Geschäfts- oder Firmenwert

Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts

Der Bilanzwert des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie die Bruttobeträge und die kumulierten Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts haben sich in den Geschäftsjahren 2013 und 2012 nach zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) wie unten dargestellt entwickelt. Nach der Reorganisation der berichtspflichtigen Segmente im vierten Quartal 2012 (für Details wird auf Anhangangabe 4 „Segmentberichterstattung“ verwiesen) wurden die früheren primären ZGEs AM und PWM in einer einzelnen ZGE DeAWM zusammengefasst. Weiterhin wurde der frühere Konzernbereich und ZGE CI Teil des neu berichtenden Unternehmensbereichs NCOU, der sich aus den zwei separaten ZGEs Wholesale Assets und Operating Assets zusammensetzt.

Geschäfts- oder Firmenwert, zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet

in Mio €

Corporate Banking & Securities

Global Transaction Banking

Deutsche Asset & Wealth Management

Private & Business Clients

Non-Core Operations Unit1

Sonstige

Total

1

Beinhaltet die primären ZGEs „NCOU Wholesale Assets“ und „NCOU Operating Assets“.

2

Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts werden als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Bestand zum 1. Januar 2012

3.453

440

3.817

3.066

0

197

10.973

Zugänge

0

0

0

0

0

0

0

Anpassungen des im Vorjahr erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts zum Erwerbszeitpunkt

0

0

0

0

0

0

0

Umklassifizierungen

–279

0

189

–331

421

0

0

Umklassifizierung aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

–1

–1

0

0

0

–2

Abgänge, die nicht als zum Verkauf bestimmt klassifiziert werden

–1

0

0

0

0

0

–1

Wertminderungen2

–1.174

0

0

0

–421

0

–1.595

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–46

–7

–26

1

0

0

–78

Bestand zum 31. Dezember 2012

1.953

432

3.979

2.736

0

197

9.297

Bruttobetrag des Geschäfts- oder Firmenwerts

3.127

432

3.979

2.736

651

684

11.609

Kumulierte Wertminderungen

–1.174

0

0

0

–651

–487

–2.312

Bestand zum 1. Januar 2013

1.953

432

3.979

2.736

0

197

9.297

Zugänge

4

6

2

24

0

0

37

Anpassungen des im Vorjahr erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts zum Erwerbszeitpunkt

0

0

0

0

0

0

0

Umklassifizierungen

–9

8

1

0

0

0

0

Umklassifizierung aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

0

–5

0

0

0

–5

Abgänge, die nicht als zum Verkauf bestimmt klassifiziert werden

–1

–1

–1

0

0

0

–3

Wertminderungen2

0

0

0

0

0

0

0

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–84

–14

–133

–2

0

–18

–252

Bestand zum 31. Dezember 2013

1.863

431

3.843

2.758

0

179

9.074

Bruttobetrag des Geschäfts- oder Firmenwerts

2.963

431

3.843

2.758

651

646

11.292

Kumulierte Wertminderungen

–1.100

0

0

0

–651

–467

–2.218

Neben den primären ZGEs weisen die Segmente CB&S und NCOU einen Geschäfts- oder Firmenwert aus, der aus dem Erwerb von nicht integrierten Investments resultiert und deshalb nicht den primären ZGEs der jeweiligen Segmente zugeordnet wurde. Ein solcher Geschäfts- oder Firmenwert ist in der obigen Tabelle unter „Sonstige“ zusammengefasst. Das nicht integrierte Investment in der NCOU besteht aus der Beteiligung an der Maher Terminals LLC und der Maher Terminals of Canada Corp.

Die in 2013 erfassten Veränderungen im Geschäfts- oder Firmenwert betrafen vor allem Zugänge von 37 Mio €, die auf den sukzessiven Erwerb des Joint Ventures Xchanging etb GmbH zurückzuführen sind. Für weitere Einzelheiten zu dieser Transaktion wird auf Anhangangabe 3 „Akquisitionen und Veräußerungen“ verwiesen.

