Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S)


 

1. Quartal

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2013

2012

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge:

 

 

 

 

Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte)

2.727

3.165

–438

–14

Sales & Trading (Equity)

766

683

83

12

Emissionsgeschäft (Debt)

455

379

76

20

Emissionsgeschäft (Equity)

152

138

13

10

Beratung

69

121

–52

–43

Kreditgeschäft

296

325

–29

–9

Sonstige Produkte

138

1

137

N/A

Erträge insgesamt

4.604

4.813

–209

–4

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

48

32

16

50

Zinsunabhängige Aufwendungen

2.695

2.895

–201

–7

davon/darin:

 

 

 

 

Restrukturierungsaufwand

54

54

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

10

5

4

88

Ergebnis vor Steuern

1.852

1.881

–28

–2

Insgesamt sanken die Erträge in CB&S im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal leicht um 209 Mio € (4 %). Im ersten Quartal 2013 beinhalteten die Erträge 122 Mio € im Zusammenhang mit den Auswirkungen einer Bewertungsanpassung bei Schuldtiteln „Debt Valuation Adjustment“ (DVA) auf bestimmte Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften sowie einen Verlust von 25 Mio € im Zusammenhang mit der Reduzierung der gemäß Pro-forma-Basel 3 risikogewichteten Aktiva auf die kreditrisikobezogenen Bewertungsanpassungen (Credit Valuation Adjustment, CVA). Ohne die Auswirkungen dieser Effekte waren die Erträge gegenüber dem Vergleichsquartal 2012 aufgrund weniger guter Marktbedingungen im Berichtsquartal um 306 Mio € (6 %) rückläufig.

In Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) sanken die Erträge im Vergleich zum ersten Quartal 2012 um 438 Mio € (14 %). Ertragssteigerungen in Flow Credit, Client Solutions und Emerging Markets wurden durch niedrigere Erträge in Global Liquidity Management und vor allem in European Rates, aufgrund des Einflusses von Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld auf die Kundenaktivitäten, mehr als ausgeglichen. Im Vorjahresquartal waren die Marktbedigungen im Vergleich günstiger. Im Berichtsquartal belegte die Deutsche Bank den ersten Platz in der 2012 Global Foreign Exchange Study von Greenwich Associates.

In Sales & Trading (Equity) stiegen die Erträge um 83 Mio € (12 %) gegenüber dem ersten Quartal 2012. Dies war hauptsächlich auf eine bessere Stimmung an den Märkten und somit höhere Erträge im Aktienderivategeschäft und im Aktienhandel zurückzuführen.

Die Erträge im Emissions- und Beratungsgeschäft verbesserten sich gegenüber dem ersten Quartal 2012 um 38 Mio € (6 %). Im Emissionsgeschäft (Debt und Equity) stiegen die Erträge aufgrund verstärkter Emissionstätigkeiten bei Unternehmensanleihen und im Finanzierungsgeschäft mit Eigenkapital. Dies wurde teilweise aufgehoben durch wesentlich geringere Erträge im Beratungsgeschäft, die den Rückgang der Transaktionsvolumina widerspiegeln. Bezogen auf das Provisionsaufkommen in Corporate Finance belegte die Deutsche Bank in Europa Platz eins und im Emissionsgeschäft mit Eigenkapital in Europa Platz zwei. (Alle Ranglistenpositionen gemäß Dealogic, sofern nicht anders angegeben.)

Die Erträge aus dem Kreditgeschäft beliefen sich im ersten Quartal 2013 auf 296 Mio € im Vergleich zu 325 Mio € im ersten Quartal 2012.

Bei den Sonstigen Produkten betrugen die Erträge im Berichtszeitraum 138 Mio € gegenüber 1 Mio € im Vergleichsquartal. Der Anstieg war zurückzuführen auf die bereits erwähnte DVA auf bestimmte Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 48 Mio € und im Vorjahresquartal 32 Mio €.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2012 um 201 Mio € (7 %) zurück. Grund dafür waren ein geringerer Personalaufwand und gesunkene Sachaufwendungen durch die laufende Implementierung des Operational Excellence Programms (OpEx). Dieser Effekt wurde teilweise aufgehoben durch im Zusammenhang mit dem Programm entstandene Umsetzungskosten im Berichtsquartal.

Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich um 28 Mio € (2 %) gegenüber dem Vergleichsquartal. Darin spiegelten sich die geringeren Erträge aufgrund eines widrigen Marktumfelds wider, die teilweise durch die bereits erwähnte Kostenreduzierung kompensiert wurden.