Aktiva und Verbindlichkeiten


Entwicklung der Aktiva

Die Summe der Aktiva zum 30. Juni 2012 betrug 2.241 Mrd €. Der Anstieg um 77 Mrd € (4 %) gegenüber dem 31. Dezember 2011 war hauptsächlich auf einen Anstieg von Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung sowie von Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) und Wertpapierleihen zurückzuführen. Währungskursbewegungen, insbesondere zwischen US-Dollar und Euro, trugen 21 Mrd € zum Anstieg unseres Bilanzvolumens im ersten Halbjahr 2012 bei.

Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 um 47 Mrd € im Jahresverlauf gegenüber typischerweise niedrigeren Niveaus zum Jahresende. Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) und Wertpapierleihen stiegen in der ersten Jahreshälfte 2012 um 23 Mrd € an und spiegelten ein erhöhtes Geschäftsvolumen im Vergleich zu dem eher niedrigen Jahresendniveau wider. Weiterhin stiegen innerhalb der zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten finanziellen Vermögenswerte die Forderungen aus Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) und Wertpapierleihen um 21 Mrd € aus dem gleichen Grund an. Darüber hinaus war ein Anstieg bei nichtderivativen Handelsaktiva um 7 Mrd €, hauptsächlich in festverzinslichen Wertpapieren, zu verzeichnen. Diese Erhöhungen wurden teilweise von Rückgängen bei verzinslichen Einlagen bei Kreditinstituten um 17 Mrd € sowie bei positiven Marktwerten aus derivativen Finanzinstrumenten um 11 Mrd €, insbesondere aufgrund flacher werdender Zinsstrukturkurven, höherer Risikoaufschläge sowie einem gegenüber dem Euro stärkeren US-Dollar, ausgeglichen.

Entwicklung der Verbindlichkeiten

Die Summe der Verbindlichkeiten erhöhte sich zum 30. Juni 2012 um 75 Mrd € (4 %) auf 2.185 Mrd €.

Verbindlichkeiten aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 um 50 Mrd €, Verbindlichkeiten aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Repos) und Wertpapierleihen trugen weitere 40 Mrd € zum Gesamtanstieg bei. Demgegenüber verringerten sich negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten um 10 Mrd €. Diese Veränderungen wurden grundsätzlich durch die gleichen Faktoren wie bei den korrespondierenden Aktivpositionen getrieben, wie bereits dort ausgeführt.

Zeichenerklärung
  • Kapitel als PDF speichern
  • Tabelle dieser Seite in Excel speichern
  • Seite drucken
  • Datei zur Dateisammlung hinzufügen
  • Glossar
  • Verweis außerhalb des Berichtes
  • Verweis innerhalb des Berichtes
  • Vorjahresvergleich
  • Korrespondierende Seite in der PDF-Version des Berichtes
Hilfe

Erläuterungen zum Informationsangebot und den verfügbaren Servicefunktionen dieses Berichts erhalten Sie hier.

Deutsche Bank Zwischenbericht zum 30. Juni 2012

Feedback