Die Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts im Geschäftsjahr 2012 beinhalten hauptsächlich die im vierten Quartal erfassten Wertminderungen von minus 1.595 Mio €, die im Rahmen der jährlichen Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts festgestellt wurden. Die Werthaltigkeitsprüfung wurde sowohl in der Organisationsstruktur vor der Neu-Segmentierung als auch in der Struktur nach der Neu-Segmentierung durchgeführt (für Details wird auf den nachfolgenden Abschnitt „Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts“ verwiesen). Infolge der Resegmentierung waren mehrere Geschäftsbetriebe nach DeAWM und in die beiden ZGEs der NCOU übertragen worden. Dementsprechend wurde mit dem Transfer des ETF-Geschäfts ein Geschäfts- oder Firmenwert von 182 Mio € von CB&S nach DeAWM umklassifiziert. Noch vor der in der NCOU erfassten Wertminderung waren Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 369 Mio € der ZGE Wholesale Assets (97 Mio € von CB&S und 272 Mio € von PBC) und 52 Mio € der ZGE Operating Assets (von PBC) zugeordnet worden. Weiterhin war mit dem Verkauf des Asset Management-Geschäfts der Postbank an die DWS-Gruppe im dritten Quartal 2012 ein Geschäfts- oder Firmenwert von 7 Mio € von PBC nach DeAWM übertragen worden.

Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts

Ein bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird für die Überprüfung der Werthaltigkeit ZGEs zugewiesen. Der Definition in Anhangangabe 1 „Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze und -einschätzungen“ folgend, sind die primären ZGEs des Konzerns wie oben dargestellt. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf sonstige ZGEs entfällt, wird einzeln auf der Ebene jedes nicht integrierten Investments auf seine Werthaltigkeit hin untersucht. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird im vierten Quartal jedes Geschäftsjahres auf seine Werthaltigkeit hin überprüft, indem der erzielbare Betrag jeder ZGE, die Geschäfts- oder Firmenwerte ausweist, mit deren Bilanzwert verglichen wird. Darüber hinaus und im Einklang mit IAS 36 wird der Geschäfts- oder Firmenwert auf Werthaltigkeit hin überprüft, falls ein testauslösendes Ereignis vorliegt. Der erzielbare Betrag einer ZGE entspricht dem jeweils höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und dem Nutzungswert.

Der Bilanzwert einer primären ZGE wird unter Verwendung eines Kapitalzuordnungs-Modells hergeleitet. Das Kapitalzuordnungs-Modell verwendet das Eigenkapital des Konzerns einschließlich der Anteile ohne beherrschenden Einfluss zum Bewertungsstichtag. Dieses Eigenkapital wird um spezifische Effekte im Zusammenhang mit nicht integrierten Investments bereinigt, die, wie oben beschrieben, individuell auf Werthaltigkeit hin überprüft werden, und beinhaltet eine Anpassung (Zuschlag) für Geschäfts- oder Firmenwerte, welche auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss zurückzuführen sind. Der gesamte Bilanzwert wird in einem zweistufigen Verfahren auf die primären ZGEs zugeordnet. Im ersten Schritt wird derjenige Bestandteil des Eigenkapitals einschließlich der Anteile ohne beherrschenden Einfluss, welcher ohne weiteres direkt zurechenbar ist, der entsprechenden ZGE zugeordnet. Dies beinhaltet Geschäfts- oder Firmenwerte (plus den Zuschlag für Anteile ohne beherrschenden Einfluss), nicht abzuschreibende immaterielle Vermögenswerte sowie gewisse unrealisierte Gewinne/Verluste, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, und Anteile ohne beherrschenden Einfluss. Im zweiten Schritt wird die verbleibende Größe des gesamten Bilanzwerts proportional, mithilfe eines Verteilschlüssels, den ZGEs zugeordnet. Dieser Verteilschlüssel berechnet sich als relativer Anteil an Risikoaktiva und gewissen Kapitalabzügen der entsprechenden ZGE im Verhältnis zum Konzern (jeweils nach Anpassungen für nicht integrierte Investments). Der Bilanzwert für nicht integrierte Investments wird auf Basis des entsprechenden Eigenkapitals bestimmt.

Die jährliche Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts für die primären ZGEs des Konzerns führte im Geschäftsjahr 2013 zu keiner Wertminderung, da der erzielbare Betrag für diese ZGEs deren Bilanzwert überstieg.

