Aufsichtsrechtliches Eigenkapital


Seit dem 31. Dezember 2011 werden bei der Ermittlung der Kapitalquoten der Institutsgruppe auch die veränderten Kapitalanforderungen für Risiken im Handelsbuch und Verbriefungspositionen nach Maßgabe der Basel 2.5-Rahmenbedingungen, implementiert durch die Capital Requirements Directive 3, berücksichtigt, die in das Kreditwesengesetz und die Solvabilitätsverordnung Eingang gefunden hat. Die Informationen in diesem Abschnitt sowie dem folgenden Abschnitt „Entwicklung der risikogewichteten Aktiva“ basieren auf den aufsichtsrechtlichen Regeln der Konsolidierung.

Die Eigenkapitalrichtlinie 4 (Capital Requirements Directive 4, „CRD 4“) und die dazugehörige Verordnung zu den aufsichtsrechtlichen Anforderungen für Kreditinstitute und Investmentfirmen (Capital Requirements Regulation, „CRR“), die das „Basel 3“-Regelwerk in europäisches Recht umsetzen, sind Ende Juni 2013 vom Europäischen Parlament verabschiedet worden und sind ab dem 1. Januar 2014 anzuwenden (die CRD 4 nach Umsetzung in nationales Recht). Wir verwenden bereits die Begriffe aus dem CRR/CRD 4-Regelwerk im folgenden Abschnitt und den Tabellen zur Kapitaladäquanz und dem aufsichtsrechtlichen Eigenkapital. Die Zahlen werden jedoch weiterhin nach Basel 2.5-Regeln ausgewiesen.

Basel 2.5 verlangt den Abzug des Geschäfts- oder Firmenwerts vom Tier-1-Kapital. Für eine Übergangszeit ist es jedoch gemäß § 64h Absatz 3 KWG zulässig, bestimmte Komponenten des Geschäfts- oder Firmenwerts teilweise in das Tier-1-Kapital einzubeziehen. Wir machen von dieser Übergangsregelung in unseren Meldungen zur Kapitaladäquanz an die deutschen Aufsichtsbehörden Gebrauch. In den nachstehenden Tabellen zum aufsichtsrechtlichen Eigenkapital sowie den risikogewichteten Aktiva ist dieser Übergangsposten jedoch nicht enthalten.

Am 30. Juni 2013 betrug der Übergangsposten 187 Mio €, verglichen mit 236 Mio € am 31. Dezember 2012. Für aufsichtsrechtliche Meldezwecke an die deutschen Aufsichtsbehörden ist dieser Übergangsposten im Tier-1-Kapital und im aufsichtsrechtlichen Eigenkapital sowie in den risikogewichteten Aktiva enthalten. Dementsprechend beliefen sich die an die deutschen Aufsichtsbehörden gemeldete Tier-1-Kapitalquote und die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung dieses Postens auf 17,3 % beziehungsweise 19,4 % am 30. Juni 2013, verglichen mit 15,2 % beziehungsweise 17,1 % am 31. Dezember 2012.

Eigenmittelausweis, RWA und Kapitalquoten

in Mio €

30.6.2013

31.12.2012

1

Ohne eigene Instrumente, die bereits im bilanziellen Ausweis der Kapitalinstrumente als Abzug berücksichtigt sind.

2

Enthielt 20 Mio € stille Beteiligungen zum 30. Juni 2013 sowie zum 31. Dezember 2012.

Tier-1-Kernkapital: Instrumente und Reserven (Rücklagen)

 

 

Kapitalinstrumente und Emissionsagiokonto

28.985

26.096

Gewinnrücklagen

27.825

28.936

Kumulierte sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen

–1.316

–1.294

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

136

124

Zwischengewinne abzüglich aller vorhersehbaren Abgaben und Dividenden

1.603

–432

Tier-1-Kernkapital vor aufsichtsrechtlichen Anpassungen

57.233

53.430

 

 

 

Tier-1-Kernkapital: aufsichtsrechtliche Anpassungen

 

 

Immaterielle Vermögensgegenstände (abzüglich der damit verbundenen Steuerverbindlichkeiten)

–11.642

–11.579

Negative Beträge aus der Berechnung der erwarteten Verlustbeträge

–425

–440

Durch Veränderungen der eigenen Bonität bedingte Gewinne oder Verluste aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten

