Eigenkapital und Aufsichtsrechtliches Eigenkapital

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zwischen dem 31. Dezember 2012 und dem 31. Dezember 2013 insgesamt um 726 Mio € angestiegen. Diese Entwicklung resultierte in erster Linie aus der Ausgabe von 90 Mio Stammaktien am 30. April 2013, was zu Gesamterlösen von 3,0 Mrd € führte, sowie dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis von 666 Mio €. Diese positive Entwicklung wurde durch vor allem auf den US-Dollar entfallende negative Effekte aus Wechselkursveränderungen von 1,1 Mrd €, die Dividendenzahlung an Aktionäre der Deutschen Bank in Höhe von 764 Mio € und die Neubewertungsverluste in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen von 659 Mio €, die in der Gewinnrücklage verbucht werden, sowie durch die negative Nettoveränderung der aktienbasierten Vergütung von 385 Mio € in der Kapitalrücklage teilweise aufgehoben.

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital

Die Berechnung unseres aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals per 31. Dezember 2013 wird nach den Regeln des „Basel 2.5“-Rahmenwerks ermittelt. Unser unter Basel 2.5 ausgewiesenes gesamtes aufsichtsrechtliches Eigenkapital (Tier-1- und Tier-2-Kapital) betrug 55,5 Mrd € zum Jahresende 2013 gegenüber 57,0 Mrd € am Jahresende 2012. Das Tier-1-Kapital stieg auf 50,7 Mrd € zum Jahresende 2013 im Vergleich zu 50,5 Mrd € zum Jahresende 2012 an. Das Tier-1-Kernkapital (vormals als Tier-1-Kapital ohne Hybridinstrumente bezeichnet) stieg per 31. Dezember 2013 auf 38,5 Mrd € von 38,0 Mrd € per Jahresende 2012 an. Der Anstieg des Tier-1-Kernkapitals resultierte in erster Linie aus dem Bruttoemissionserlös unserer Kapitalerhöhung am 30. April 2013, teilweise kompensiert durch kumulative Anpassungen aus der Währungsumrechnung und Neubewertungseffekte in Bezug auf leistungsorientierte Versorgungszusagen, nach Steuern.