10 – Restrukturierung

Zur Verbesserung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit wird der Konzern in den kommenden Jahren Kosten, Redundanzen und Komplexität in erheblichem Umfang verringern. Ausgehend vom Jahr 2012 wird der Konzern über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt in etwa 4 Mrd € aufwenden, um bis zum Jahr 2015 jährliche Kosteneinsparungen von 4,5 Mrd € zu erzielen.

Bis zum 31. Dezember 2013 genehmigte der Konzernvorstand sieben Phasen des Restrukturierungsprogramms, die einen Teil des insgesamt geplanten Betrags von ungefähr 4 Mrd € darstellen. Der Restrukturierungsaufwand beinhaltet sowohl Abfindungszahlungen und Aufwand zur beschleunigten Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten aufgrund der Verkürzung der zukünftigen Restdienstzeiten als auch Aufwendungen für vorzeitige Kündigungen von Immobilienmietverträgen. Im Jahr 2013 sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 399 Mio € (2012: 394 Mio €) angefallen. Davon wurden 292 Mio € (2012: 311 Mio €) für Abfindungsleistungen im Einklang mit den Rechnungslegungsgrundsätzen des Konzerns in Bezug auf Restrukturierungsmaßnahmen verbucht. Hinzu kamen 72 Mio € (2012: 83 Mio €) für die beschleunigte Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten. Weiterhin wurde ein Aufwand von 35 Mio € (2012: 0 Mio €) für vorzeitige Vertragsbeendigung erfasst, vornehmlich für Mietverhältnisse für vom Konzern genutzte Gebäude.

Vom Gesamtbetrag von 399 Mio € (2012: 394 Mio €) entfiel auf den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities ein Betrag von 147 Mio € (2012: 246 Mio €), auf den Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management ein Betrag von 169 Mio € (2012: 104 Mio €), auf den Unternehmensbereich Global Transaction Banking ein Betrag von 54 Mio € (2012: 41 Mio €), auf den Unternehmensbereich Private & Business Clients ein Betrag von 22 Mio € (2012: 0 Mio €) und auf den Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit ein Betrag von 7 Mio € (3 Mio €), jeweils einschließlich Verrechnungen von Infrastrukturbereichen.

Die Restrukturierungsrückstellungen betrugen am 31. Dezember 2013 207 Mio € (31. Dezember 2012: 165 Mio €). Der überwiegende Teil der aktuellen Restrukturierungsrückstellungen wird voraussichtlich noch im Jahr 2014 verbraucht werden.

Im Laufe des Jahres 2013 wurde die Mitarbeiterzahl auf Basis von Vollzeitkräften um 1.287 durch Restrukturierungsmaßnahmen reduziert. Die Reduzierung betrifft den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities mit 374 Mitarbeitern, den Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management mit 224 Mitarbeitern, den Unternehmensbereich Global Transaction Banking mit 172 Mitarbeitern, den Unternehmensbereich Private & Business Clients mit 42 Mitarbeitern und Infrastrukturbereiche mit 475 Mitarbeitern.


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