Aufsichtsrechtliche Kennzahlen zum handelsbezogenen Marktrisiko gemäß „Basel 2.5“


Die folgende Tabellen zeigen den Stress-Value-at-Risk (mit einem Konfidenzniveau von 99 % und einer Haltedauer von einem Tag) der Handelsbereiche.

Stress Value-at-Risk der Handelsbereiche nach Risikoarten

 

Insgesamt

Diversifikationseffekt

Zinsrisiko

Aktienkursrisiko

Währungsrisiko

Rohwarenpreisrisiko1

in Mio €

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

1

Die Werte geben die Schwankungsbreiten an, innerhalb deren sich die Werte in den ersten drei Monaten 2013 beziehungsweise im Gesamtjahr 2012 bewegten.

2

Angaben für 2013 zum 31. März 2013 und Angaben für 2012 zum 31. Dezember 2012.

Durchschnitt1

136,0

120,6

–125,3

–115,8

150,6

142,0

24,5

19,8

45,0

38,1

41,2

36,5

Maximum1

169,2

152,2

–156,1

–163,7

172,1

178,9

50,5

47,8

75,9

67,9

48,6

61,0

Minimum1

115,1

91,0

–97,4

–73,9

138,3

110,2

9,9

7,7

27,5

14,5

33,7

11,1

Periodenende2

135,1

146,3

–153,2

–98,7

155,6

157,7

12,0

16,0

75,9

27,5

44,9

43,8

Der durchschnittliche Stress-Value-at-Risk im ersten Quartal 2013 betrug 136,0 Mio € und erhöhte sich damit um 15,4 Mio € gegenüber dem Durchschnitt für das Jahr 2012. Der Anstieg ist im Wesentlichen zurückzuführen auf höhere idiosynkratische Risikokonzentrationen in Aktien und Kreditrisiken. Der Stress-Value-at-Risk am Periodenende der ersten drei Monate im Jahr 2013 betrug 135,1 Mio € und verminderte sich um 11,2 Mio € (8 %) gegenüber dem Jahresende 2012. Der Rückgang zum Quartalsende beruht auf verminderten Positionen in Aktienrisikofaktoren sowie Methodenverbesserungen im Zinsrisiko.

Inkrementeller Risikoaufschlag der Handelsbereiche (mit einem Konfidenzniveau von 99,9 % und einem Anlagehorizont von einem Jahr)

 

Insgesamt

Global Finance and Foreign Exchange

Rates and Credit Trading

NCOU

Emerging Markets - Debt

Sonstige

in Mio €

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

1

Die Werte geben die Schwankungsbreiten an, innerhalb deren sich die Werte in den ersten drei Monaten 2013 beziehungsweise im Gesamtjahr 2012 bewegten.

2

Angaben für 2013 zum 31. März 2013 und Angaben für 2012 zum 31. Dezember 2012.

Durchschnitt1

750,6

760,7

69,8

107,4

489,3

482,2

–1,9

–23,0

196,7

197,2

–3,4

–3,1

Maximum1

860,0

821,5

90,6

139,3

598,1

579,6

49,1

29,1

242,0

273,5

3,2

0,6

Minimum1

666,6

705,9

46,7

70,1

420,7

406,1

–38,0

–120,9

150,2

150,0

–9,5

–6,1

Periodenende2

822,8

712,8

46,7

70,8

598,1

441,3

–38,0

–20,9

215,3

224,6

0,7

–3,0

Der inkrementelle Risikoaufschlag zum Ende der ersten drei Monate 2013 betrug 822,8 Mio € und erhöhte sich um 110 Mio € (15 %) gegenüber dem Jahresende 2012. Der Anstieg war zurückzuführen auf höhere Positionen in Einzeladressen im Bereich Rates and Credit Trading. Der durchschnittliche inkrementelle Risikoaufschlag betrug 750,6 Mio €, leicht verringert gegenüber dem Jahresende 2012.

Zum Zweck der aufsichtsrechtlichen Berichterstattung entspricht der umfassende Risikoansatz für die jeweiligen Berichtsstichtage dem höheren Wert aus dem Tageswert an den Berichtstagen, dem Durchschnittswert während der vorhergegangenen zwölf Wochen sowie dem Minimumwert (Floor). Dieser Minimumwert beträgt 8 % des äquivalenten Kapitalabzugs nach dem Verbriefungsrahmenwerk. Im Gegensatz dazu ist der umfassende Risikoansatz für die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Berichtstage der Stichtagswert sowie der Durchschnitts-, Maximal- und Minimumwert für den Zeitraum von zwölf Wochen vor dem jeweiligen Stichtag.

Umfassender Risikoansatz der Handelsbereiche (mit einem Konfidenzniveau von 99,9 % und einem Anlagehorizont von zwölf Monaten).

in Mio €

2013

2012

1

Die Werte geben die Schwankungsbreiten an, innerhalb deren sich die Werte in den ersten drei Monaten 2013 beziehungsweise im Gesamtjahr 2012 bewegten.

2

Angaben für 2013 zum 31. März 2013 und Angaben für 2012 zum 31. Dezember 2012.

Durchschnitt1

586,2

613,4

Maximum1

673,4

650,9

Minimum1

517,9

562,8

Periodenende2

611,3

543,8

Der umfassende Risikoansatz am Periodenende der ersten drei Monate im Jahr 2013 betrug 611,3 Mio € und erhöhte sich um 67,5 Mio € (12 %) gegenüber dem Jahresende 2012. Der Anstieg beruht hauptsächlich auf erhöhten Kreditrisikoaufschlägen zum Periodenende.

Zum 31. März 2013 führten Verbriefungspositionen, die dem spezifischen Marktrisikostandardansatz zugeordnet sind, zu risikogewichteten Aktiva in Höhe von 7,5 Mrd € sowie zu Kapitalabzugspositionen in Höhe von 1,0 Mrd €. Diese betrugen 5,5 Mrd € beziehungsweise 0,6 Mrd € zum 31. Dezember 2012.

Die Kapitalabzugsposition für das Langlebigkeitsrisiko betrug 37,6 Mio € zum 31. März 2013 und die entsprechenden risikogewichteten Aktiva betrugen 470 Mio €. Zum 31. Dezember 2012 beliefen sich diese Werte auf 32 Mio € beziehungsweise 403 Mio €.