Wesentliche Transaktionen

 (nicht testiert)

Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Postbank im zweiten Quartal 2012

Nach der Zustimmung durch die Hauptversammlung der Deutschen Postbank AG („Postbank”) am 5. Juni 2012 und der Eintragung ins Handelsregister am 20. Juni 2012 trat der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag („der Vertrag“) gemäß § 291 Aktiengesetz („AktG“) zwischen der Postbank als beherrschtem Unternehmen und der DB Finanz-Holding GmbH (einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Deutschen Bank AG) als herrschendem Unternehmen im zweiten Quartal 2012 in Kraft. Gewinnabführung und Verlustausgleich gelten rückwirkend seit 1. Januar 2012.

Der Vertrag sieht vor, dass den Minderheitsaktionären der Postbank entweder eine Barabfindung gemäß § 305 AktG in Höhe von 25,18 € je Aktie der Postbank, die bis zum 20. August 2012 angedient werden, oder eine Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG in Höhe von gegenwärtig 1,66 € je Aktie der Postbank (nach Unternehmenssteuern, vor individueller Steuerbelastung des Aktionärs) für jedes volle Geschäftsjahr zusteht.

Mit Abschluss des Vertrags im zweiten Quartal 2012 buchte die Deutsche Bank den Anteil ohne beherrschenden Einfluss an der Postbank aus dem Konzern-Eigenkapital aus (248 Mio €), da die Minderheitsaktionäre nicht mehr die Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Postbank Aktien halten. Gleichzeitig erfasste der Konzern gemäß dem Barabfindungsangebot eine Verbindlichkeit für die Verpflichtung zum Erwerb der Aktien (338 Mio €), welche auch dem Barwert der zukünftigen Ausgleichszahlungen an die Minderheitsaktionäre entspricht. Die Verbindlichkeit wurde durch Ausbuchung der Anteile ohne beherrschenden Einfluss und eine ausgleichende Buchung im den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital (Kapitalrücklage) erfasst. Demgemäß hat der Konzern nunmehr damit begonnen, das Ergebnis der Postbank vollständig den Aktionären der Deutschen Bank zuzuordnen. Beginnend mit dem Tag der Eintragung ins Handelsregister wurde die Verbindlichkeit neu bewertet und der Konzern grenzte ungefähr 1 Mio € für die erwarteten Ausgleichszahlungen als Zinsaufwendungen ab.

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Deutsche Bank Zwischenbericht zum 30. Juni 2012

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