Kapitalmanagement


Seit dem ersten Quartal 2013 nutzen wir eine veränderte Methode zur Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente sowie auf Consolidation & Adjustments. Der anzurechnende Gesamtbetrag wird weiterhin nach dem höheren Wert unseres ökonomischen Risikos und aufsichtsrechtlichen Kapitalbedarf bestimmt. Jetzt leiten wir den internen Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital aus einer Quote von 10 % Tier-1-Kernkapital (Common Equity Tier-1) ab. Dabei legen wir ein vollständig implementiertes Basel 3-Regelwerk zugrunde. Dies vergleicht sich mit der Allokationsmethode aus 2012, die auf einer Quote von 9 % Tier-1-Kernkapital (Common Equity Tier-1) nach Basel 2.5-Regeln basierte. Durch diese Änderung haben wir unsere Kapitalallokation weiter mit unseren extern kommunizierten Kapital- und Profitabilitätszielen in Einklang gebracht.

Die ordentliche Hauptversammlung 2012 erteilte dem Vorstand die Ermächtigung, bis zu 92,9 Millionen Aktien bis Ende November 2016 zurückzukaufen. Davon können 46,5 Millionen über den Einsatz von Derivaten erworben werden. Diese Ermächtigungen ersetzten die Ermächtigungen der ordentlichen Hauptversammlung 2011. Zum Zeitpunkt der ordentlichen Hauptversammlung 2012 betrug der Bestand an zurückgekauften eigenen Aktien 10,9 Millionen. Während des Zeitraums von der Hauptversammlung 2012 bis zum 31. März 2013 haben wir 16,8 Millionen Aktien zurückgekauft, davon 6,8 Millionen über den Einsatz von Derivaten. Im gleichen Zeitraum wurden 27,7 Millionen Aktien zu Aktienvergütungszwecken verwendet. Zum 31. März 2013 war der Bestand an zurückgekauften Eigenen Aktien in Treasury somit nahezu Null.

Der gesamte Nennwert des verfügbaren bedingten Kapitals beträgt 691,2 Mio € (270 Millionen Aktien). Zusätzlich ist der Vorstand zur Schaffung von genehmigtem Kapital im Gesamtnennwert von 1,2 Mrd € (450 Millionen Aktien) ermächtigt.

Das insgesamt ausstehende hybride Tier-1-Kapital gemäß Basel 2.5-Regeln (im Wesentlichen nicht kumulative Vorzugsanteile, „Non-cumulative Trust Preferred Securities“) belief sich am 31. März 2013 auf 12,6 Mrd € gegenüber 12,5 Mrd € zum 31. Dezember 2012. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf Währungseffekte aufgrund der Aufwertung des US- Dollar auf unser in US-Dollar begebenes hybrides Tier-1-Kapital zurückzuführen. In den ersten drei Monaten 2013 haben wir hybrides Tier-1-Kapital weder begeben noch zurückgekauft.

In den ersten drei Monaten 2013 haben wir kein nachrangiges Tier-2-Kapital (anrechenbare nachrangige Verbindlichkeiten) begeben. Das Genussscheinkapital gemäß Basel 2.5-Regeln betrug zum 31. März 2013 insgesamt 1,1 Mrd € und war somit unverändert zum 31. Dezember 2012. Das Nachrangkapital gemäß Basel 2.5-Regeln betrug 7,0 Mrd € gegenüber 8,0 Mrd € zum 31. Dezember 2012. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus Fälligkeiten und regulatorischen Laufzeitabzügen. Die kumulativen Vorzugsanteile gemäß Basel 2.5-Regeln betrugen 294 Mio € zum 31. März 2013 gegenüber 292 Mio € zum 31. Dezember 2012.