–35

–2

Direkte Beteiligungen des Instituts an eigenen Instrumenten des Tier-1-Kernkapitals1

0

0

Direkte Beteiligungen des Instituts an Instrumenten des Tier-1-Kernkapitals relevanter Unternehmen, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält

–1.642

–1.493

Forderungsbetrag aus folgenden Posten, denen ein Risikogewicht von 1250 % zuzuordnen ist, wobei das Institut die Abzugsalternative wählt

–895

–953

davon:

 

 

Verbriefungspositionen

–895

–953

Vorleistungen

0

0

Sonstige aufsichtsrechtliche Anpassungen

–699

–748

Aufsichtsrechtliche Anpassungen in Bezug auf nicht realisierte Gewinne und Verluste

–222

–259

Betrag, der durch zusätzliche Filter und durch die Anforderungen vor Anwendung der CRR vom/zum Tier-1-Kernkapital abgezogen/dazugerechnet werden muss

0

0

Gesamte aufsichtsrechtliche Anpassungen des Tier-1-Kernkapitals

–15.561

–15.473

Tier-1-Kernkapital

41.672

37.957

 

 

 

Zusätzliches Tier-1-Kapital: Instrumente

 

 

Kapitalinstrumente und Emissionsagiokonto

13.098

13.025

Zusätzliches Tier-1-Kapital vor aufsichtsrechtlichen Anpassungen

13.098

13.025

 

 

 

Zusätzliches Tier-1-Kapital: aufsichtsrechtliche Anpassungen

 

 

Direkte Beteiligungen des Instituts an eigenen Instrumenten des zusätzlichen Tier-1-Kernkapitals

–529

–499

Zusätzliches Tier-1-Kapital2

12.568

12.526

Tier-1-Kapital

54.241

50.483

 

 

 

Tier-2-Kapital: Instrumente und Rückstellungen

 

 

Kapitalinstrumente und Emissionsagiokonto

11.293

11.852

Tier-2-Kapital vor aufsichtsrechtlichen Anpassungen

11.293

11.852

 

 

 

Tier-2-Ergänzungskapital: aufsichtsrechtliche Anpassungen

 

 

Direkte Beteiligungen des Instituts an eigenen Tier-2-Kapitalinstrumenten und nachrangigen Darlehen

–120

–152

Amortisation

–1.783

–2.283

Teilweise vom Tier-2-Kapital gem. § 10 (6) und (6a) KWG in Abzug gebrachte Posten

–2.962

–2.885

Tier-2-Kapital

6.427

6.532

 

 

 

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital insgesamt

60.668

57.015

 

 

 

Risikogewichtete Aktiva

 

 

Kreditrisiko

210.019

228.952

Marktrisiko

55.037

53.058

Operationelles Risiko

49.248

51.595

Risikogewichtete Aktiva insgesamt

314.304

333.605

 

 

 

Kapitalquoten und Puffer

 

 

Tier-1-Kernkapitalquote (als prozentualer Anteil der risikogewichteten Aktiva)

13,3 %

11,4 %

Tier-1-Kapitalquote (als prozentualer Anteil der risikogewichteten Aktiva)

17,3 %

15,1 %

Aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote (als prozentualer Anteil der risikogewichteten Aktiva)

19,3 %

17,1 %

In der folgenden Tabelle werden die wesentlichen Veränderungen in unserem Tier-1-Kernkapital (vormals: Tier-1-Kapital ohne Hybridinstrumente), im zusätzlichen Tier-1- und Tier-2-Kapital von Jahresanfang bis Ende des zweiten Quartals 2013 beziehungsweise von Jahresanfang bis Ende des Jahres 2012 aufgeführt:

Entwicklung des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals

in Mio €

30.6.2013

31.12.2012

Tier-1-Kernkapital

 

 

Anfangsbestand

37.957

36.313

Stammaktien, Nettoeffekt / (+) Zugang (–) Abgang

230

0

Kapitalrücklage

2.618

83

Gewinnrücklagen

1.309

–234

davon:

 

 

Neubewertungseffekte in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen, nach Steuern und Währungsumrechnung

–609

–480

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

1.985

263

Eigene Aktien im Bestand zu Anschaffungskosten, Nettoeffekt / (+) Verkauf (–) Kauf

42

763

Entwicklungen der Kumulierten sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen

6

–424

Anpassungen aus der Währungsumrechnung, nach Steuern

6

–424

Abgegrenzte zukünftige Dividende

–382

–697

Eliminierung der Wertänderungen wegen Veränderung des eigenen Kreditrisikos, nach Steuern

–33

126

Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

–63

1.330

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

13

–875

Abzugspflichtige Investitionen in Banken, Finanzunternehmen und Versicherungsgesellschaften

–149

–161

Verbriefungspositionen, nicht in den risikogewichteten Aktiva enthalten

58

1.911

Überschuss von erwarteten Verlusten über Risikovorsorge

15

69

Sonstiges, inklusive regulatorischer Anpassungen

55

–247

Endbestand

41.672

37.957

 

 

 

Zusätzliches Tier-1-Kapital

 

 

Anfangsbestand

12.526

12.734

Neue, im zusätzlichen Tier-1-Kapital anrechenbare Emissionen

0

0

Rückkäufe

–41

0

Sonstiges, inklusive regulatorischer Anpassungen

2

–208

Endbestand

12.568

12.526

 

 

 

Tier-1-Kapital insgesamt

54.241

50.483

 

 

 

Tier-2-Kapital:

 

 

Anfangsbestand

6.532

6.179

Neue, im Tier-2-Kapital anrechenbare Emissionen

1.154

0

Rückkäufe

–41

–179

Amortisation

–1.219

–1.071

Sonstiges, inklusive regulatorischer Anpassungen

2

1.603

Endbestand

6.427

6.532

 

 

 

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital insgesamt

60.668

57.015

Der Anstieg des Tier-1-Kernkapitals um 3,7 Mrd € sowie des Tier-1-Kapitals um 3,8 Mrd € in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 resultierte im Wesentlichen aus dem Bruttoemissionserlös unserer Kapitalerhöhung im zweiten Quartal in Höhe von insgesamt 3,0 Mrd € sowie aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis in Höhe von 2,0 Mrd €.

Das Tier-2-Kapital blieb in der ersten Hälfte des Jahres 2013 fast unverändert. Der Zugang aus der Emission einer, auch gemäß CRR/CRD 4-Vorschriften anrechenbaren, nachrangigen Tier-2-Anleihe in Höhe von 1,5 Mrd US-$ (1,2 Mrd €) im zweiten Quartal 2013 wurde in fast gleicher Höhe durch den Abgang fällig gewordener Emissionen ausgeglichen.

Überleitung vom bilanziellen Eigenkapital auf das aufsichtsrechtliche Eigenkapital

in Mio €

30.6.2013

31.12.2012

Eigenkapital per Bilanzausweis

57.479

54.001

Stammaktien

2.610

2.380

Kapitalrücklage

26.394

23.776

Gewinnrücklage

29.810

29.199

davon:

 

 

Neubewertungseffekte in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen, nach Steuern und Währungsumrechnung

–584

26

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

1.985

263

Eigene Aktien im Bestand zu Anschaffungskosten

–18

–60

Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien

–1

0

Kumulierte sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung nach Steuern

–1.316

–1.294

 

 

 

Prudentielle Filter

–258

–263

Wertänderungen der Eigenverbindlichkeiten

–35

–2

Unrealisierte Gewinne und Verluste

–222

–261

 

 

 

Regulatorische Anpassungen zum Bilanzausweis

–15.549

–15.781

Abgegrenzte zukünftige Dividende

–382

–697

Geschäfts- oder Firmenwerte

–8.577

–8.583

Gemäß Bilanz

–9.293

–9.297

Geschäfts- oder Firmenwert nach der Equitymethode bilanzierter Beteiligungen

–26

–30

Geschäfts- oder Firmenwert außerhalb des regulatorischen Konsolidierungskreises

742

745

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

–3.065

–2.996

Gemäß Bilanz

–4.930

–4.922

Steuerverbindlichkeiten aus latenten Steuern

578

583

Sonstige immaterielle Vermögenswerte außerhalb des regulatorischen Konsolidierungskreises

1.287

1.343

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

136

124

Gemäß Bilanz

256

239

Anteile ohne beherrschenden Einfluss außerhalb des regulatorischen Konsolidierungskreises

