gewährte Garantien entwickelten sich im ersten Halbjahr 2012 beziehungsweise im Geschäftsjahr 2011 wie folgt.

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

30.6.2012

31.12.2011

1

Der Betrag der Forderungen aus dem Kreditgeschäft aus dem Jahr 2011 resultierte hauptsächlich aus der Restrukturierung eines Kreditgeschäfts. Im Zusammenhang mit diesem Geschäft entstandene Zinserträge beliefen sich auf 230 Mio €.

2

Zinserträge auf Forderungen aus dem Kreditgeschäft beliefen sich zum 30. Juni 2012 auf 93 Mio €.

3

Davon waren zum 30. Juni 2012 6 Mio € und zum 31. Dezember 2011 keine Forderungen überfällig.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Anfangsbestand

5.158

4.329

Im Laufe des Jahres begebene Forderungen aus dem Kreditgeschäft

249

1.2111

Rückzahlungen von Forderungen aus dem Kreditgeschäft

392

307

Veränderung des Konsolidierungskreises

–13

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–1

–62

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Endbestand2,3

5.014

5.158

Sonstige kreditrisikobehaftete Transaktionen:

 

 

Wertberichtigungsbestand für Kreditausfälle

25

53

Wertberichtigungen für Kreditausfälle

42

22

Garantien und sonstige Verpflichtungen

255

262

Einlagen

Von nahestehenden Unternehmen erhaltene Einlagen entwickelten sich im ersten Halbjahr 2012 beziehungsweise im Geschäftsjahr 2011 wie folgt.

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

30.6.2012

31.12.2011

Einlagen, Anfangsbestand

247

220

Einlagenzuflüsse

186

258

Einlagenabflüsse

194

190

Veränderung des Konsolidierungskreises

–2

–41

Wechselkursveränderungen/Sonstige

1

0

Einlagen, Endbestand

238

247

Sonstige Geschäfte

Zum 30. Juni 2012 bestanden Handelsaktiva und positive Marktwertsalden aus derivativen Finanztransaktionen mit assoziierten Unternehmen in Höhe von 213 Mio € (31. Dezember 2011: 221 Mio €). Zum 30. Juni 2012 bestanden Handelspassiva und negative Marktwertsalden aus derivativen Finanztransaktionen mit assoziierten Unternehmen in Höhe von 10 Mio € (31. Dezember 2011: 19 Mio €).

Geschäfte im Rahmen von Pensionsplänen

Der Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe von Versorgungseinrichtungen für Leistungen nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen, für die er Finanzdienstleistungen, einschließlich der Vermögensanlage, erbringt. Diese Versorgungseinrichtungen können Aktien oder Wertpapiere der Deutschen Bank AG halten oder mit diesen handeln. Zum 30. Juni 2012 waren die Geschäfte mit diesen Versorgungseinrichtungen für den Konzern nicht wesentlich.

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Deutsche Bank Zwischenbericht zum 30. Juni 2012

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