Aufgrund der im vierten Quartal 2012 erfolgten Neu-Segmentierung des Konzerns (siehe Anhangangabe 4 „Segmentberichterstattung“) musste die jährliche Werthaltigkeitsprüfung sowohl in der Struktur vor der Neu-Segmentierung („alte Struktur“) als auch nach der Neu-Segmentierung („neue Struktur“) durchgeführt werden. Diese Werthaltigkeitsprüfungen des Geschäfts- oder Firmenwerts führten zu Wertminderungen von insgesamt 1.595 Mio €. Hiervon entfielen 1.174 Mio € auf die ZGE CB&S (alte Struktur) und insgesamt 421 Mio € auf die ZGEs Wholesale Assets (369 Mio €) und Operating Assets (€ 52 Mio) innerhalb des Segments NCOU (neue Struktur). Die jährliche Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts für die primären ZGEs des Konzerns führte im Geschäftsjahr 2011 zu keiner Wertminderung, da der erzielbare Betrag für diese ZGEs deren Bilanzwert überstieg.

Erzielbarer Betrag

Der Konzern ermittelt den erzielbaren Betrag aller primären ZGEs auf der Grundlage des Nutzungswerts und verwendet dazu ein Bewertungsmodell auf DCF-Basis. Dieses reflektiert die Besonderheiten des Bankgeschäfts und dessen aufsichtsrechtliches Umfeld. Mithilfe des Modells wird der Barwert der geschätzten zukünftigen Ergebnisse berechnet, die nach Erfüllung der entsprechenden aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden können.

Das DCF-Modell verwendet Ergebnisprognosen und entsprechende Kapitalisierungsannahmen (ausgehend von einer Common Equity Tier-1-Kernkapitalquote von bis zu 10 % und der Erfüllung der aktuell erwarteten Anforderungen an die Verschuldungsquote) auf der Grundlage von Finanzplänen für einen Fünfjahreszeitraum. Diese wurden vom Management beschlossen und werden auf ihren Barwert abgezinst. Die Schätzung der zukünftigen Ergebnisse und Kapitalanforderungen erfordert neben einer Berücksichtigung der bisherigen und aktuellen Performance eine Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklungen der entsprechenden Märkte sowie des gesamtwirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Umfelds. Die Ergebnisprognosen über den ursprünglichen Fünfjahreszeitraum hinaus werden, sofern erforderlich, auf ein nachhaltiges Ergebnisniveau angepasst. Danach wird, im Falle einer dauerhaften Fortführung, von einem konstanten oder einem Übergang auf einen konstanten Anstieg ausgegangen. Grundlage hierfür ist eine langfristige Wachstumsrate in Höhe von 3,2 % (2012: 3,6 %), die auf den Erwartungen für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und der Inflationsrate basiert. Der Barwert dieser Ergebnisprognosen wird mithilfe einer ewigen Rente erfasst.

Wesentliche Annahmen und Sensitivitäten

Wesentliche Annahmen: Der Nutzungswert einer ZGE reagiert sensitiv auf die Schätzung der zukünftigen Ergebnisse, auf den Diskontierungszinssatz sowie in deutlich geringerem Maße auf die langfristige Wachstumsrate. Die angewandten Diskontierungszinssätze wurden auf Basis des Capital Asset Pricing Model ermittelt, das einen risikolosen Zinssatz, eine Marktrisikoprämie und einen Faktor für das systematische Marktrisiko (Betafaktor) beinhaltet. Die Werte für den risikolosen Zinssatz, die Marktrisikoprämie und die Betafaktoren werden mithilfe externer Informationsquellen festgelegt. ZGE-spezifische Betafaktoren basieren auf den Daten einer entsprechenden Gruppe von Vergleichsunternehmen. Schwankungen der vorgenannten Komponenten könnten sich auf die Berechnung der Diskontierungszinssätze auswirken.

Primäre zahlungsmittelgenerierende Einheiten

 

Diskontierungszinssatz (vor Steuern, implizit ermittelt aus Nachsteuersätzen)

 

2013

2012

1

Beinhaltet zwei primäre ZGEs: „NCOU Wholesale Assets“ (17,0 %) und „NCOU Operating Assets“ (16,6 %). Dargestellte Diskontierungszinssätze vor Steuern basieren auf Nach-Steuer-Bewertung für den ungünstigsten anzunehmenden Fall („worst case“). Beide ZGEs werden jedoch mittels identischer Diskontierungszinssätze nach Steuern bewertet. Unterschiedliche Diskontierungszinssätze vor Steuern sind auf unterschiedliche Zusammensetzungen und Profile der Zahlungsströme zurückzuführen.