–120

–115

Verbriefungspositionen, nicht in risikogewichteten Aktiva enthalten

–895

–953

Fehlbetrag zwischen Rückstellungen und erwartetem Verlust

–425

–440

Abwicklungs- und Vorleistungsrisiko

0

0

Abzugsfähige Investitionen in Banken, Finanzunternehmen und Versicherungsgesellschaften

–1.642

–1.493

Sonstiges (Konsolidierungseffekte und regulatorische Anpassungen)

–699

–743

 

 

 

Tier-1-Kernkapital

41.672

37.957

 

 

 

Zusätzliches Tier-1-Kapital

12.568

12.526

Hybride Kapitalinstrumente

12.568

12.526

Gemäß Bilanz

12.321

12.091

Regulatorische Anpassungen

248

435

Abzüge vom zusätzlichen Tier-1-Kapital

0

0

 

 

 

Tier-1-Kapital

54.241

50.483

 

 

 

Tier-2-Kapital

6.427

6.532

Nachrangige Verbindlichkeiten

9.324

9.362

Gemäß Bilanz

10.912

11.282

Amortisation

–1.783

–2.283

Regulatorische Anpassungen

195

364

Abzüge vom Tier-2-Kapital

–2.962

–2.885

Sonstiges

65

55

 

 

 

Aufsichtsrechtliches Eigenkapital insgesamt

60.668

57.015

Entwicklung der risikogewichteten Aktiva

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die risikogewichteten Aktiva auf Basis von Basel 2.5 nach Modell und Geschäftsbereich. Sie zeigen die Verrechnung von Risikopositionen des Infrastrukturbereichs auf die Geschäftssegmente, sofern anwendbar, sowie Verrechnungen zwischen den Segmenten, beinhalten aber nicht den Übergangsposten gemäß § 64h Absatz 3 KWG. Die Vergleichsperiode ist entsprechend angepasst und berücksichtigt auch die Effekte aus den organisatorischen Änderungen im ersten Quartal 2013. Basierend auf einer entsprechenden Genehmigung durch die BaFin im zweiten Quartal 2013 ist die Postbank nun in den fortgeschrittenen Messansatz der Gruppe zur Bestimmung der RWA für das operationelle Risiko integriert.

Risikogewichtete Aktiva nach Modell und Geschäftsbereich

 

30.6.2013

in Mio €

Corporate Banking & Securities

Global Transaction Banking

Deutsche Asset & Wealth Management

Private & Business Clients

Non-Core Operations Unit

Consolidation & Adjustments and Other

Insgesamt

Kreditrisiko

69.636

28.201

6.197

65.859

28.344

11.783

210.019

Verrechnungen zwischen den Geschäftssegmenten

1.349

0

271

513

96

–2.228

0

Fortgeschrittener IRBA

61.442

20.383

2.837

42.898

15.055

859

143.475

Zentralregierungen

2.948

788

11

48

228

204

4.227

Institute

5.818

1.799

92

879

1.322

30

9.940

Unternehmen

46.982

17.350

2.629

5.085

9.331

624

82.002

Mengengeschäft

212

18

105

35.840

909

0

37.085

Sonstige

5.482

427

0

1.046

3.264

0

10.220

IRB-Basis-Ansatz

0

0

0

5.065

413

0

5.478

Zentralregierungen

0

0

0

19

2

0

21

Institute

0

0

0

927

395

0

1.321

Unternehmen

0

0

0

4.119

17

0

4.136

Mengengeschäft

0

0

0

0

0

0

0

Sonstige

0

0

0

0

0

0

0

Sonstiger IRBA

2.442

37

338

8.534

3.890

2.509

17.749

Zentralregierungen

0

0

0

0

0

0

0

Institute

0

0

0

0

0

0

0

Unternehmen

1.303

24

0

5.300

523

0

7.150

Mengengeschäft

0

0

0

0

0

0

0

Sonstige

1.138

12

338

3.235

3.368

2.509

10.600

Standardansatz

4.404

7.782

2.751

8.847

8.890

10.644

43.317

Zentralregierungen

3

55

0

80

243

1

382

Institute

21

12

7

108

45

9

202

Unternehmen

3.200

7.218

1.024

1.815

4.126

508

17.892

Mengengeschäft

12

368

40

4.912

2.554

0

7.887

Sonstige

1.167

129

1.678

1.933

1.922

10.126

16.956

Marktrisiko

36.636

508

756

270

16.868

0

55.037

Interner Modell-Ansatz

30.936

508

756

0

15.256

0

47.456

Standardansatz

5.699

0

0

270

1.612

0

7.581

Operational Risk

17.466

889

4.186

5.191

21.516

0

49.248

Fortgeschrittener Messansatz

17.466

889

4.186

5.191

21.516

0

49.248

Insgesamt

123.737

29.598

11.139

71.320

66.728

11.783

314.304

 

