Consolidation & Adjustments

in Mio €

 

 

 

Veränderung 2013
gegenüber 2012

Veränderung 2012
gegenüber 2011

(sofern nicht anders angegeben)

2013

2012

2011

in Mio €

in %

in Mio €

in %

N/A – nicht aussagekräftig

1

Zinsüberschuss und zinsunabhängige Erträge.

2

Aktiva enthalten Sachverhalte, die außerhalb der Managementverantwortung der Segmente lagen, wie zum Beispiel latente Steuern und bereichsübergreifende Abrechnungskosten.

3

Risikogewichtete Aktiva in C&A enthalten Sachverhalte, die außerhalb der Managementverantwortung der Segmente lagen. Dies sind in erster Linie solche Konzernaktiva, die im Zusammenhang mit den Pensionsplänen des Konzerns stehen. Hauptgrund für den Rückgang der risikogewichteten Aktiva in 2013 war im Wesentlichen der Abbau von Risiken in unseren Aktiva von Pensionsfonds. Hauptgrund für den Anstieg der risikogewichteten Aktiva in 2012 gegenüber 2011 in C&A waren reklassifizierte risikogewichtete Aktiva im Zusammenhang mit den Aktiva von Pensionsfonds (brutto).

4

Das durchschnittliche Active Equity in C&A reflektiert den verbleibenden, nicht den Segmenten zugeordneten Eigenkapitalbetrag, wie in der Anhangangabe 4 „Segmentberichterstattung“ des Konzernabschlusses beschrieben.

Erträge insgesamt1

–929

–975

–39

46

–5

–936

N/A

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

0

0

–1

0

N/A

1

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

830

582

252

247

42

330

131

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

–15

–65

–213

49

–76

148

–69

Ergebnis vor Steuern

–1.744

–1.493

–77

–251

17

–1.416

N/A

Aktiva2

10.372

11.577

12.843

–1.205

–10

–1.266

–10

Risikogewichtete Aktiva3

10.832

16.133

1.884

–5.300

–33

14.249

N/A

Durchschnittliches Active Equity4

0

0

3.850

0

18

–3.850

N/A

2013

Die Erträge in C&A beliefen sich 2013 auf negative 929 Mio € und beinhalteten negative 330 Mio € im Zusammenhang mit Spreads für Kapitalinstrumente und einen Verlust von 276 Mio € infolge der erstmaligen Anwendung einer FVA auf interne unbesicherte Derivate zwischen Treasury und CB&S. In den Erträgen waren auch zeitliche Differenzen in Höhe von negativen 249 Mio € für Positionen, die bei der Managementberichterstattung zum beizulegenden Zeitwert und gemäß IFRS zu fortgeführten Anschaffungskosten ermittelt wurden, enthalten. Diese Effekte gleichen sich über die Laufzeit der Positionen aus. Gegenüber 2012 waren diese Effekte deutlich weniger negativ und reflektierten vor allem verringerte Basisrisikobewegungen in der EUR/US-Dollar-Relation und die Amortisierung von negativen Effekten aus Vorjahren.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 830 Mio € waren um 42 % höher als im Vorjahr. Ursächlich dafür sind Kosten für Rechtsstreitigkeiten, unter anderem für den Vergleich mit der Kirch Gruppe, in Höhe von 528 Mio €. Dem stand teilweise ein positiver Effekt aufgrund der Korrektur einer internen Kostenverrechnung in 2013 gegenüber. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in 2013 beinhalteten ferner Rückstellungen für die Bankenabgabe von 197 Mio €.

Der Rückgang der Anteile ohne beherrschenden Einfluss, die vom Ergebnis vor Steuern in den Segmenten abgezogen und in C&A wieder umgekehrt werden, war hauptsächlich auf die Postbank zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Verlust vor Steuern von 1,7 Mrd € nach 1,5 Mrd € im Vorjahr ausgewiesen. Diese Verschlechterung war hauptsächlich auf den Vergleich mit der Kirch Gruppe und den vorgenannten Verlust infolge der erstmaligen Anwendung einer FVA zurückzuführen, die teilweise durch niedrigere negative Effekte aus Bewertungs- und Terminierungsabweichungen und niedrigere Zinsunabhängige Aufwendungen kompensiert wurden.

2012

In 2012 und in 2011 beinhalteten die Erträge von C&A sich im Zeitablauf ausgleichende unterschiedliche Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS und beliefen sich auf negative 715 Mio € beziehungsweise positive 25 Mio € in 2012 und 2011. In 2012 beinhaltete der negative Effekt 305 Mio € aus ökonomisch abgesicherten Positionen, die aus der Umkehrung von Bewertungseffekten aus Vorperioden sowie aus der Veränderung von Euro- und US-Dollar-Zinssätzen resultierten. Rund 290 Mio € der negativen Effekte resultierten aus dem Einfluss engerer mittel- und langfristiger Spreads auf zum Marktwert bilanzierte US-Dollar-Euro Basis Swaps, die im Rahmen der Refinanzierung des Konzerns genutzt werden. Außerdem ergaben sich aufgrund geringerer Risikoaufschläge bei eigenen Verbindlichkeiten Marktwertverluste von rund 115 Mio € in C&A. In 2011 beeinflussten zwei sich teilweise kompensierende Effekte das Ergebnis: Gewinnen aus der Erhöhung von Risikoaufschlägen für eigene Verbindlichkeiten standen Verluste (per Saldo) aus ökonomisch abgesicherten kurzfristigen Positionen sowie ökonomisch abgesicherten Anleiheemissionen gegenüber. Diese Verluste resultierten im Wesentlichen aus der Veränderung von Euro- und US-Dollar-Zinssätzen.

Die übrigen Erträge reflektierten negative 291 Mio €, die auf Spreads für Kapitalinstrumente zurückzuführen sind, Zinserträge, die nicht den Segmenten zugeordnet wurden, und aus Sachverhalten, die außerhalb der Managementverantwortung der Segmente liegen. Diese Sachverhalte beinhalten Refinanzierungsaufwendungen (per Saldo) für nicht bereichsbezogene Aktiva/Passiva, zum Beispiel latente Steuerforderungen/ -verbindlichkeiten, und Zinserträge (per Saldo) im Zusammenhang mit Steuererstattungen beziehungsweise -abgrenzungen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in 2012 enthielten Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 360 Mio € sowie Bankenabgaben in Höhe von 213 Mio €, hauptsächlich in Deutschland. Diese wurden durch eine Erstattung aus der Bankenabgabe in Großbritannien aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens teilweise kompensiert. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in 2011 beinhalteten hauptsächlich Bankenabgaben in Deutschland und Großbritannien in Höhe von 247 Mio €.

Der Rückgang von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss in 2012 verglichen mit 2011 war im Wesentlichen auf die Postbank zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Verlust vor Steuern von 1,5 Mrd € nach 77 Mio € im Vorjahr ausgewiesen, hauptsächlich durch sich im Zeitablauf ausgleichende unterschiedliche Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS und Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten.


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