Interview mit den Vorstandsvorsitzenden

Jürgen Fitschen & Anshuman Jain

Jürgen Fitschen und Anshuman Jain

Vor welchen Herausforderungen stand die Deutsche Bank 2013?

Jain: ― Die Deutsche Bank hatte 2013 eine ganze Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. Die Weltwirtschaft erholte sich weiter, jedoch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – in den USA und der Region Asien/Pazifik deutlich schneller als in Europa. Die Zinssätze blieben auf einem sehr niedrigen Niveau, da viele Regierungen und Zentralbanken die Wirtschaft weiterhin durch Liquiditätsspritzen ankurbelten. Die Volumina in einigen Geschäftsfeldern der Bank waren gering und viele Kunden behielten trotz steigender Kurse an den Aktienmärkten ihre risikoaverse Haltung bei. Die Regulierung der Bankenbranche nahm zu; die Verschuldungsquote stand erneut im Fokus ebenso wie zuletzt strukturelle Reformen. Darüber hinaus hatten die Banken erhebliche Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten aus der Vergangenheit zu schultern.

Welches Ergebnis hat die Deutsche Bank in diesem Umfeld erzielt?

Fitschen: ― Der Konzerngewinn vor Steuern für 2013 stieg um 79 % auf 1,5 Mrd €. In der Kernbank konnten wir den Vorsteuergewinn um 27 % auf 4,8 Mrd € erhöhen. Wenngleich wir uns über die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr freuen, sind wir mit diesem Profitabilitätsniveau nicht zufrieden. Wir haben das Potenzial, mehr für unsere Aktionäre zu erreichen, und die Strategie 2015+ ist darauf ausgerichtet, dieses Potenzial zu heben.

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