31.12.2012

in Mio €

Corporate Banking & Securities

Global Transaction Banking

Deutsche Asset & Wealth Management

Private & Business Clients

Non-Core Operations Unit

Consolidation & Adjustments and Other

Insgesamt

Kreditrisiko

69.763

26.696

6.359

67.804

42.197

16.133

228.952

Verrechnungen zwischen den Geschäftssegmenten

–827

299

224

294

1.868

–1.858

0

Fortgeschrittener IRBA

63.727

18.464

2.823

38.637

19.501

573

143.725

Zentralregierungen

2.440

818

11

76

266

151

3.762

Institute

5.686

1.607

93

200

1.333

27

8.946

Unternehmen

49.258

15.610

2.589

2.796

10.999

395

81.646

Mengengeschäft

217

20

130

34.529

1.150

0

36.046

Sonstige

6.125

409

1

1.037

5.753

0

13.325

IRB-Basis-Ansatz

0

0

0

8.726

1.813

0

10.539

Zentralregierungen

0

0

0

32

2

0

35

Institute

0

0

0

2.217

939

0

3.156

Unternehmen

0

0

0

6.477

872

0

7.349

Mengengeschäft

0

0

0

0

0

0

0

Sonstige

0

0

0

0

0

0

0

Sonstiger IRBA

2.487

261

455

9.042

8.027

2.321

22.592

Zentralregierungen

0

0

0

0

0

0

0

Institute

0

0

0

0

0

0

0

Unternehmen

1.341

240

0

5.574

3.802

0

10.957

Mengengeschäft

0

0

0

0

0

0

0

Sonstige

1.146

20

455

3.467

4.225

2.321

11.635

Standardansatz

4.376

7.673

2.856

11.105

10.988

15.096

52.096

Zentralregierungen

2

68

0

87

222

1

379

Institute

13

16

9

112

77

3

230

Unternehmen

3.070

7.125

1.038

2.733

4.273

401

18.640

Mengengeschäft

16

392

134

5.991

2.758

1

9.292

Sonstige

1.275

73

1.675

2.183

3.658

14.691

23.555

Marktrisiko

35.656

365

1.166

360

15.512

0

53.058

Interner Modell-Ansatz

31.280

365

1.166

0

13.761

0

46.571

Standardansatz

4.376

0

0

360

1.751

0

6.487

Operational Risk

19.221

331

4.904

4.530

22.609

0

51.595

Fortgeschrittener Messansatz

19.221

331

4.904

4.530

22.609

0

51.595

Insgesamt

124.640

27.392

12.429

72.695

80.317

16.133

333.605

Die nachfolgenden Tabellen stellen eine Analyse der wesentlichen Einflussgrößen auf die RWA-Berechnungen für Kredit- und Marktrisiko auf Basis von Basel 2.5 in der Berichtsperiode zur Verfügung.

Entwicklung der risikogewichteten Aktiva für Kredit- und Marktrisiko

 

Jan. – Jun. 2013

2012

in Mio €

Kontrahenten-
bezogenes Kreditrisiko

davon:
Derivate- und Wertpapier-
finanzierungs-
geschäfte

Kontrahenten-
bezogenes Kreditrisiko

davon:
Derivate- und Wertpapier-
finanzierungs-
geschäfte

RWA-Bestand für Kreditrisiko am Periodenanfang

228.952

35.274

262.460

50.973

Portfolioqualität/Wachstum

5.611

–1.398

3.460

3.283

Operative Modellverbesserungen

–3.745

–1.394

–13.534

–12.800

Einführung fortgeschrittener Modelle

–6.315

–600

–7.325

–4.180

Forderungsverkauf/Hedging

–13.911

–868

–14.470

–1.567

Fremdwährungsbewegungen

–573

–200

–1.639

–436

RWA-Bestand für Kreditrisiko am Periodenende

210.019

30.814

228.952

35.274

in Mio €

 

 

Jan. – Jun. 2013

2012

RWA-Bestand für Marktrisiko am Periodenanfang

 

