Deutsche Bank

Die wesentlichen Finanzkennzahlen des Konzerns im Berichtszeitraum können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Erträge nahmen im Konzern 2013 um 5 % auf 31,9 Mrd € gegenüber dem Vorjahr ab, hauptsächlich zurückzuführen auf rückläufige Erträge in CB&S
  • Gewinn vor Steuern (IBIT) gegenüber 2012 um 79 % auf 1,5 Mrd € gestiegen
  • Gewinn nach Steuern von 316 Mio € in 2012 auf 681 Mio € in 2013 gestiegen
  • Common Equity Tier-1-Kapitalquote gemäß CRR/CRD 4 (volle Umsetzung) lag zum Jahresende 2013 bei 9,7 % (CET 1 gemäß Basel 2.5: 12,8 %) nach 7,8 % (CET 1 gemäß Basel 2.5: 11,4 %) zum Jahresende 2012
  • Angepasste Pro-forma CRR/CRD 4-Verschuldungsquote (volle Umsetzung/bereinigt) von 3,1 % zum Jahresende 2013
  • Pro-forma-CRR/CRD 4 risikogewichtete Aktiva („RWA“) Äquivalent von 350 Mrd € (Basel 2.5 RWA 300 Mrd €) zum 31. Dezember 2013 gegenüber Jahresende 2012 um 11 % gesunken (gemäß Basel 2.5 Rückgang um 10 %)

2013 war das zweite Jahr in Folge, in dem wir in das künftige Wachstum der Bank sowie in die weitere Verbesserung unserer Kontrollen investiert und gleichzeitig laufende rechtliche und regulatorische Themen adressiert haben. Umsetzungskosten in Verbindung mit unserem OpEx-Programm sowie Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten haben unsere finanziellen Ergebnisse in 2013 beeinflusst. Wir erwarten auch für 2014 weitere Herausforderungen, die wir diszipliniert angehen werden. Gleichwohl gehen wir weiterhin davon aus, unsere Ziele für 2015 und die strategische Vision der Deutschen Bank zu erreichen.

Die Erträge sanken 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 31,9 Mrd €. Der Rückgang war hauptsächlich auf CB&S sowie auf leicht niedrigere Erträge in GTB und NCOU zurückzuführen. In PBC hingegen blieben die Erträge nahezu unverändert, und in DeAWM stiegen sie. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei 28,4 Mrd € und waren damit um 9 % niedriger als im Vorjahr. Dies reflektiert signifikante Kostenreduktionen sowie einen erheblichen Rückgang der Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte im Vergleich zu 2012. Die Kostenreduktionen beinhalteten einen Rückgang des Personalaufwands in 2013 um 1,2 Mrd € (9 %) gegenüber dem Wert des Vorjahres, was auf einen niedrigeren Personalaufwand aus variabler Vergütung sowie auf die anhaltende Implementierung des OpEx-Programms zurückzuführen ist. In den zinsunabhängigen Aufwendungen waren in 2013 signifikante Kosten für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 3,0 Mrd € (2012: 2,5 Mrd €) enthalten.

Vor diesem Hintergrund haben wir 2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 681 Mio € (2012: 316 Mio €) und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,5 Mrd € (2012: 814 Mio €) erzielt.

Die Konzernfinanzkennzahlen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Konzernfinanzkennzahlen

Status zum Ende 2013

Status zum Ende 2012

1

Die angegebene angepasste Pro-forma CRR/CRD 4-Verschuldungsquote entspricht unserer Berechnung nach der Veröffentlichung der CRR/CRD am 27. Juni 2013. Angabe zum Ende 2012 nicht verfügbar. Weitere Informationen zur Berechnung dieser Quote sind im Risikobericht enthalten.

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)

1,2 %

0,5 %

Aufwand-Ertrag-Relation

89,0 %

92,5 %

Kostenersparnis

2,1 Mrd € jährlich

0,4 Mrd € jährlich

Investments (OpEx)

1,8 Mrd €

0,5 Mrd €

Common Equity Tier-1-Kapitalquote gemäß CRR/CRD 4 (Vollumsetzung)

9,7 %

7,8 %

Angepasste Pro-forma CRR/CRD 4-Verschuldungsquote1

3,1 %

 

Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) stieg von 0,5 % in 2012 auf 1,2 % in 2013, blieb jedoch unter dem Ziel von mehr als 12 %.

Trotz der gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Erträge verbesserte sich die Aufwand-Ertrag-Relation von 92,5 % in 2012 auf 89,0 % in 2013. Diese Entwicklung reflektiert die anhaltende Reduzierung von Zinsunabhängigen Aufwendungen als Ergebnis der laufenden Implementierung des OpEx-Programms.

Durch das OpEx-Programm wurden 2013 Einsparungen von jährlich 2,1 Mrd € erzielt, die damit den angestrebten Wert von 1,6 Mrd € übertrafen. Die kumulativen Umsetzungskosten lagen bei 1,8 Mrd € (davon 1,3 Mrd € in 2013 und 0,5 Mrd € in 2012).

Angesichts des höheren Ergebnisses nach Steuern, der Ausgabe neuer Aktien, der beschleunigten Kapitalbildung und der Maßnahmen zum Risikoabbau im Berichtsjahr erreichte unsere Tier-1-Kapitalquote gemäß Basel 2.5 zum 31. Dezember 2013 das Rekordniveau von 12,8 %. Die Common Equity Tier-1-Kapitalquote gemäß CRR/CRD 4 (Vollumsetzung) ist von 7,8 % im Vorjahr auf 9,7 % zum Jahresende 2013 ebenfalls erheblich gestiegen, was auf erhebliche Fortschritte bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Portfoliooptimierung und den Abbau von Risiken aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zurückzuführen ist.

Die angepasste Pro-forma CRR/CRD 4-Verschuldungsquote betrug 3,1 % zum 31. Dezember 2013, basierend auf einer Verschuldungsposition von 1.445 Mrd € zum Jahresende 2013.

Zum Jahresende 2013 beliefen sich die risikogewichteten Aktiva gemäß Basel 2.5 auf 300 Mrd €, im Vergleich zu 334 Mrd € zum Jahresende 2012. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus Managementmaßnahmen zum Risikoabbau. 2013 erreichten wir eine Reduzierung gemäß Pro-forma-CRR/CRD 4 risikogewichteten Aktiva („RWA“) Äquivalent auf 350 Mrd €.