Segmentberichterstattung

 (nicht testiert)

Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Managementansatz“. Laut diesem sind Segmentinformationen auf Basis der internen Managementberichterstattung darzustellen. Der Vorstand der Deutschen Bank als sogenannter Chief Operating Decision Maker überprüft diese regelmäßig, um den verschiedenen Segmenten Ressourcen zuzuteilen und ihre Performance zu bewerten.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichtssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden. Im ersten Halbjahr 2013 gab es keine wesentlichen organisatorischen Änderungen, die sich auf die Zusammensetzung der Geschäftssegmente auswirkten. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden für geringfügige organisatorische Änderungen angepasst, wenn diese in den internen Berichtssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden.

Die folgende Transaktion wirkte sich auf die Segmentberichterstattung des Konzerns aus: Am 1. Juni 2013 schloss der Konzern den Verkauf der Deutsche Card Services an EVO Payments International ab. Dieses Geschäft war Teil des Unternehmensbereichs GTB.

Allokation des durchschnittlichen Active Equity

Der zuzurechnende Gesamtbetrag des durchschnittlichen Active Equity wird nach dem höheren Wert von gesamtökonomischem Risiko und aufsichtsrechtlichem Kapitalbedarf des Konzerns bestimmt. Seit 2013 verwendet der Konzern eine angepasste Allokationsmethode des durchschnittlichen Active Equity auf die Geschäftssegmente, um dem weiter gestiegenen Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital unter CRR/CRD 4-Rechnung zu tragen und um die Kapitalallokation auch weiterhin mit den kommunizierten Kapital- und Renditezielen im Einklang zu halten. Nach der neuen Methode wird der interne Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital auf Grundlage einer Kernkapitalquote ohne Hybridinstrumente von 10,0 % auf Konzernebene berechnet, wobei von einem voll implementierten CRR/CRD 4-Regelwerk ausgegangen wird. Daher ist auch die Basis der Allokation, das heißt Risikoaktiva und bestimmte regulatorische Kapitalabzugsposten, auf Grundlage eines voll umgesetzten CRR/CRD 4-Regelwerks definiert. Im Ergebnis führte dies zu einer erhöhten Allokation von Kapital auf die Segmente, im Wesentlichen auf CB&S sowie NCOU. Die Zahlen für 2012 wurden angepasst, um diesen Effekt abzubilden. In 2012 bestimmte der Konzern seinen Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital auf Grundlage einer Tier-1-Kernkapitalquote von 9,0 % (nach dem Regelwerk Basel 2.5), um den seinerzeit gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen. Überschreitet das durchschnittliche Active Equity des Konzerns den höheren Wert aus gesamtökonomischem Risiko und aufsichtsrechtlichem Kapitalbedarf, wird der Mehrbetrag Consolidation & Adjustments zugeordnet.