Corporate Banking & Securities

16,5 %

15,4 %

Global Transaction Banking

13,1 %

12,6 %

Deutsche Asset & Wealth Management

12,8 %

12,7 %

Private & Business Clients

14,3 %

14,8 %

Non-Core Operations Unit1

17,0 %/16,6 %

13,7 %/15,8 %

Das Management hat die den wesentlichen Annahmen zugrunde liegenden Werte in der folgenden Tabelle anhand einer Kombination aus internen und externen Analysen bestimmt. Schätzungen zu Effizienzsteigerungen und dem Kostensenkungsprogramm beruhen auf den bislang erzielten Fortschritten sowie den geplanten Projekten und Initiativen.

Primäre zahlungsmittel­generierende Einheit

Beschreibung der wesentlichen Annahmen

Unsicherheiten, die mit den wesentlichen Annahmen einhergehen, sowie mögliche Ereignisse und Umstände, die negative Auswirkungen haben könnten

Corporate Banking & Securities

  • Ausnutzung der Vorteile aus dem Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm das 2012 gestartet wurde
  • Nutzung von Synergien aus der engeren Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Bank
  • Fokus auf das kundenbezogene Geschäft und Lösungen für Kunden, Profitieren von führender Position im Kundenmarkt und erhöhter Durchdringung des Kundenstamms
  • Das Provisionsaufkommen in Corporate Finance bleibt gegenüber 2013 unverändert, das Ertragsaufkommen in Sales & Trading (Fixed Income) ist leicht rückläufig während es in Equities höher tendiert
  • Erhöhte Effizienz der Vermögenswerte im neuen regulatorischen Umfeld und konsequent verwaltete Risikopositionen
  • Weitere geplante Risikoreduktionen und Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen regulatorischer Änderungen
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund von anhaltend fragilem Wachstum und den negativen Auswirkungen möglicher Ereignisse, insbesondere einem ungeordneten Entzug der Unterstützung der Weltwirtschaft durch die Banken, was zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und einer geringeren Risikoneigung der Anleger führen könnte
  • Struktur und Inhalt verschiedener regulatorischer Änderungen, die zurzeit in verschiedenen Ländern umgesetzt werden, könnten einen stärkeren Einfluss haben als angenommen
  • Über erwartetes Ausmaß hinausgehender potenzieller Margenrückgang und verstärkter Wettbewerb in Geschäften mit weniger kapitalintensiven Produkten
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten
  • Kosteneinsparungen und erwartete Vorteile aus dem konzernweiten „Operational Excellence“-Programm treten nicht im geplanten Umfang ein
  • Verzögerung in der Umsetzung risikomindernder Maßnahmen

Global Transaction Banking

  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite „Operational Excellence“- Programm
  • Nutzung von Synergien aus der engeren Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Bank
  • Gesamtwirtschaftliche Erholung
  • Ansteigendes Zinsniveau ab Ende 2014
  • Positive Entwicklung der Volumina im internationalen Handel, im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und bei Kapitalmaßnahmen von Unternehmen
  • Vertiefung der Geschäftsbeziehungen mit komplexen Unternehmen und institutionellen Kunden in bestehenden Regionen sowie Vorantreiben des Wachstums in den Schwellenländern
  • Erfolgreiche Neuausrichtung des niederländischen Firmenkundengeschäfts
  • Schwächere Erholung der Weltwirtschaft sowie deren Auswirkung auf Handelsvolumina, Zinsen und Wechselkurse
  • Ungünstige Margenentwicklung und über das angenommene Maß hinausgehende nachteilige Wettbewerbsintensität in Schlüsselmärkten und -produkten
  • Unsicherheiten in Bezug auf das regulatorische Umfeld und mögliche Auswirkungen, die noch nicht antizipiert wurden
  • Kosteneinsparungen und erwartete Vorteile aus dem konzernweiten „Operational Excellence“-Programm treten nicht im geplanten Umfang ein
  • Ausgang von potenziellen Rechtsstreitigkeiten
  • Vorteile aus der Neuausrichtung des niederländischen Firmenkundengeschäfts werden nicht im geplanten Umfang erzielt