 

53.058

68.095

Veränderungen des Risikovolumens

 

 

669

–322

Veränderungen der Marktdaten und Rekalibrierungen

 

 

869

–2.577

Modellverbesserungen

 

 

–887

–707

Methoden und Grundsätze

 

 

1.199

–11.215

Akquisitionen und Verkäufe

 

 

0

0

Fremdwährungsbewegungen

 

 

129

–216

RWA-Bestand für Marktrisiko am Periodenende

 

 

55.037

53.058

Der RWA-Rückgang für das kontrahentenbezogene Kreditrisiko um 18,9 Mrd € (8 %) seit dem 31. Dezember 2012 spiegelte im Wesentlichen unsere fortschreitenden Anstrengungen zur RWA-Reduktion mit der Fokussierung auf den Risikoabbau sowie Modell- und Prozessverbesserungen wider. Die Kategorie „Forderungsverkauf/Hedging“ beinhaltet im Wesentlichen Aktivitäten zum Risikoabbau durch Veräußerungen, Restrukturierungen und zusätzliche Absicherungen. Reguläre Prozess- und Datenverbesserungen wie die kontinuierliche Anwendung von Netting-Rahmenverträgen und Sicherheitenvereinbarungen sind in der Kategorie „Operative Modellverbesserungen“ berücksichtigt. Die Kategorie „Einführung fortgeschrittener Modelle“ zeigt vornehmlich den Einfluss von regelmäßigen Parameter-Rekalibrierungen sowie von BaFin-Genehmigungen, die wir für bestimmte fortgeschrittene IRBA-Modelle erhalten haben. Die Kategorie „Portfolioqualität/Wachstum“ beinhaltet organische Veränderungen in der Buchgröße sowie Effekte von Bonitätsveränderungen im Portfolio.

Die Analyse für Marktrisiken umfasst Bewegungen in unseren internen Modellen für Value-at-Risk, Stress-Value-at-Risk, den inkrementellen Risikoaufschlag und den umfassenden Risikoansatz sowie Ergebnisse vom Marktrisiko-Standardansatz, zum Beispiel für Handelsbuchverbriefungen und nth-to-default-Kreditderivate oder Handelspositionen der Postbank.

Der RWA-Anstieg für Marktrisiken um 2,0 Mrd € (4 %) seit dem 31. Dezember 2012 ergab sich aufgrund von Erhöhungen in den Kategorien „Veränderungen des Risikovolumens“, „Veränderungen der Marktdaten und Rekalibrierungen“ sowie „Methoden und Grundsätze“ mit einigen gegenläufigen Effekten durch „Modellverbesserungen“. Gestiegene Risikoniveaus waren insbesondere zurückzuführen auf höhere Einzelnamenskonzentrationen in Aktien und Krediten bezogen auf unser internes Stress-Value-at-Risk Modell, mit einigen gegenläufigen Effekten aus dem Risikoabbau in unserer NCOU-Einheit, die den umfassenden Risikoansatz beeinflussten. Die Marktrisiko-RWA-Bewegungen, die sich durch Veränderungen in Marktdaten, Volatilitäten, Korrelationen, Liquidität und Bonitätseinstufungen ergaben, sind in der Kategorie „Veränderungen der Marktdaten und Rekalibrierungen“ enthalten. In den ersten sechs Monaten 2013 ergab sich hier ein Anstieg im inkrementellen Risikoaufschlag basierend auf einer konservativeren Parameterauswahl in der Berechnung, der teilweise durch niedrigere Volatilitätswerte in den für die Berechnung verwendeten historischen Marktdaten für unser Value-at-Risk-Modell ausgeglichen wurde. In der Kategorie „Methoden und Grundsätze“ sind aufsichtsrechtlich vorgegebene Anpassungen für unsere Marktrisiko-RWA-Modelle und Berechnungen reflektiert. Veränderungen in unseren internen Modellen für die Marktrisiko-RWA, wie Methodenverbesserungen oder Erweiterungen des Umfangs der erfassten Risiken, werden in der Kategorie „Modellverbesserungen“ einbezogen. Signifikante neue Geschäftstätigkeiten und Verkäufe würden in die Zeile „Akquisitionen und Verkäufe“ einbezogen, die jedoch in dieser Berichtsperiode nicht relevant waren.