Ertragslage des Konzerns


Die Erträge des Konzerns erhöhten sich im ersten Quartal 2013 um 2 % auf 9,4 Mrd € gegenüber 9,2 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Bereich Corporate Banking & Securities (CB&S) verzeichnete Erträge in Höhe von 4,6 Mrd €, ein Rückgang um 209 Mio € (4 %) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Ursächlich dafür waren die weniger günstigen Marktbedingungen, die zu einem Rückgang der Kundenaktivitäten unter das Niveau des ersten Quartals 2012 führten. Die Erträge in Global Transaction Banking (GTB) erhöhten sich um 25 Mio € auf 992 Mio € und stiegen damit um 3 % gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres, da das volumenbasierte Ertragswachstum den anhaltenden Druck auf die Zinsmargen kompensierte. In Asset & Wealth Management (AWM) stiegen die Erträge um 88 Mio € (8 %) auf 1,2 Mrd €. Der Anstieg reflektiert vor allem höhere Erträge im Zusammenhang mit Abbey Life, die größtenteils durch gegenläufige Aufwendungen kompensiert werden, sowie gestiegene erfolgsabhängige Provisionen. In Private & Business Clients (PBC) beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 2,4 Mrd €, was einem Rückgang um 12 Mio € (1 %) gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht, da die hohe Performance im Kreditgeschäft die niedrigeren Erträge im Einlagengeschäft teilweise kompensierte. Die Erträge im Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit (NCOU) stiegen um 76 % auf 427 Mio € nach 243 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Vergleichszeitraum enthielt Wertminderungen von 257 Mio € auf Actavis. In Consolidation & Adjustments (C&A) verbesserten sich die Erträge um 121 Mio € (32 %) auf negative 261 Mio €. Dies war hauptsächlich auf geringere negative Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden zwischen Managementberichterstattung und IFRS zurückzuführen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 354 Mio € gegenüber 314 Mio € im ersten Quartal 2012. Dieser Anstieg war vor allem auf die Zunahme der Risikovorsorge im Kreditgeschäft von GTB um 63 Mio € gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Der Anstieg resultierte in erster Linie aus einem Kreditereignis im Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden in Trade Finance. In PBC ging die Risikovorsorge weiter zurück und lag um 48 Mio € (30 %) unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Ursächlich dafür war in erster Linie ein günstiges Marktumfeld in Deutschland. Der restliche Nettoanstieg von 25 Mio € resultiert hauptsächlich aus den Unternehmensbereichen CB&S und AWM.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im ersten Quartal 2013 mit 6,6 Mrd € um 370 Mio € (5 %) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Der Personalaufwand betrug 3,5 Mrd €, was einem Rückgang von 99 Mio € (3 %) gegenüber dem ersten Quartal 2012 entspricht. Der Sachaufwand und der sonstige Aufwand gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 368 Mio € (12 %) auf 2,8 Mrd € zurück. Diese Entwicklung reflektiert ein konsequentes Kostenmanagement im Konzern.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 2,4 Mrd € im ersten Quartal 2013 im Vergleich zu 1,9 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres, was einen Anstieg von 527 Mio € (28 %) ausmacht.

Das Ergebnis nach Steuern belief sich im ersten Quartal 2013 auf 1,7 Mrd € gegenüber 1,4 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Ertragsteueraufwand betrug im Berichtsquartal 753 Mio € nach 480 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die effektive Steuerquote belief sich im Berichtsquartal auf 31 %. Im Vorjahresquartal betrug die effektive Steuerquote 25 % und wurde durch Steuereffekte im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen positiv beeinflusst.