Deutsche Asset & Wealth Management

  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite „Operational Excellence“- Programm sowie die Optimierung der DeAWM-Plattform durch den Zusammenschluss von AM, PWM und des passiven CB&S-Geschäfts zu DeAWM
  • Gesamtstrategie von DeAWM weiterhin beeinflusst durch:
    • Vermögenszuwachs und -gewinnung,
    • Wachstum des Altersvorsorgemarkts,
    • Outsourcing der Vermögensverwaltung durch Versicherungsgesellschaften,
    • weitere Innovationen im Bereich strukturierter Lösungen,
    • Alternative Anlagen gewinnen an Relevanz für institutionelle Anleger,
    • Trennung von Alpha und Beta,
    • Klimawandel und nachhaltige Investitionen
  • Ausweitung des Geschäfts mit sehr vermögenden Kunden
  • Ausbau des Geschäfts mit alternativen Anlagen und des passiven / ETF-Geschäfts
  • Führungsposition im Heimatmarkt Deutschland durch Wealth Management und die DWS
  • Organische Wachstumsstrategie in Asien/Pazifik, Nord- und Südamerika sowie intensivere Zusammenarbeit mit CB&S und GTB
  • Starke Abdeckung der Schwellenländer
  • Halten oder Ausbau der Marktanteile in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld
  • Wesentliche branchenspezifische Risiken, zum Beispiel Volatilität, hohe Staatsverschuldung, erhöhte Kosten infolge regulatorischer Änderungen
  • Anleger halten Vermögenswerte weiterhin außerhalb der Märkte, flüchten in liquide Mittel oder einfachere Produkte mit niedrigeren Provisionserträgen
  • Geschäftsspezifische oder Umsetzungsrisiken, das heißt Nichterreichung der Ziele für Nettoneumittelzuflüsse aufgrund von Unsicherheit an den Finanzmärkten, Verlust hochqualifizierter Relationship Manager
  • Schwierigkeiten bei der Umsetzung organischer Wachstumsstrategien aufgrund gewisser Restriktionen, zum Beispiel Probleme bei der Neueinstellung von Relationship Manager
  • Kosteneinsparungen infolge der Effizienzgewinne sowie erwarteter IT- und Prozessverbesserungen werden nicht im geplanten Umfang erzielt
  • Unsicherheiten in Bezug auf das regulatorische Umfeld und mögliche Auswirkungen, die noch nicht antizipiert wurden

Private & Business Clients

  • Marktführerschaft im Heimatmarkt Deutschland, starke Positionierung in anderen europäischen Märkten, Wachstumschancen in Asien und eine hochmoderne, effiziente Plattform
  • Mid-Cap Joint Venture mit GTB als eine der Schlüsselinitiativen in der Privat- und Firmenbank
  • Selektives Wachstum in den Kreditprodukten sowie Ausbau des Anlage- und Versicherungsgeschäfts im Advisory Banking über den Planungshorizont wirken zum Teil den Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds und den Leverage-Maßnahmen entgegen
  • Generierung von Ertrags- und Kostensynergien zwischen Deutscher Bank und Postbank
  • Kosteneinsparungen durch das konzernweite „Operational Excellence“- Programm
  • Nutzung der Vorteile aus der Beteiligung an und Kooperation mit der Hua Xia Bank in China und anhaltendes organisches Wachstum in Indien
  • Starker wirtschaftlicher Abschwung könnte zu höheren Arbeitslosenquoten, steigender Risikovorsorge im Kreditgeschäft und geringerem Geschäftswachstum führen
  • Die Entwicklung des Markts für Investmentprodukte und die darin generierten Erträge hängen zudem insbesondere von der Risikobereitschaft sowie Nachfrage nach Investmentprodukten der Kunden ab
  • Anhaltend niedrige Zinssätze führen zu einem weiteren Margenrückgang
  • Synergien im Zusammenhang mit der Postbank werden nicht oder später als prognostiziert realisiert
  • Investitionskosten zur Erreichung der Synergien sind höher als erwartet
  • Das durch verstärkte Regulierung geprägte Marktumfeld führt zu weiteren, noch nicht absehbaren Kosten

