Entwicklung der Aktiva

Der Rückgang von 411 Mrd € (oder 20 %) per 31. Dezember 2013 gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2012 war überwiegend auf eine Verringerung der positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten um 264 Mrd € zurückzuführen. Diese war im Wesentlichen bei Zinsderivaten und durch Veränderungen der US-Dollar-, Euro- und Pfund Sterling-Zinsstrukturkurven im Laufe des Jahres, Wechselkursbewegungen sowie Kontraktanpassungen zur Reduzierung der Marktwerte, verbesserte Aufrechnungsvereinbarungen und vermehrte Abwicklung über zentrale Gegenparteien zu verzeichnen.

Die Barreserve sowie verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten verringerten sich im gleichen Zeitraum um 11 Mrd € beziehungsweise 43 Mrd €, hauptsächlich bedingt durch eine gesteuerte Reduktion unserer Wholesale-Refinanzierungsaktivitäten, sonstiger Einlagen und langfristiger Verbindlichkeiten sowie die Optimierung unserer Liquiditätsreserve.

Der Rückgang der Handelsaktiva um 44 Mrd € im Jahresverlauf 2013, hauptsächlich bei Schuldverschreibungen, war getrieben durch Wechselkursbewegungen, eine aktive Bestandsreduktion als Teil unserer Initiative zur Reduzierung der Verschuldungsquote sowie Verringerungen unserer Positionen in durch Hypotheken auf Wohnimmobilien besicherten Schuldverschreibungen („RMBS“) sowie im Rohstoffgeschäft.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft verringerten sich während des Jahres 2013 um 21 Mrd €, hauptsächlich durch den gesteuerten Abbau von Positionen in unserer NCOU.

Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) sowie Wertpapierleihen, sowohl auf Basis fortgeführter Anschaffungskosten als auch zum beizulegenden Zeitwert bewertet, sind insgesamt um 16 Mrd € im Vergleich zum vorherigen Jahresende zurückgegangen, hauptsächlich infolge von Maßnahmen zur Sicherheitenoptimierung.

Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung sanken gegenüber dem Vorjahresende um 14 Mrd € aufgrund niedrigerer Forderungen aus Bar- und Ausgleichszahlungen im Einklang mit der signifikanten Verringerung negativer Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten.

Wechselkursveränderungen (bereits in den oben erwähnten Zahlen enthalten), insbesondere die deutliche Abschwächung des US-Dollar im dritten Quartal sowie des japanischen Yen im Jahresverlauf gegenüber dem Euro, trugen 56 Mrd € zum Rückgang unserer Bilanzsumme im Jahresverlauf 2013 bei.