Restrukturierung

 (nicht testiert)

Zur Verbesserung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit wird der Konzern in den kommenden Jahren Kosten, Redundanzen und Komplexität in erheblichem Umfang verringern. Ausgehend vom Jahr 2012 wird der Konzern über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt in etwa 4 Mrd € aufwenden, um bis zum Jahr 2015 jährliche Kosteneinsparungen von 4,5 Mrd € zu erzielen.

Bis zum 31. März 2013 genehmigte der Konzernvorstand drei Phasen des Restrukturierungsprogramms, welche einen Teil des insgesamt geplanten Betrags von ungefähr 4 Mrd € darstellen. Der Restrukturierungsaufwand beinhaltet sowohl Abfindungszahlungen und Aufwand zur beschleunigten Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten aufgrund der Verkürzung der zukünftigen Restdienstzeiten als auch Ablösungszahlungen für die vorzeitige Kündigung von Immobilienmietverträgen. An Restrukturierungsaufwendungen sind im ersten Quartal 2013 65 Mio € angefallen. Davon wurden 20 Mio € für Abfindungsleistungen im Einklang mit den Rechnungslegungsgrundsätzen des Konzerns in Bezug auf Restrukturierungsmaßnahmen verbucht. Hinzu kamen 45 Mio € für die beschleunigte Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten. Vom Gesamtbetrag von 65 Mio € entfiel auf den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities ein Betrag von 54 Mio €, auf den Unternehmensbereich Asset & Wealth Management ein Betrag von 7 Mio €, auf den Unternehmensbereich Global Transaction Banking ein Betrag von 2 Mio €, auf den Unternehmensbereich Private & Business Clients ein Betrag von 1 Mio € und auf den Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit ein Betrag von 1 Mio €, jeweils einschließlich Verrechnungen von Infrastrukturbereichen. Die Rückstellung für Restrukturierung betrug am 31. März 2013 119 Mio €. Der überwiegende Teil des Restbetrags vom genehmigten Budget für Restrukturierungsaufwendungen wird voraussichtlich bis Jahresende 2013 anfallen.

Im ersten Quartal 2013 wurde die Mitarbeiterzahl auf Basis von Vollzeitkräften um 381 durch Restrukturierungs- und andere Maßnahmen reduziert. Davon wurde eine Reduzierung von 38 Mitarbeitern durch Maßnahmen erreicht, die nicht als Restrukturierungsaufwand entsprechend dem im obigen Absatz genannten Restrukturierungsprogramm verbucht werden können, zum Beispiel durch freiwillig ausscheidende oder in den Ruhestand tretende Beschäftigte, deren Arbeitsplätze nicht wieder besetzt werden. Die übrigen 343 Mitarbeiter fallen unter das Restrukturierungsprogramm. Die Reduzierung insgesamt betrifft den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities mit 176 Mitarbeitern, den Unternehmensbereich Asset & Wealth Management mit 97 Mitarbeitern und Infrastrukturbereiche mit 108 Mitarbeitern.