Eigenkapital und Aufsichtsrechtliches Eigenkapital


Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich zwischen dem 31. Dezember 2012 und dem 31. März 2013 insgesamt um 1,8 Mrd € erhöht. Dieser Anstieg resultierte in erster Linie aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis von 1,7 Mrd € sowie einem Anstieg des kumulierten sonstigen Ergebnisses (Other comprehensive income) um 664 Mio €. Diese positive Entwicklung wurde durch die negative Nettoveränderung der aktienbasierten Vergütung, die in der Kapitalrücklage verbucht wird, um 331 Mio € sowie der Neubewertungsverluste in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen, die in der Gewinnrücklage verbucht werden, um 194 Mio € teilweise aufgehoben. Der Anstieg des kumulierten sonstigen Ergebnisses war vorwiegend auf positive Effekte aus Wechselkursveränderungen in Höhe von 415 Mio € zurückzuführen, die vor allem auf den US-Dollar entfielen.

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital

Seit dem 31. Dezember 2011 werden bei der Ermittlung der Kapitalquoten des Konzerns die veränderten Kapitalanforderungen für Risiken im Handelsbuch und in Verbriefungspositionen nach Maßgabe der Capital Requirements Directive 3 (auch „Basel 2.5“) berücksichtigt.

Das Tier-1-Kapital betrug 51,9 Mrd € zum Ende des ersten Quartals 2013 und war 1,4 Mrd € höher als am Jahresende 2012. Die Tier-1-Kapitalquote belief sich zum 31. März 2013 auf 16,0 % und lag damit über den 15,1 % zum Jahresende 2012. Das Tier-1-Kernkapital erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 um 1,3 Mrd € auf 39,3 Mrd €. Die Tier-1-Kernkapitalquote betrug zum Ende des Berichtsquartals 12,1 %, verglichen mit 11,4 % zum Jahresende 2012.

Der Anstieg im Tier-1-Kapital und Tier-1-Kernkapital (auch Tier-1-Kernkapital ohne Hybridinstrumente genannt) ging in den ersten drei Monaten 2013 im Wesentlichen auf das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis in Höhe von 1,7 Mrd € zurück, teilweise kompensiert durch einen Neubewertungsverlust aus leistungsdefinierten Versorgungszusagen in Höhe von 194 Mio €.

Die risikogewichteten Aktiva beliefen sich zum Quartalsende auf 325 Mrd € und damit 8,7 Mrd € weniger als zum Jahresende 2012. Dieser Rückgang reflektiert im Wesentlichen Reduzierungen im Kreditrisiko. Die risikogewichteten Aktiva für das Kreditrisiko reduzierten sich um 14,1 Mrd €, vorwiegend infolge von Forderungsverkäufen und Hedging sowie durch die Einführung fortgeschrittener Modelle. Der Rückgang für das Kreditrisiko wurde durch organisches Wachstum des Kerngeschäfts sowie Effekte aus Währungskursveränderungen teilweise kompensiert. Ergänzend stiegen die risikogewichteten Aktiva für das Marktrisiko um 4,4 Mrd €, vorwiegend aufgrund höherer Risikovolumen, die im Rahmen des Stress-Value-at-Risk gemessen werden. Die risikogewichteten Aktiva für das operationelle Risiko erhöhten sich zum 31. März 2013 auf 53 Mrd € im Vergleich zu 52 Mrd € zum Jahresende 2012.