Non-Core Operations Unit Wholesale Assets

  • Anhaltend erfolgreiche Ausführung des Programms zur Risikoreduktion
  • Anhaltend erfolgreiche Nutzung der Verkaufsmöglichkeiten und Netzwerke anderer Divisionen, um das Programm zur Risikoreduktion erfolgreich umsetzen zu können
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund von anhaltend fragilem Wachstum und den negativen Auswirkungen möglicher Ereignisse, insbesondere eines ungeordneten Entzugs der Unterstützung der Weltwirtschaft durch die Banken, die zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und verringerten Möglichkeiten einer ökonomisch sinnvollen Risikoreduktion führen könnten
  • Struktur und Inhalt verschiedener regulatorischer Änderungen, welche zurzeit in verschiedenen Ländern umgesetzt werden, könnten einen stärkeren Einfluss haben als angenommen
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten

Non-Core Operations Unit Operating Assets

  • Anhaltende Bemühungen, die generelle wirtschaftliche Situation der entsprechenden Vermögenswerte zu steigern, um einen entsprechenden Verkauf vorzubereiten
  • Eventuell schwächeres makroökonomisches Umfeld aufgrund von anhaltend fragilem Wachstum und den negativen Auswirkungen möglicher Ereignisse, insbesondere eines ungeordneten Entzugs der Unterstützung der Weltwirtschaft durch die Banken, die zu einem Rückgang der Marktaktivitäten und verringerten Möglichkeiten ökonomisch sinnvoller Veräußerungen führen könnten
  • Ausgang von Rechtsstreitigkeiten

Sensitivitäten: Bei der Validierung der für ZGEs ermittelten Nutzungswerte werden bestimmte externe Faktoren sowie die wesentlichen Werttreiber jeder ZGE regelmäßig überprüft. Während des ganzen Jahres 2013 waren die Kurse von Finanztiteln weiterhin sehr starken Schwankungen ausgesetzt und litten unter der hohen Unsicherheit der Marktteilnehmer. In diesem Umfeld blieb die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank unter dem Nettovermögenswert. Um die Belastbarkeit der Nutzungswerte zu testen, werden die für das DCF-Modell herangezogenen wesentlichen Annahmen, wie beispielsweise Diskontierungszinssatz und Ergebnisprognosen, einer Sensitivitätsprüfung unterzogen. Das Management ist der Ansicht, dass lediglich für die ZGEs CB&S und PBC, wo der erzielbare Betrag um 26 % oder 5,5 Mrd € (CB&S) beziehungsweise um 33 % oder 5,2 Mrd € (PBC) über dem entsprechenden Bilanzwert lag, eine realistische Änderung der wesentlichen Annahmen zu einer Wertminderung führen könnte.

Veränderung bestimmter Schlüsselannahmen, die dazu führen, dass sich erzielbarer Betrag und Bilanzwert gleichen

Veränderung der Schlüsselannahme

CB&S

PBC

N/A – nicht aussagekräftig

1

Selbst eine Wachstumsrare von 0 % würde zu einem erzielbaren Betrag über dem Bilanzwert führen.

Diskontierungszinssatz (nach Steuern): Erhöhung von/auf

11,1 %/13,0 %

10,2 %/12,6 %

Geschätzte zukünftige Ergebnisse in jeder Periode

–13 %

–21 %

Langfristige Wachstumsrate

N/A1

N/A1

Die erzielbaren Beträge aller weiteren primären ZGEs lagen deutlich über ihren jeweiligen Bilanzwerten.

Gewisse politische oder globale Risiken für die Bankenbranche könnten die Ergebnisprognosen für einige ZGEs des Konzerns jedoch negativ beeinflussen. Dazu zählen unter anderem eine Intensivierung der europäischen Staatsschuldenkrise, Unsicherheiten bei der Umsetzung bereits beschlossener Regelungen und der Einführung gewisser Gesetzesvorhaben, die aktuell in der Diskussion sind, sowie ein künftiger Rückgang des BIP-Wachstums. Dies könnte in der Zukunft zu einer Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts führen.