Restrukturierung

 (nicht testiert)

Zur Verbesserung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit wird der Konzern in den kommenden Jahren Kosten, Redundanzen und Komplexität in erheblichem Umfang verringern. Ausgehend vom Jahr 2012 wird der Konzern über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt in etwa 4 Mrd € aufwenden, um bis zum Jahr 2015 jährliche Kosteneinsparungen von 4,5 Mrd € zu erzielen.

Bis zum 30. Juni 2013 genehmigte der Konzernvorstand fünf Phasen des Restrukturierungsprogramms, die einen Teil des insgesamt geplanten Betrags von ungefähr 4 Mrd € darstellen. Der Restrukturierungsaufwand beinhaltet sowohl Abfindungszahlungen und Aufwand zur beschleunigten Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten aufgrund der Verkürzung der zukünftigen Restdienstzeiten als auch Ablösungszahlungen für die vorzeitige Kündigung von Immobilienmietverträgen. An Restrukturierungsaufwendungen sind im ersten Halbjahr diesen Jahres 257 Mio € angefallen. Davon wurden 177 Mio € für Abfindungsleistungen im Einklang mit den Rechnungslegungsgrundsätzen des Konzerns in Bezug auf Restrukturierungsmaßnahmen verbucht. Hinzu kamen 62 Mio € für die beschleunigte Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten. Weiterhin wurde ein Aufwand von 18 Mio € für die vorzeitige Vertragsbeendigung erfasst, vornehmlich für Mietverhältnisse für vom Konzern genutzte Gebäude. Vom Gesamtbetrag von 257 Mio € entfiel auf den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities ein Betrag von 96 Mio €, auf den Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management ein Betrag von 143 Mio €, auf den Unternehmensbereich Global Transaction Banking ein Betrag von 14 Mio €, auf den Unternehmensbereich Private & Business Clients ein Betrag von 2 Mio € und auf den Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit ein Betrag von 2 Mio €, jeweils einschließlich Verrechnungen von Infrastrukturbereichen. Die Rückstellung für Restrukturierung betrug am 30. Juni 2013 244 Mio €. Der überwiegende Teil des Restbetrags vom genehmigten Budget für Restrukturierungsaufwendungen wird voraussichtlich bis in das Jahr 2014 hinein anfallen.

Bis zum 30. Juni 2013 wurde die Mitarbeiterzahl auf Basis von Vollzeitkräften um 901 durch Restrukturierungs- und andere Maßnahmen reduziert. Davon wurde eine Reduzierung von 418 Mitarbeitern durch Maßnahmen erreicht, die nicht als Restrukturierungsaufwand entsprechend dem im obigen Absatz genannten Restrukturierungsprogramm verbucht werden können, zum Beispiel durch freiwillig ausscheidende oder in den Ruhestand tretende Beschäftigte, deren Arbeitsplätze nicht wieder besetzt werden. Die übrigen 483 Mitarbeiter fallen unter das Restrukturierungsprogramm. Die Reduzierung insgesamt betrifft den Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities mit 345 Mitarbeitern, den Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management mit 184 Mitarbeitern, Global Transaction Banking mit 128 Mitarbeitern und Infrastrukturbereiche mit 244 Mitarbeitern.