Deutsche Asset & Wealth Management

Die Vermögensverwaltungsbranche wird auch in 2014 von einer stärkeren Weltwirtschaft profitieren. Dennoch bestehen weiterhin Risiken für die Branche. Dazu gehören die Inflationsgefahr, das anhaltende Niedrigzinsumfeld in den Industrieländern, noch nicht bewältigte Probleme im Zusammenhang mit der europäischen Staatsschuldenkrise, die Volatilität in den Schwellenländern und das sich verändernde aufsichtsrechtliche Umfeld. Unserer Ansicht nach werden diese Faktoren große Vermögensverwalter begünstigen, die Skaleneffekte und Effizienzen nutzen können, um Kunden anspruchsvolle Anlagelösungen zu bieten.

Dank seiner Strategie ist der Bereich DeAWM gut aufgestellt, um von den Branchen- und Wettbewerbstrends zu profitieren. In 2014 dürften Ertragssteigerungen und Effizienzgewinne, vor allem im Rahmen laufender Projekte zur Transformation der Infrastruktur, zu weiteren Verbesserungen führen. Infolgedessen dürfte sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zu 2013 signifikant erhöhen. Der Bereich wird die Qualität seiner Dienstleistungen weiter verbessern und wesentliche Plattformeffizienzen erzielen und damit Fortschritte in Richtung unseres angestrebten Ergebnisses vor Steuern von 1,7 Mrd € bis 2015 machen.

Deutsche Asset & Wealth Management

KPI

Ziel 2015

 

Ergebnis vor Steuern

Wachstum auf 1,7 Mrd €

Wir werden unsere Präsenz an ausgewählten Märkten ausbauen und dabei insbesondere von dem globalen Netzwerk des Deutsche Bank-Konzerns profitieren. Wir sind in Schwellenländern aktiv, in denen ein schnelles Wachstum die Schaffung von Wohlstand und damit die Nachfrage nach Vermögensverwaltungsleistungen begünstigt. Unsere fokussierte Strategie beinhaltet ebenfalls die Optimierung ausgewählter Geschäftsportfolios. Dazu gehört die Ausrichtung unseres Vermögensverwaltungsgeschäfts in Großbritannien an unserem globalen Fokus auf vermögendere Kundensegmente.

In 2014 werden wir unser Geschäft mit sehr vermögenden Kunden (Ultra High Net Worth – UHNW) weltweit ausbauen und unserem Ziel näherkommen, die Anzahl der Geschäftsbeziehungen zu sehr vermögenden Kunden von 2012 bis 2015 um rund 50 % zu erhöhen. Diese anspruchsvollen Kunden profitieren von unserem globalen Betreuungsmodell und unseren integrierten Kundenbetreuungsteams. Die anspruchsvollsten UHNW-Kunden können zudem die kürzlich geschaffenen Key Client Partners (KCP) Desks nutzen. Diese wurden gegründet, damit wir unseren Kunden einen reibungslosen Zugang sowohl zu unseren eigenen als auch zu externen anlageklassenübergreifenden sowie grenzüberschreitenden Anlagemöglichkeiten und Finanzierungslösungen bieten können.

Die Polarisierung der Anlagepräferenzen wird sich in 2014 fortsetzen, und die Investitionen in alternative und passive Produkte werden zunehmen. Ein weiterer wichtiger Trend, der vor allem in Industrieländern anhalten dürfte, ist die steigende Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten, die durch demografische Trends getrieben wird, und nach ergebnisorientierten Lösungen. Wir erwarten, dass die Invested Assets bei alternativen und passiven Produkten im nächsten Jahr steigen.

Das Geschäft mit passiven Produkten wird von der Ende 2013 initiierten Verlagerung des Schwerpunkts hin zu physisch replizierenden börsennotierten Fonds (ETFs) profitieren, die Anfang 2014 fortgesetzt wird. Damit werden wir zu einem der größten Anbieter direkt replizierender ETFs in Europa. Der Erfolg der Palette an neuen physisch replizierenden ETFs wird teilweise von der anhaltenden Kundennachfrage nach passiven Investments mit physischer Replikation abhängen.

Darüber hinaus werden wir weiterhin auf den Stärken unserer aktiven Investmentplattform (zum Beispiel im Fixed Income-Bereich und bei Dividendenfonds) aufbauen. Wir wollen die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Deutschen Bank intensivieren (einschließlich PBC als Vertriebspartner für DWS-Fonds in Deutschland und CB&S zur Umsetzung der Anforderungen vermögender Kunden im Bereich Corporate Financing).

Auch in 2014 werden wir signifikante Investitionen in unser operatives Geschäft und die EDV tätigen. Beispielsweise implementieren wir für unsere Asset Management-Anlageplattform eine umfassende IT-Lösung, die zu signifikanten Verbesserungen in Bezug auf Effizienz und Funktionalitäten führen wird. Diese Initiativen sind Teil zahlreicher Projekte zur Optimierung unserer geografischen und operativen Präsenz. Die finanzielle Performance des Bereichs basiert teilweise auf der erfolgreichen Umsetzung dieser Projekte. Sie ist darüber hinaus von der Zunahme des verwalteten Vermögens und einer höheren Rendite neuer Vermögenswerte abhängig. Um dies zu erreichen, bauen wir weiterhin auf unserem integrierten Betreuungsmodell auf und erweitern unser Produktangebot.


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