Akquisitionen und Veräußerungen von Minderheitsbeteiligungen ohne Kontrollwechsel

In den Geschäftsjahren 2013 und 2012 hat der Konzern Akquisitionen und Veräußerungen von Minderheitsbeteiligungen an Tochtergesellschaften abgeschlossen, bei denen der Konzern nicht der alleinige Eigentümer ist. Diese Transaktionen führten nicht zu einem Verlust der Kontrolle über die jeweiligen Tochtergesellschaften. Gemäß IFRS 10 wurden sie als Eigenkapitaltransaktionen zwischen dem Konzern und außenstehenden Aktionären bilanziert, bei denen kein Gewinn oder Verlust in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde. Die im Rahmen dieser Transaktionen für 2013 und 2012 übertragenen Gegenleistungen betrugen insgesamt 11 Mio € und 1.371 Mio €. Die Bilanzwerte der jeweiligen Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligungen wurden angepasst, um die Veränderung der Beteiligungen des Konzerns an diesen Tochtergesellschaften darzustellen. Differenzen zwischen dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen oder erhaltenen Gegenleistungen und den Beträgen, um die die Minderheitsbeteiligungen angepasst wurden, werden direkt im Eigenkapital erfasst.

Die folgende Tabelle beschreibt für die Geschäftsjahre 2013 und 2012 die Auswirkungen der aggregierten Veränderungen der betreffenden Beteiligungen des Konzerns, die für diese Tochtergesellschaften in den betreffenden Perioden erfasst wurden. Die Veränderungen der Beteiligungen in diesem Zeitraum betreffen hauptsächlich die konsolidierte Beteiligung an der Postbank. Im Anschluss an den Kontrollerwerb im Dezember 2010 hatte der Konzern seinen direkten Eigentumsanteil an der Postbank durch die Umwandlung der Pflichtumtauschanleihe und die Ausübung der Verkaufs- und Kaufoptionen auf Postbank-Aktien im Februar 2012 sowie durch zusätzliche Anteilskäufe am Markt erhöht. Mit Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags im zweiten Quartal 2012 hatte die Deutsche Bank den verbleibenden Anteil ohne beherrschenden Einfluss von 248 Mio € an der Postbank aus dem Konzern-Eigenkapital ausgebucht, da die Minderheitsaktionäre nicht mehr die Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Postbank-Aktien hielten. Bis zum 31. Dezember 2013 wurden der Deutschen Bank durch die Minderheitsaktionäre insgesamt 490.246 Postbank-Aktien (entsprechend ungefähr 0,22 % der ausstehenden Postbank-Aktien) angedient. Dadurch erhöhte sich der Anteil des Konzerns an der Postbank auf ungefähr 94,1 %.

in Mio €

2013

2012

Beteiligungen der Deutschen Bank zum Beginn der Periode

24

4.448

Nettoeffekt aus der Veränderung der Beteiligungen der Deutschen Bank

7

753

Anteil der Deutschen Bank am Gewinn oder Verlust

1

803

Anteil der Deutschen Bank am sonstigen Ergebnis

–4

1.030

Anteil der Deutschen Bank an den sonstigen Veränderungen des Eigenkapitals

–1

–207

Beteiligungen der Deutschen Bank zum Ende der Periode

27

6.827


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